<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Vom Loslassen eines inneren Konflikts	</title>
	<atom:link href="https://www.sylvia-tornau.de/vom-loslassen-eines-inneren-konflikts/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.sylvia-tornau.de/vom-loslassen-eines-inneren-konflikts/</link>
	<description>Trauma verstehen, Muster verändern, Beziehungen heilen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Nov 2025 20:53:02 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.1</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Sylvia Tornau		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/vom-loslassen-eines-inneren-konflikts/#comment-45344</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 18:38:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=10098#comment-45344</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.sylvia-tornau.de/vom-loslassen-eines-inneren-konflikts/#comment-45341&quot;&gt;Marita Eckmann&lt;/a&gt;.

Liebe Marita, die Frage &quot;wofür war es gut&quot; finde ich auch essenziell, weiß aber, dass sie schon zur Königsklasse des Umgangs mit schwierigen Erfahrungen gehört. In Bezug auf Traumata sprechen wir ja auch vom &quot;Traumagewinn&quot;, um den sehen zu können, braucht es meiner Erfahrung nach vorher viel Aufarbeitungsarbeit. Zum Beginn dieser Aufarbeitung hört sich die Frage nach dem &quot;wofür war es gut&quot; für Betroffene noch eher wie Hohn an und muss von ihnen abgelehnt werden. Später aber, ist diese Frage enorm hilfreich für die Einordnung der Geschichte in den eigenen Lebenskontext. Denn ja, da stimme ich dir zu, es geht um innere Freiheit. Liebe Grüße Sylvia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de/vom-loslassen-eines-inneren-konflikts/#comment-45341">Marita Eckmann</a>.</p>
<p>Liebe Marita, die Frage &#8222;wofür war es gut&#8220; finde ich auch essenziell, weiß aber, dass sie schon zur Königsklasse des Umgangs mit schwierigen Erfahrungen gehört. In Bezug auf Traumata sprechen wir ja auch vom &#8222;Traumagewinn&#8220;, um den sehen zu können, braucht es meiner Erfahrung nach vorher viel Aufarbeitungsarbeit. Zum Beginn dieser Aufarbeitung hört sich die Frage nach dem &#8222;wofür war es gut&#8220; für Betroffene noch eher wie Hohn an und muss von ihnen abgelehnt werden. Später aber, ist diese Frage enorm hilfreich für die Einordnung der Geschichte in den eigenen Lebenskontext. Denn ja, da stimme ich dir zu, es geht um innere Freiheit. Liebe Grüße Sylvia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marita Eckmann		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/vom-loslassen-eines-inneren-konflikts/#comment-45341</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marita Eckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 09:30:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=10098#comment-45341</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Sylvia, 

ich bin Deinen Gedanken sehr gerne gefolgt und liebe den Satz &quot;Loslassen bedeutet, dass man realisiert, dass einige Menschen Teil deiner Geschichte sind, aber nicht Teil deines Schicksals.
— Lisa Nichols, Motivationssprecherin und Autorin&quot;

Das Loslassen von materiellen Dingen fällt mir leicht. Ich habe kürzlich sogar meinen kreativen Weg, den ich fast mein ganzes Leben ging, ad acta gelegt. Es war einfach dran und ich bin mitgegangen. Ich bin immer am wegwerfen und entsorgen, solange die Dinge nur in Schränken herumliegen und zunehmend an Bedeutung verlieren. 

Das emotionale Loslassen gelingt zwar immer leichter, was ich dagegen anstrengend finde ist, den Knoten zu finden und aufzudröseln, um dann Loslassen zu können. Das Loslassen selbst ist leicht, aber der Prozess, damit es möglich wird, ist anstrengend und manchmal zermürbend. 

Ich musste gerade mal überlegen, ob ich den anderen vergeben habe. Nicht bewusst zumindest. Für mich steht eher die Frage &quot;wofür war es gut?&quot; im Raum, um für mich Sinn und Nutzen zu erkennen und an einer Erfahrung zu wachsen. Denn das ist für ich innere Freiheit und um die geht es doch, oder?

Danke für Deine Offenheit und fürs Teilen. 

Liebe Grüße
Marita]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sylvia, </p>
<p>ich bin Deinen Gedanken sehr gerne gefolgt und liebe den Satz &#8222;Loslassen bedeutet, dass man realisiert, dass einige Menschen Teil deiner Geschichte sind, aber nicht Teil deines Schicksals.<br />
— Lisa Nichols, Motivationssprecherin und Autorin&#8220;</p>
<p>Das Loslassen von materiellen Dingen fällt mir leicht. Ich habe kürzlich sogar meinen kreativen Weg, den ich fast mein ganzes Leben ging, ad acta gelegt. Es war einfach dran und ich bin mitgegangen. Ich bin immer am wegwerfen und entsorgen, solange die Dinge nur in Schränken herumliegen und zunehmend an Bedeutung verlieren. </p>
<p>Das emotionale Loslassen gelingt zwar immer leichter, was ich dagegen anstrengend finde ist, den Knoten zu finden und aufzudröseln, um dann Loslassen zu können. Das Loslassen selbst ist leicht, aber der Prozess, damit es möglich wird, ist anstrengend und manchmal zermürbend. </p>
<p>Ich musste gerade mal überlegen, ob ich den anderen vergeben habe. Nicht bewusst zumindest. Für mich steht eher die Frage &#8222;wofür war es gut?&#8220; im Raum, um für mich Sinn und Nutzen zu erkennen und an einer Erfahrung zu wachsen. Denn das ist für ich innere Freiheit und um die geht es doch, oder?</p>
<p>Danke für Deine Offenheit und fürs Teilen. </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Marita</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Angela Carstensen		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/vom-loslassen-eines-inneren-konflikts/#comment-45248</link>

		<dc:creator><![CDATA[Angela Carstensen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 06:06:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=10098#comment-45248</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Sylvia, ich finde mich in vielen, was du hier schreibst, wieder. Besonders in diesem Satz:

&quot;Ich hatte doch den Schaden und jetzt sollte ich auch noch die Arbeit leisten, denen, die mir schadeten, zu vergeben?&quot;

Diese gefühlte Ungerechtigkeit frustriert mich auch sehr. Deswegen halte ich auch nichts davon, an andere Menschen, denen in welcher Form auch immer Schaden zugefügt wurde, die Forderung zu stellen, dass sie vergeben müssen. Ich finde da beide Begriffe nicht so passend.

Vergeben in dem Sinn, dass den Täter:innen alles verziehen und vergessen ist, ist nicht das, was es braucht. Sondern eine heilsame Haltung mir selbst gegenüber, wie du ja auch schreibst.

Und müssen muss ich gar nichts. Ich finde das so massiv und übergriffig, traumatisierten Personen noch zu sagen, was sie jetzt zu tun haben.

Natürlich ist Loslassen hilfreich. Natürlich können Mitmenschen da von außen Kraft spenden und den Raum halten, damit die betroffene Person heilen kann. Aber ist in meinen Augen ein organischer Prozess, den Außenstehende nicht einfordern können.

Umso mehr freue ich mich, dass du für dich einen Weg gefunden hast, mit dir achtsam umzugehen und so loszulassen, dass es für dich passt.

Liebe Grüße
Angela]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sylvia, ich finde mich in vielen, was du hier schreibst, wieder. Besonders in diesem Satz:</p>
<p>&#8222;Ich hatte doch den Schaden und jetzt sollte ich auch noch die Arbeit leisten, denen, die mir schadeten, zu vergeben?&#8220;</p>
<p>Diese gefühlte Ungerechtigkeit frustriert mich auch sehr. Deswegen halte ich auch nichts davon, an andere Menschen, denen in welcher Form auch immer Schaden zugefügt wurde, die Forderung zu stellen, dass sie vergeben müssen. Ich finde da beide Begriffe nicht so passend.</p>
<p>Vergeben in dem Sinn, dass den Täter:innen alles verziehen und vergessen ist, ist nicht das, was es braucht. Sondern eine heilsame Haltung mir selbst gegenüber, wie du ja auch schreibst.</p>
<p>Und müssen muss ich gar nichts. Ich finde das so massiv und übergriffig, traumatisierten Personen noch zu sagen, was sie jetzt zu tun haben.</p>
<p>Natürlich ist Loslassen hilfreich. Natürlich können Mitmenschen da von außen Kraft spenden und den Raum halten, damit die betroffene Person heilen kann. Aber ist in meinen Augen ein organischer Prozess, den Außenstehende nicht einfordern können.</p>
<p>Umso mehr freue ich mich, dass du für dich einen Weg gefunden hast, mit dir achtsam umzugehen und so loszulassen, dass es für dich passt.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Angela</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
