Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität

Müssen wir wirklich allein stark sein?

Frauensolidarität: Zwei Frauen lächeln sich einverständlich anEine Frau lief kürzlich, allein in der Nacht, eine Straße entlang und merkte, dass jemand hinter ihr war. Ein Mann. Er pfiff, rief und versuchte so, Kontakt mit ihr herzustellen. Sie lief immer schneller, und die Angst wuchs mit jedem Schritt.
Plötzlich hielt eine Fahrradfahrerin neben ihr an. Die beiden Frauen schauten sich an und die Radfahrerin sagte: „Ich laufe mal ein Stück mit dir mit.“ Die Frau fiel der Radfahrerin vor Erleichterung um den Hals.
Der Mann verschwand.

Diese Geschichte hat mir eine Freundin erzählt. Seit Tagen lässt sie mich nicht mehr los. Was mich nicht loslässt, ist die Frau auf dem Fahrrad. Geschichten von Frauen, die sich vor einem Mann fürchteten, habe ich schon hundertfach gehört. Vom Eingreifen einer anderen Frau in einer solch gefährlichen Situation, nur selten. Ich weiß nicht, was diese Geste der Solidarität die Frau gekostet hat, ob sie eigene Ängste überwinden musste, ob sie selbst schon mal in einer solchen Situation war. Aber ich frage mich seitdem: Wie oft passiert eine solche Unterstützung? Und wie oft passiert sie nicht?
Denn ich kenne auch die andere Seite. Frauen, die wegschauen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht anhalten würden. Ich urteile darüber nicht. Ich weiß, dass Erschöpfung, Angst und eigene Verletzungen uns manchmal lähmen. Aber ich glaube, dass wir oft mehr können, als wir denken. Und dass es einen großen Unterschied macht, wenn wir es tun.

Als systemische Therapeutin und Trauma-Coachin begleite ich Frauen mit meiner Methode TraumaBalance dabei, sich selbst wieder näherzukommen. Ich erlebe täglich, wie tief es Frauen berührt, wenn sie wirklich gesehen werden, und wie selten das noch immer ist.

Mein Beitrag zur Blogparade Frauensolidarität

Ich wäre nicht die, die ich bin, würde ich dir nicht auch meinen eigenen Blick auf dieses Thema zeigen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn Frauen füreinander da sind, denn Frauenfreundschaften haben mich gestärkt, Mentorinnen haben mich beruflich unterstützt. Sie haben mir geholfen, meine Realität anzunehmen und aufzuhören, sie zu verbergen. Es war wichtig für mich, dass mir jemand zugehört hat. Dass eine Frau gesagt hat: Ich glaube dir.

Genau das meine ich mit Frauensolidarität. Mir geht es nicht um die perfekte Haltung, mir geht es um den Blick und das Verständnis füreinander und das Erkennen, wann die andere strauchelt oder in Gefahr ist und Unterstützung braucht. Mir geht es darum, wann wir handeln und füreinander da sind, so wie es die Frau auf dem Fahrrad getan hat. Ich bin überzeugt davon: Wenn wir uns gegenseitig stärken, werden wir stärker. Das ist eine Erfahrung, die ich jeden Tag in meiner Arbeit sehe und schon oft in meinem Leben gemacht habe.

Was Frauensolidarität für mich bedeutet, persönlich und in meiner Arbeit, erfährst du in Kürze hier.

Was ist eine Blogparade?

Eine Blogparade ist ein Online-Event. Eine engagierte Bloggerin – in diesem Fall ich 😊 – lädt die Community ein, ihre Gedanken und Erfahrungen zu einem bestimmten Thema in einem Blogartikel zu teilen. So entsteht eine faszinierende Sammlung unterschiedlicher Sichtweisen zum gleichen Thema.
Ganz nebenbei ist es eine wunderbare Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und neue Leser:innen für den eigenen Blog zu gewinnen.

Alle, die das Thema anspricht und die einen eigenen Blog* haben, können zum Thema „Frauensolidarität – Müssen wir wirklich allein stark sein?“ etwas schreiben.

Du veröffentlichst deinen Blogartikel auf deiner Website und verlinkst in deiner Einleitung diesen Beitrag hier, den du gerade liest.
So entsteht ein schöner Austausch und es wird sichtbar, wer alles dabei ist.

Das Ergebnis: Du schreibst einen Blogartikel, der deine Zielgruppe berührt. Neue Menschen klicken auf deinen Blog und erfahren etwas über dich und deine Arbeit. Und du siehst, wie andere dieses Thema für sich füllen, mit ihren Geschichten, Erfahrungen und Gedanken.

🗓️ Die Blogparade ist befristet:
Du kannst bis Sonntag, den 09. August 2026, mitmachen.

* Du hast keinen eigenen Blog, möchtest aber trotzdem mitmachen? Dann hinterlasse deinen Beitrag direkt in den Kommentaren, oder sende mir hier mit dem Betreff „Frauensolidarität“ deinen Beitrag und ich veröffentliche ihn als Gastbeitrag von dir auf meinem Blog.  

Ende am 09.08. 2026
Blogparade: Frauensolidarität - Müssen wir wirklich allein stark sein?
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So nimmst du an meiner Blogparade teil

  1. Schreib einen Blogartikel zum Thema „Frauensolidarität – Müssen wir wirklich allein stark sein?“
  2. Verlinke diesen Aufruf in deinem Text.
  3. Hinterlasse den Link zu deinem Beitrag in den Kommentaren, damit ich dich in der Übersicht erwähnen kann.
  4. Verwende gern den Hashtag #Frauensolidarität auf Social Media, wenn du dort teilst.
  5. Kennst du eine Frau, für die diese Blogparade interessant sein könnte? Dann leite diesen Artikel bitte weiter und teile ihn.

Diese Blogparade endet am Sonntag, dem 09. August 2026.

Ein paar Fragen zur Inspiration für deinen Blogartikel

Diese Fragen sind nur Vorschläge zur Orientierung. Gern kannst du deine eigenen Fragen stellen und dem Beitrag die Richtung geben, die du ihm geben möchtest.

  • Hast du Frauensolidarität erlebt? Einen Moment, in dem eine andere Frau einfach für dich da war?
  • Wie hat sich das angefühlt, in deinem Körper, in deinem Leben?
  • Lebst du selbst Frauensolidarität? Wie, in welchen Momenten und in welcher Form?
  • Gab es auch Momente, in denen du dir mehr erhofft hättest, von anderen Frauen, von dir selbst?
  • Was braucht Frauensolidarität aus deiner Sicht, damit sie wächst, in unseren Alltagen, in unseren Communitys, in der Welt?
  • Was möchtest du einer anderen Frau mitgeben, die gerade das Gefühl hat, allein zu sein?
  • Wie hat sich dein Blick auf dich selbst durch die Erfahrung von Unterstützung durch andere Frauen verändert?

Ich freue mich auf das, was entsteht, wenn Frauen anfangen zu erzählen.

Das war inspirierend? Hier findest du mehr

About the Author: Sylvia Tornau

„Aufstehen und in Würde strahlen“ ist mein persönliches und berufliches Leitbild. Ich bin systemische Therapeutin und Trauma-Coachin – und zugleich eine Frau mit eigener Geschichte. Mein Blog entstand aus meiner Sehnsucht, zu schreiben, und aus dem Wunsch, sichtbar zu machen, wie wir mit unseren Verletzungen leben, wachsen und uns selbst näherkommen können. Ich schreibe, um Verbindung zu schaffen, zu mir selbst und zu dir. Ich glaube zutiefst daran, dass wir wenig hilfreiche Muster mit einer großen Portion Selbstfürsorge in Lebendigkeit und Lebensfreude verwandeln können. Und dass Frieden in uns immer auch ein leiser Anfang von Frieden um uns ist.

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Hallo, schön, dass du da bist!

Ich bin Sylvia, systemische Therapeutin, Trauma-Coach und Bloggerin. Die menschliche Psyche und die Frage „Warum ticken wir, wie wir ticken“ treiben mich schon seit meiner Jugend an.

Heute unterstütze ich Frauen dabei, alte Prägungen loszulassen, ihre Emotionen zu regulieren und im eigenen Leben zu Hause zu sein.

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