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	Kommentare auf Sylvia Tornau	</title>
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	<description>Trauma verstehen, Muster verändern, Beziehungen heilen</description>
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		<title>
		Kommentar zu Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität von Sylvia Tornau		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45692</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 19:07:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45691&quot;&gt;Inga von WildKrautBraut&lt;/a&gt;.

Liebe Inga, das freut mich auch sehr. Danke für deine Überredung. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45691">Inga von WildKrautBraut</a>.</p>
<p>Liebe Inga, das freut mich auch sehr. Danke für deine Überredung. 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Kommentar zu Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität von Inga von WildKrautBraut		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45691</link>

		<dc:creator><![CDATA[Inga von WildKrautBraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 13:43:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Oh Sylvia, es ist so schön zu sehen, dass ich noch ein paar Mitschreiberinnen gefunden haben!! Es sind so schöne Beiträge zusammen gekommen!! Ich freue mich, dass ich dich zu einer Fristverlängerung überreden konnte. ;-)

Grüne Grüße
Inga]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh Sylvia, es ist so schön zu sehen, dass ich noch ein paar Mitschreiberinnen gefunden haben!! Es sind so schöne Beiträge zusammen gekommen!! Ich freue mich, dass ich dich zu einer Fristverlängerung überreden konnte. 😉</p>
<p>Grüne Grüße<br />
Inga</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu 12tel-Blick August: Wie Mozarts kleine Nachtmusik von Sylvia Tornau		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-august-wie-mozarts-kleine-nachtmusik/#comment-45690</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 13:13:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-august-wie-mozarts-kleine-nachtmusik/#comment-45689&quot;&gt;Angela&lt;/a&gt;.

Wie schön, dass du mit der Nachtmusik etwas Ähnliches verbindest und der Garten für dich das ausstrahlt, was er für mich auch ausstrahlt. Macht mich etwas nachdenklich, dass ich beim Schreiben nicht auf das Wort „Geborgenheit“ gekommen bin.
Danke für deinen Kommentar, liebe Angela]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-august-wie-mozarts-kleine-nachtmusik/#comment-45689">Angela</a>.</p>
<p>Wie schön, dass du mit der Nachtmusik etwas Ähnliches verbindest und der Garten für dich das ausstrahlt, was er für mich auch ausstrahlt. Macht mich etwas nachdenklich, dass ich beim Schreiben nicht auf das Wort „Geborgenheit“ gekommen bin.<br />
Danke für deinen Kommentar, liebe Angela</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu 12tel-Blick August: Wie Mozarts kleine Nachtmusik von Angela		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-august-wie-mozarts-kleine-nachtmusik/#comment-45689</link>

		<dc:creator><![CDATA[Angela]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 09:34:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wow, wie unterschiedlich dieser Ort wirkt, je nach Beleuchtung! Aus dem Bild strahlt für mich echt Liebe und Geborgenheit heraus.

Als meine Mutter mit mir schwanger war, hat sie viel die Kleine Nachtmusik gehört, das hat mich sehr abgeholt, wie du diese Musik mit diesem Sommerabend verbunden hast.  Ich verbinde mit diesem Stück anscheinend etwas sehr Ähnliches.

Vielen Dank fürs Mitnehmen in deinen Garten!
Angela]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, wie unterschiedlich dieser Ort wirkt, je nach Beleuchtung! Aus dem Bild strahlt für mich echt Liebe und Geborgenheit heraus.</p>
<p>Als meine Mutter mit mir schwanger war, hat sie viel die Kleine Nachtmusik gehört, das hat mich sehr abgeholt, wie du diese Musik mit diesem Sommerabend verbunden hast.  Ich verbinde mit diesem Stück anscheinend etwas sehr Ähnliches.</p>
<p>Vielen Dank fürs Mitnehmen in deinen Garten!<br />
Angela</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität von Sylvia Tornau		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45688</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 17:29:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=13711#comment-45688</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45683&quot;&gt;Angela&lt;/a&gt;.

Liebe Angela, wie schön, dass du es noch geschafft hast und wie bereichernd dein Beitrag zu meiner Blogparade ist!

Du beginnst deinen Beitrag mit einer Beobachtung, die ich für sehr wichtig halte: Deine persönlichen Erfahrungen mit anderen Frauen sind gut, kollegial, unterstützend und verlässlich. Das widerspricht dem Narrativ der Stutenbissigkeit, von dem du meiner Meinung nach zurecht sagst, dass es dich irritiert. Mich irritiert es auch. Trotzdem behältst du beides im Blick: die eigene Erfahrung und die Struktur, die hinter dem Narrativ liegt. Es ist leicht, sich für das Entweder-oder zu entscheiden. Entweder zu sagen &quot;Frauen halten zusammen&quot; oder &quot;Frauen konkurrieren&quot;. Du aber fragst genauer: &quot;Wo kommen diese Muster her?&quot;  

Deine Beispiele zeigen, dass die Unsichtbarkeit von Frauen kein Ausrutscher ist, sondern das Ergebnis von Strukturen, die sich durch Gewohnheit reproduzieren. Bands mit Sängerinnen gelten als Nischenkategorie und Lektürelisten bestehen überwiegend aus männlichen Autoren. Viele Filme bestehen den Bechdel-Test nicht. (Kurze Frage nebenbei: Kanntest du den Bechdel-Wallace-Test schon oder hast du ihn, so wie ich, in der Fun-Facts-Folge mit Liser kennengelernt?) Wer in diesen Strukturen aufgewachsen ist, nimmt sie als normal wahr und muss sich aktiv entscheiden, sie zu hinterfragen. Das ist anstrengend, weil es bedeutet, etwas als Problem zu sehen, das vorher einfach da war und nicht als Problem gesehen wurde.

Was du über deine eigene Praxis schreibst, die bewusste Playlist, das gezielte Vernetzen von Bloggerinnen und das kritische Schauen auf Frauenbilder im Film, beschreibt genau das: Solidarität ist eine tägliche Entscheidung. Ich finde deine ehrliche Einräumung, dass diese Haltung für dich noch keine Automatik ist, wichtig, denn in jeder Veränderung, die wir anstreben, zeigt sich genau dieser Unterschied zwischen einem Anspruch und einer gelebten Praxis. Unsere Sprech-, Hör-, Seh- und Denkgewohnheiten zu verändern, braucht Übung. Deshalb finde ich deine Challenge eine großartige Idee.
Und solange wir Solidarität unter uns Frauen nicht als etwas Natürliches voraussetzen können, bleibt es etwas, das täglich neu entschieden werden muss.

Ich freue mich sehr, dass du dich mit diesem Beitrag an meiner Blogparade beteiligt hast.

Herzliche Grüße zu dir, Sylvia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45683">Angela</a>.</p>
<p>Liebe Angela, wie schön, dass du es noch geschafft hast und wie bereichernd dein Beitrag zu meiner Blogparade ist!</p>
<p>Du beginnst deinen Beitrag mit einer Beobachtung, die ich für sehr wichtig halte: Deine persönlichen Erfahrungen mit anderen Frauen sind gut, kollegial, unterstützend und verlässlich. Das widerspricht dem Narrativ der Stutenbissigkeit, von dem du meiner Meinung nach zurecht sagst, dass es dich irritiert. Mich irritiert es auch. Trotzdem behältst du beides im Blick: die eigene Erfahrung und die Struktur, die hinter dem Narrativ liegt. Es ist leicht, sich für das Entweder-oder zu entscheiden. Entweder zu sagen &#8220;Frauen halten zusammen&#8221; oder &#8220;Frauen konkurrieren&#8221;. Du aber fragst genauer: &#8220;Wo kommen diese Muster her?&#8221;  </p>
<p>Deine Beispiele zeigen, dass die Unsichtbarkeit von Frauen kein Ausrutscher ist, sondern das Ergebnis von Strukturen, die sich durch Gewohnheit reproduzieren. Bands mit Sängerinnen gelten als Nischenkategorie und Lektürelisten bestehen überwiegend aus männlichen Autoren. Viele Filme bestehen den Bechdel-Test nicht. (Kurze Frage nebenbei: Kanntest du den Bechdel-Wallace-Test schon oder hast du ihn, so wie ich, in der Fun-Facts-Folge mit Liser kennengelernt?) Wer in diesen Strukturen aufgewachsen ist, nimmt sie als normal wahr und muss sich aktiv entscheiden, sie zu hinterfragen. Das ist anstrengend, weil es bedeutet, etwas als Problem zu sehen, das vorher einfach da war und nicht als Problem gesehen wurde.</p>
<p>Was du über deine eigene Praxis schreibst, die bewusste Playlist, das gezielte Vernetzen von Bloggerinnen und das kritische Schauen auf Frauenbilder im Film, beschreibt genau das: Solidarität ist eine tägliche Entscheidung. Ich finde deine ehrliche Einräumung, dass diese Haltung für dich noch keine Automatik ist, wichtig, denn in jeder Veränderung, die wir anstreben, zeigt sich genau dieser Unterschied zwischen einem Anspruch und einer gelebten Praxis. Unsere Sprech-, Hör-, Seh- und Denkgewohnheiten zu verändern, braucht Übung. Deshalb finde ich deine Challenge eine großartige Idee.<br />
Und solange wir Solidarität unter uns Frauen nicht als etwas Natürliches voraussetzen können, bleibt es etwas, das täglich neu entschieden werden muss.</p>
<p>Ich freue mich sehr, dass du dich mit diesem Beitrag an meiner Blogparade beteiligt hast.</p>
<p>Herzliche Grüße zu dir, Sylvia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität von Sylvia Tornau		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45687</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 17:10:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=13711#comment-45687</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45682&quot;&gt;Christina Reinisch &#124; Stimme für Pause&lt;/a&gt;.

Liebe Christina, ich liebe deinen Beitrag und die Konsequenz, zum Kaffee im Café zu stehen. Auch ich liebe diese Momente vom Kaffee im Café.

Du beschreibst in deinem Beitrag etwas, das ich in meiner Arbeit als Trauma-Coach immer wieder beobachte: Frauen, die gelernt haben, zu funktionieren, haben oft keinen Zugang mehr dazu, wofür eine Pause gut wäre, geschweige denn dazu, wie sie eine Pause machen könnten. Der Zwang zur gelernten Effizienz, von der du schreibst, ist in vielen Frauen tiefer verankert, das ist nicht eine bloße Gewohnheit. Dieser innere Zwang ist eine Überlebensstrategie, die irgendwann so selbstverständlich geworden ist, dass sie sich nicht mehr ausschalten lässt. Wer früh gelernt hat, dass Innehalten unerwünscht oder sogar gefährlich ist, bleibt in Bewegung und empfindet sich selbst als faul oder unverantwortlich, sobald sie innehält, anhält.

Der Mechanismus, den du für die Außenwirkung von Pausen beschreibst, wirkt dabei auf mich besonders präzise: Frauen, die anderen Frauen ihre sichtbare Kaffeepause verübeln, stehen selbst unter diesem Druck. Das Urteil über die pausierende Frau sagt dann weniger über sie aus als über die Urteilende. Es ist die Projektion eines eigenen unerfüllten Bedürfnisses. Das klingt wie eine psychologische Randnotiz, ist aber in Wirklichkeit der Kern dessen, was Frauensolidarität so schwer macht: Wir können anderen kaum gönnen, was wir uns selbst verweigern. Und solange wir das nicht erkennen, landet das gemeinsame Erleben von Druck im Gegenüber, statt in der Struktur, die ihn erzeugt.

Dein Gedanke, dass eine sichtbare Pause ein Akt der Solidarität sein kann, weil sie etwas normalisiert, was Frauen sonst verstecken, schließt genau da an. Es geht nicht darum, demonstrativ Pausen zu inszenieren. Es geht darum, damit aufzuhören, dass Frauen permanent verfügbar für die Bedürfnisse anderer Menschen sind, und darum, nicht länger (voller Stolz) anspruchslos durchs Leben zu gehen. Wenn wir uns nehmen, was wir brauchen, um zu entspannen, mal kurz abzuschalten oder auf ungewohnte Art zu arbeiten, so wie du, wenn du dir einen Kaffee im Café genehmigst, dann sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein für uns und für andere. Wir müssen nicht rechtfertigen, was ohnehin berechtigt ist. Wer das, so wie du, vorlebt, verändert den Raum für die Frauen um sich herum, die sich das bisher nicht gestatten können.

Danke für diesen wunderbaren Beitrag zu meiner Blogparade.

Herzliche Grüße, Sylvia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45682">Christina Reinisch | Stimme für Pause</a>.</p>
<p>Liebe Christina, ich liebe deinen Beitrag und die Konsequenz, zum Kaffee im Café zu stehen. Auch ich liebe diese Momente vom Kaffee im Café.</p>
<p>Du beschreibst in deinem Beitrag etwas, das ich in meiner Arbeit als Trauma-Coach immer wieder beobachte: Frauen, die gelernt haben, zu funktionieren, haben oft keinen Zugang mehr dazu, wofür eine Pause gut wäre, geschweige denn dazu, wie sie eine Pause machen könnten. Der Zwang zur gelernten Effizienz, von der du schreibst, ist in vielen Frauen tiefer verankert, das ist nicht eine bloße Gewohnheit. Dieser innere Zwang ist eine Überlebensstrategie, die irgendwann so selbstverständlich geworden ist, dass sie sich nicht mehr ausschalten lässt. Wer früh gelernt hat, dass Innehalten unerwünscht oder sogar gefährlich ist, bleibt in Bewegung und empfindet sich selbst als faul oder unverantwortlich, sobald sie innehält, anhält.</p>
<p>Der Mechanismus, den du für die Außenwirkung von Pausen beschreibst, wirkt dabei auf mich besonders präzise: Frauen, die anderen Frauen ihre sichtbare Kaffeepause verübeln, stehen selbst unter diesem Druck. Das Urteil über die pausierende Frau sagt dann weniger über sie aus als über die Urteilende. Es ist die Projektion eines eigenen unerfüllten Bedürfnisses. Das klingt wie eine psychologische Randnotiz, ist aber in Wirklichkeit der Kern dessen, was Frauensolidarität so schwer macht: Wir können anderen kaum gönnen, was wir uns selbst verweigern. Und solange wir das nicht erkennen, landet das gemeinsame Erleben von Druck im Gegenüber, statt in der Struktur, die ihn erzeugt.</p>
<p>Dein Gedanke, dass eine sichtbare Pause ein Akt der Solidarität sein kann, weil sie etwas normalisiert, was Frauen sonst verstecken, schließt genau da an. Es geht nicht darum, demonstrativ Pausen zu inszenieren. Es geht darum, damit aufzuhören, dass Frauen permanent verfügbar für die Bedürfnisse anderer Menschen sind, und darum, nicht länger (voller Stolz) anspruchslos durchs Leben zu gehen. Wenn wir uns nehmen, was wir brauchen, um zu entspannen, mal kurz abzuschalten oder auf ungewohnte Art zu arbeiten, so wie du, wenn du dir einen Kaffee im Café genehmigst, dann sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein für uns und für andere. Wir müssen nicht rechtfertigen, was ohnehin berechtigt ist. Wer das, so wie du, vorlebt, verändert den Raum für die Frauen um sich herum, die sich das bisher nicht gestatten können.</p>
<p>Danke für diesen wunderbaren Beitrag zu meiner Blogparade.</p>
<p>Herzliche Grüße, Sylvia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität von Sylvia Tornau		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45686</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 16:52:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45680&quot;&gt;Barbara Kast&lt;/a&gt;.

Liebe Barbara, danke, dass du diesen Beitrag zu meiner Blogparade beigesteuert hast. Die Verbindung, die du in deinem Beitrag herstellst, kenne ich aus meiner Arbeit mit Frauen sehr genau: Wer nicht genannt wird, existiert gesellschaftlich nicht. Du formulierst das im Kontext von Sprache und Gendern, ich begegne demselben Mechanismus im therapeutischen Raum, wenn Frauen beschreiben, wie lange sie gebraucht haben, um zu verstehen, dass ihre Erfahrungen überhaupt einen Namen verdienen. Sprache ist eben kein Ornament. Sie ist das Gerüst, in dem Wirklichkeit entsteht, oder eben nicht entsteht.

Der Gedanke, dass sprachliche Sichtbarkeit die Grundlage für echte Gleichstellung bildet, klingt für Menschen, die sich bisher wenig mit der Thematik beschäftigt haben, zunächst vielleicht ein wenig abstrakt. Das Beispiel der 40-Prozent-Pensionslücke österreichischer Frauen macht ihn sofort greifbar. Du lässt keinen Zweifel daran, dass dieser Unterschied etwas mit Wahrnehmung zu tun hat, und Wahrnehmung beginnt nun einmal damit, wen und was wir überhaupt benennen.

Was deine historische Perspektive so überzeugend macht, ist ihre Nüchternheit. Du argumentierst ohne Empörung, sondern mit dem Verweis darauf, dass gesellschaftliche Lernprozesse immer dann einsetzen, wenn das Unbehagen gegenüber dem Neuen kleiner wird, als das Unbehagen gegenüber dem, was das Neue sichtbar macht. Was heute noch Aufregung erzeugt, wird in einigen Jahren so selbstverständlich sein wie die zivile Ehe gleichgeschlechtlicher Paare. Das ist eine Einordnung, die hilft, die Energie dort zu lassen, wo sie hingehört, und das zu tun, was für uns selbstverständlich ist: gendern, auch wenn wir das Wort so gar nicht mögen und die Ergebnisse sich mitunter holprig anhören.

Herzliche Grüße zu dir, liebe Barbara.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45680">Barbara Kast</a>.</p>
<p>Liebe Barbara, danke, dass du diesen Beitrag zu meiner Blogparade beigesteuert hast. Die Verbindung, die du in deinem Beitrag herstellst, kenne ich aus meiner Arbeit mit Frauen sehr genau: Wer nicht genannt wird, existiert gesellschaftlich nicht. Du formulierst das im Kontext von Sprache und Gendern, ich begegne demselben Mechanismus im therapeutischen Raum, wenn Frauen beschreiben, wie lange sie gebraucht haben, um zu verstehen, dass ihre Erfahrungen überhaupt einen Namen verdienen. Sprache ist eben kein Ornament. Sie ist das Gerüst, in dem Wirklichkeit entsteht, oder eben nicht entsteht.</p>
<p>Der Gedanke, dass sprachliche Sichtbarkeit die Grundlage für echte Gleichstellung bildet, klingt für Menschen, die sich bisher wenig mit der Thematik beschäftigt haben, zunächst vielleicht ein wenig abstrakt. Das Beispiel der 40-Prozent-Pensionslücke österreichischer Frauen macht ihn sofort greifbar. Du lässt keinen Zweifel daran, dass dieser Unterschied etwas mit Wahrnehmung zu tun hat, und Wahrnehmung beginnt nun einmal damit, wen und was wir überhaupt benennen.</p>
<p>Was deine historische Perspektive so überzeugend macht, ist ihre Nüchternheit. Du argumentierst ohne Empörung, sondern mit dem Verweis darauf, dass gesellschaftliche Lernprozesse immer dann einsetzen, wenn das Unbehagen gegenüber dem Neuen kleiner wird, als das Unbehagen gegenüber dem, was das Neue sichtbar macht. Was heute noch Aufregung erzeugt, wird in einigen Jahren so selbstverständlich sein wie die zivile Ehe gleichgeschlechtlicher Paare. Das ist eine Einordnung, die hilft, die Energie dort zu lassen, wo sie hingehört, und das zu tun, was für uns selbstverständlich ist: gendern, auch wenn wir das Wort so gar nicht mögen und die Ergebnisse sich mitunter holprig anhören.</p>
<p>Herzliche Grüße zu dir, liebe Barbara.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität von Angela		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45683</link>

		<dc:creator><![CDATA[Angela]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 13:29:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=13711#comment-45683</guid>

					<description><![CDATA[Yay, gerade noch rechtzeitig fertig geworden: https://angela-carstensen.de/frauensolidaritaet/

Danke für die Anregung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yay, gerade noch rechtzeitig fertig geworden: <a href="https://angela-carstensen.de/frauensolidaritaet/" rel="nofollow ugc">https://angela-carstensen.de/frauensolidaritaet/</a></p>
<p>Danke für die Anregung!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität von Christina Reinisch &#124; Stimme für Pause		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45682</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina Reinisch &#124; Stimme für Pause]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 07:25:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=13711#comment-45682</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Sylvia,
danke für den Impuls zu deiner Blogparade.
Ich erlebe immer wieder, wie kritisch wir nicht nur unsere eigenen Pausen, sondern auch die Pausen anderer Frauen betrachten. Und genau darüber wollte ich schon länger einmal schreiben.
Deine Blogparade war jetzt der Anlass, diesen Gedanken aufzunehmen und weiterzudenken: Was hat es mit Frauensolidarität zu tun, wenn wir Pausen nicht nur gegenseitig zugestehen, sondern auch sichtbar leben?
Mein Beitrag heißt „Pausen sichtbar machen“:

https://deinkoerper-deinweg.de/frauensolidaritaet-pause/

Herzliche Grüße,
Christina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sylvia,<br />
danke für den Impuls zu deiner Blogparade.<br />
Ich erlebe immer wieder, wie kritisch wir nicht nur unsere eigenen Pausen, sondern auch die Pausen anderer Frauen betrachten. Und genau darüber wollte ich schon länger einmal schreiben.<br />
Deine Blogparade war jetzt der Anlass, diesen Gedanken aufzunehmen und weiterzudenken: Was hat es mit Frauensolidarität zu tun, wenn wir Pausen nicht nur gegenseitig zugestehen, sondern auch sichtbar leben?<br />
Mein Beitrag heißt „Pausen sichtbar machen“:</p>
<p><a href="https://deinkoerper-deinweg.de/frauensolidaritaet-pause/" rel="nofollow ugc">https://deinkoerper-deinweg.de/frauensolidaritaet-pause/</a></p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Christina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität von Barbara Kast		</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/aufruf-zur-blogparade-frauensolidaritaet/#comment-45680</link>

		<dc:creator><![CDATA[Barbara Kast]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 07:51:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=13711#comment-45680</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Sylvia! Danke für deine Initiative, zu diesem Thema zu schreiben! Es gibt noch so viel zu tun! Mein Artikel ist nicht neu, aber, wie ich finde, immer noch top-aktuell: https://www.barbarakast.at/gendern-wozu/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sylvia! Danke für deine Initiative, zu diesem Thema zu schreiben! Es gibt noch so viel zu tun! Mein Artikel ist nicht neu, aber, wie ich finde, immer noch top-aktuell: <a href="https://www.barbarakast.at/gendern-wozu/" rel="nofollow ugc">https://www.barbarakast.at/gendern-wozu/</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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