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	<title>Sylvia Tornau</title>
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	<description>Trauma verstehen, Muster verändern, Beziehungen heilen</description>
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	<title>Sylvia Tornau</title>
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	<item>
		<title>Radikale Selbstfürsorge ist mehr als Wellness und Wohlfühlen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 21:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuelle Blogartikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Vor fünfzehn Jahren badete ich mich durch eine schwere Zeit. Manchmal badete ich dreimal am Tag, meist mit Kerzen auf dem Wannenrand und einem Badeöl, das nach Lavendel roch. Nach meiner Trennung wurde die Badewanne mein verlässlichster Zufluchtsort, und trotzdem warteten die Einsamkeit, die Minderwertigkeitsgefühle und das Gefühl der Verlorenheit jedes Mal auf  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-selbstfuersorge-ist-mehr-als-wellness-und-wohlfuehlen/">Radikale Selbstfürsorge ist mehr als Wellness und Wohlfühlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><div class="wp-block-image">
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</div>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">Vor fünfzehn Jahren badete ich mich durch eine schwere Zeit. Manchmal badete ich dreimal am Tag, meist mit Kerzen auf dem Wannenrand und einem Badeöl, das nach Lavendel roch. Nach meiner Trennung wurde die Badewanne mein verlässlichster Zufluchtsort, und trotzdem warteten die Einsamkeit, die Minderwertigkeitsgefühle und das Gefühl der Verlorenheit jedes Mal auf mich, wenn ich wieder ausstieg.</p>
<p>Diese Bäder trösteten mich, doch sie veränderten nichts. Genau das ist der Unterschied, über den ich heute schreiben will, über den Unterschied zwischen Trost und radikaler Selbstfürsorge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-block-columns has-custom-css is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex wp-custom-css-183c7241">
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<p class="has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-83ee00c3ed696c86a24cb4d31523e7f0 wp-block-paragraph" style="color:#3d567c"><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul class="wp-block-list">
<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-29615a832c7c7a384b5ee08351655d2d" style="color:#3d567c"><strong>Radikale Selbstfürsorge bedeute</strong>t, die eigenen Bedürfnisse klar zu benennen und aufzuhören, sie zu verhandeln, ganz unabhängig von fremden Erwartungen.</li>
<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-b2a985d115b3b991a94393c0cbe4f2b5" style="color:#3d567c"><strong>Trost</strong> (Bäder, Kerzen, Me-Time) ist wertvoll, aber er verändert weder Situationen noch die eigene innere Haltung.</li>
<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-8da1b0a1792d3b9618a3ec0bc0f760aa" style="color:#3d567c"><strong>Das Radikale an dieser Form der Selbstfürsorge</strong> ist, dass du unausgesprochene Erwartungen nicht mehr vorauseilend erfüllst und bei ausgesprochenen Erwartungen bewusst entscheidest, ob du sie erfüllen willst oder nicht.</li>
<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-fbab9f3387b6343362dffb1cd106ba9b" style="color:#3d567c"><strong>Die Bambi-Haltung hält dich von dir selbst fern</strong>: Wer „Ich möchte“ sagt, legt den Kopf schief und bittet um Erlaubnis. Wer „Ich will“ sagt, steht aufrecht und entscheidet.</li>
<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-9a2765a3e64f6786c39e914f8610f18b" style="color:#3d567c"><strong>Widerstand</strong>, gegen diese Form der Selbstermächtigung, aus dem Umfeld <strong>gehört zum Weg</strong> und ist ein Zeichen dafür, dass echte Veränderung passiert.</li>
</ul>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents">
<h2>Inhaltsverzeichnis</h2>
<ul>
<li><a href="#h-was-trostet-und-was-verandert-wirklich" data-level="2">Was tröstet und was verändert wirklich?</a></li>
<li><a href="#h-was-hat-mir-damals-wirklich-geholfen" data-level="2">Was hat mir damals wirklich geholfen?</a></li>
<li><a href="#h-was-macht-selbstfursorge-radikal" data-level="2">Was macht Selbstfürsorge radikal?</a></li>
<li><a href="#h-wollen-statt-mochten-die-bambi-haltung" data-level="2">Wollen statt möchten: die Bambi-Haltung</a></li>
<li><a href="#h-was-passiert-wenn-du-mit-radikaler-selbstfursorge-beginnst" data-level="2">Was passiert, wenn du mit radikaler Selbstfürsorge beginnst?</a></li>
<li><a href="#h-was-ich-dir-mitgeben-will" data-level="2">Was ich dir mitgeben will</a></li>
<li><a href="#h-haufige-fragen-zur-radikalen-selbstfursorge" data-level="2">Häufige Fragen zur radikalen Selbstfürsorge</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="h-was-trostet-und-was-verandert-wirklich" class="wp-block-heading">Was tröstet und was verändert wirklich?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">Radikale Selbstfürsorge ist für mich die Praxis, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, zu kennen, klar zu benennen und dafür einzustehen, auch dann, wenn es andere stört. Trost ist wichtig, denn er hält uns aufrecht, wenn der Boden unter uns wegbricht. Eine warme Badewanne, eine Tasse Tee, ein guter Film, die Umarmung eines vertrauten Menschen – all das sind Mittel, um durch schwierige Momente zu kommen. Ich nutze sie bis heute, besonders in Zeiten, in denen der Berufsalltag mit seinen unzähligen ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen an mir zieht.</p>
<p>Aber Trost ist kein Fundament für ein gutes Lebensgefühl. Er ist eine Brücke über den Graben zwischen dem, was du dir gibst, und dem, was du wirklich brauchst.</p>
<p>Radikale Selbstfürsorge beginnt, wenn du aufhörst, für alles die Brücke zu nutzen, und in den Graben steigst, um aufzuräumen, was dort auf dich wartet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="h-was-hat-mir-damals-wirklich-geholfen" class="wp-block-heading">Was hat mir damals wirklich geholfen?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">In den Wochen nach meiner Trennung habe ich zum ersten Mal in meinem Leben etwas getan, das sich ungewohnt anfühlte und gleichzeitig so wichtig war: Ich habe klar gesagt, was ich brauche.</p>
<p>Ich habe zwei Freundinnen gefragt, ob ich ein paar Tage bei ihnen wohnen kann. Dabei wollte ich weder reden, noch aufgeheitert werden. Was ich brauchte, war das Gefühl, nicht allein zu sein und trauern zu können. Ich sagte den beiden, dass ich mitleidige Blicke und aufmunternde Gesten in dieser Situation nicht aushalten könne.</p>
<p>Sie haben das akzeptiert. Die eine hat für mich gekocht und mir Tee ans Bett gebracht. Die andere hat darauf bestanden, dass ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde in den Park gehe, ohne Hörbuch oder sonstige Ablenkung. Sie hat mich aufgefordert, den Wind zu spüren, die Sonne oder den Regen, um mich wieder mit mir selbst zu verbinden, mit meinem Körper, der in der Trauer gefangen war. Das hat mich nicht sofort, aber langsam und stetig ins Leben zurückgebracht.</p>
<p>Und dann war da noch das Gespräch mit meinem Chef. Ich bin zu ihm gegangen und habe gesagt: Ich weiß nicht, ob ich gerade wirklich produktiv bin. Aber es tut mir gut, auf der Arbeit zu sein. Wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder ich lasse mich krankschreiben und falle komplett aus, oder ich komme jeden Tag, solange ich kann, und gehe, sobald die Traurigkeit mich überrollt. Ich wollte nicht im Büro sitzen und weinen, das ist für mich ein intimer Moment, und da bin ich lieber allein. Er hat dem zugestimmt und ich habe ein Vierteljahr Trauerzeit bekommen.</p>
<p>Was all das verbindet: Ich habe meine Bedürfnisse nicht mehr verhandelt. Ich habe sie benannt, klar und ohne Entschuldigung, und damit anderen ermöglicht, wirklich für mich da zu sein. Nicht als meine Retterinnen, sondern als Wegbegleiterinnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="h-was-macht-selbstfursorge-radikal" class="wp-block-heading">Was macht Selbstfürsorge radikal?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">Audre Lorde – Schriftstellerin, Aktivistin und Schwarze Feministin – schrieb 1988, während sie an Krebs erkrankt war:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8220;Für mich selbst zu sorgen ist keine Selbstgefälligkeit, es ist Selbsterhaltung, und das ist ein Akt des politischen Krieges.&#8221;</strong> – Audre Lorde, A Burst of Light (1988)</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">Für sich zu sorgen in einer Gesellschaft, die das von bestimmten Menschen nicht erwartet, das war für Audre Lorde ein Akt des Widerstands. Radikal daran war für sie die politische Kampfansage. Diesen politischen Kampf unterstütze ich, weil er noch immer relevant ist für Millionen, wenn nicht gar Milliarden von Frauen weltweit. </p>
<p>Für mich ist die Radikalität daran etwas anderes, etwas Persönlicheres, und ich glaube, für viele Frauen, die ich in meiner Arbeit begleite, ist es das auch. Ich meine den endgültigen Bruch mit dem, was andere von uns erwarten. </p>
<p>Besonders mit den unausgesprochenen Erwartungen hatte ich lange meine Probleme, denn ich war darauf geeicht. Heute ignoriere ich diese. Ich habe keine Lust mehr auf Rätselraten, und in die Köpfe anderer Menschen kann ich zum Glück nicht hineinsehen. Wenn jemand eine Erwartung hat, darf diese gern ausgesprochen werden, doch ich entscheide, ob ich sie erfüllen will und kann.</p>
<p>Diesen Satz – ob ich sie erfüllen will und kann – sage ich bewusst. Ich sage bewusst nicht, ob ich muss oder soll. Ich sage, ob ich will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="h-wollen-statt-mochten-die-bambi-haltung" class="wp-block-heading">Wollen statt möchten: die Bambi-Haltung</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das Wollen eine Frage der Haltung, des Zu-meinen-Bedürfnissen-Stehen. Gleichzeitig ist es der Unterschied zwischen einem <a href="https://www.sylvia-tornau.de/verhaltensmuster-erkennen/">Muster, das uns einmal geschützt hat</a>, und einer freien Entscheidung.</p>
<p>Die Bambi-Haltung, so nenne ich diese Körperhaltung der Bedürfnisbitte. Wenn Frauen etwas möchten, legen sie oft den Kopf schief. Die Stimme wird ein wenig weicher. Die Schultern sinken minimal. Eine Geste, die sagt: Ich stelle eine Bitte, bitte sei gnädig mit mir. Bei traumatisierten Frauen ist das nicht selten eine Traumareaktion, die sogenannte <a href="https://www.meine-krankenkasse.de/ratgeber/mentale-gesundheit/fawn-response-wenn-du-es-allen-recht-machen-willst">Fawn-Response, auf Deutsch auch der Bambi-Reflex</a> genannt.<br />Wenn du mehr darüber wissen willst, hol dir gern mein kostenfreies PDF „<a href="https://www.sylvia-tornau.de/zurueck-zu-mir/">Zurück zu mir</a>&#8220;. </p>
<p>Wenn ich etwas will, stehe ich aufrecht, weil ich zu meinem Bedürfnis stehe und nicht mehr danach frage, ob mir das zusteht oder ob ich das darf. Es kommt vor, dass andere, die mich bisher als für ihre Bedürfnisse engagiert erlebt haben, mein „Ich will“ als vermessen oder aggressiv bewerten. Heute sehe ich das als deren Problem. Ich bin noch immer gern für andere da, aber nicht zu meinen Lasten.</p>
<p>Tatsächlich finde ich es furchtbar, dass wir Kindern beibringen, &#8220;ich möchte&#8221; zu sagen, wenn sie etwas wollen, als wäre das eine Form von Höflichkeit. Dabei lehren wir sie damit nur, sich kleinzumachen, bevor jemand anderes es tut.</p>
<p>Radikale Selbstfürsorge bedeutet für mich: den eigenen Bedürfnissen mit Würde zu begegnen, ganz ohne Entschuldigung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="h-was-passiert-wenn-du-mit-radikaler-selbstfursorge-beginnst" class="wp-block-heading">Was passiert, wenn du mit radikaler Selbstfürsorge beginnst?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">In meiner Arbeit mit Frauen beobachte ich immer wieder denselben Prozess.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die erste Reaktion</strong>, wenn jemand beginnt, echte Selbstfürsorge zu üben, also wirklich für sich einzustehen, die Erwartungen anderer loszulassen und klar zu sagen, was er oder sie will, ist oft ein Erschrecken: Darf ich das? Steht mir das zu?</li>
<li>Kurz darauf kommt die zweite Welle: <strong>die Konfrontation mit dem Widerstand von außen. </strong>Da gibt es die Freundin, die beleidigt reagiert, weil sie plötzlich eine Absage bekommt. Oder dem Partner, wird die neue Eigenständigkeit unbequem oder die Kollegin reagiert zickig, weil sie ihre Arbeit nicht länger auf deinem Schreibtisch abladen darf. Das heißt, das Umfeld vermisst die vertraute, verfügbare und immer funktionierende Version von dir. Viele machen dann einen Schritt zurück. Aus Angst, als egoistisch zu gelten, und aus Angst, am Ende allein dazustehen.</li>
<li><strong>Weitermachen:</strong> Es dauert eine Weile, bis der Schmerz über die Ablehnung verarbeitet ist, und es braucht ein bisschen Mut, aber dann trauen sich fast alle, die es einmal ausprobiert haben, wieder. Weil sie gespürt haben, wie es sich anfühlt, für sich einzustehen und die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse nicht mehr von der Reaktion anderer abhängig zu machen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="h-was-ich-dir-mitgeben-will" class="wp-block-heading">Was ich dir mitgeben will</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">Radikale Selbstfürsorge ist weder ein Programm noch eine Methode. Sie ist eine Haltung und eine Entscheidung, die du immer wieder neu treffen darfst.<br />Es ist die Entscheidung, deine Bedürfnisse nicht mehr zu rechtfertigen, und unausgesprochene Erwartungen ziehen zu lassen. Und es ist die Entscheidung, aufrechtzustehen, wenn du etwas willst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-block-paragraph">Bäder und Kerzen sind schön. Me-Time ist essenziell. Ich schaffe mir seit Jahren ein Wochenende im Monat, das nur mir gehört. Es ist mein persönlicher Ausbruch aus dem Müssen. An diesem Wochenende mache ich wirklich nur, was ich in dem Moment gerade will. Auch Trost hat seinen Platz in meinem Leben. Aber echte Selbstfürsorge beginnt dort, wo du aufhörst zu fragen, ob du das darfst.</p>
<p>Das darfst du. Das steht dir zu. Immer!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 id="h-haufige-fragen-zur-radikalen-selbstfursorge" class="wp-block-heading">Häufige Fragen zur radikalen Selbstfürsorge</h2>
<p>&nbsp;</p>
<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block">
<div id="faq-question-1785185958016" class="schema-faq-section"><strong class="schema-faq-question">Was bedeutet radikale Selbstfürsorge?</strong></p>
<p class="schema-faq-answer">Radikale Selbstfürsorge bedeutet, die eigenen Bedürfnisse zu kennen, klar zu benennen und konsequent für ihre Erfüllung einzustehen, unabhängig von fremden Erwartungen. Es geht um eine innere Haltung, nicht um eine Methode oder ein Programm.</p>
</div>
<div id="faq-question-1785186000992" class="schema-faq-section"><strong class="schema-faq-question">Was ist der Unterschied zwischen Trost und radikaler Selbstfürsorge?</strong></p>
<p class="schema-faq-answer">Trost hilft, schwierige Momente zu überbrücken. Radikale Selbstfürsorge geht tiefer: Sie verändert die eigene Haltung dir selbst gegenüber und die Art, wie du mit deinen Bedürfnissen umgehst.</p>
</div>
<div id="faq-question-1785186027307" class="schema-faq-section"><strong class="schema-faq-question">Was ist die Bambi-Haltung?</strong></p>
<p class="schema-faq-answer">Es ist die Körperhaltung einer Bedürfnisbitte: Kopf schief, Stimme weich, zitternde Knie und auf Erlaubnis wartend. Das kann eine Traumafolge sein, die sogenannte Fawn-Response.</p>
</div>
<div id="faq-question-1785186059785" class="schema-faq-section"><strong class="schema-faq-question">Wie reagiert das Umfeld auf radikale Selbstfürsorge?</strong></p>
<p class="schema-faq-answer">Häufig mit Irritation oder Widerstand, besonders von Menschen, die an die verfügbare oder immer funktionierende Version von dir gewöhnt waren. Dieser Widerstand ist schmerzhaft, aber auch ein Zeichen für dich: Es ist echte Veränderung.</p>
</div>
<div id="faq-question-1785186102795" class="schema-faq-section"><strong class="schema-faq-question">Ist Selbstfürsorge dasselbe wie Egoismus?</strong></p>
<p class="schema-faq-answer">Das Erschrecken „Darf ich das überhaupt?&#8221; ist der erste Schritt und die häufigste Frage meiner Klientinnen. Echte Selbstfürsorge ist kein Egoismus. Sie ist die Voraussetzung dafür, langfristig für andere da sein zu können, ohne den Kontakt zu dir dabei zu verlieren.</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background" style="background-color: #6e90a9; grid-template-columns: auto 30%;">
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<p class="has-awb-color-1-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-283cd5c42355be40fb330be03ba3dc00 wp-block-paragraph" style="background-color: #3d567c; font-size: 14px;"><strong>Dir hat dieser Blogartikel gefallen und du überlegst, mit mir zusammenzuarbeiten? Buche dir kostenfrei ein 30-minütiges Online-Kennenlerngespräch.<br />Ich freue mich auf dich!</strong></p>
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</div></div></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-selbstfuersorge-ist-mehr-als-wellness-und-wohlfuehlen/">Radikale Selbstfürsorge ist mehr als Wellness und Wohlfühlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Radikale Selbstakzeptanz: Wie du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/radikale-selbstakzeptanz-wie-du-aufhoerst-gegen-dich-selbst-zu-kaempfen/</link>
					<comments>https://www.sylvia-tornau.de/radikale-selbstakzeptanz-wie-du-aufhoerst-gegen-dich-selbst-zu-kaempfen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 14:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Traumaintegration & innere Muster]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.sylvia-tornau.de/?p=14014</guid>

					<description><![CDATA[<p>In meinem Blogartikel „Zu Hause in mir“ habe ich geschrieben, dass ich mich lange Zeit wie ein Alien auf dieser Welt gefühlt habe. Heute weiß ich, dass radikale Selbstakzeptanz dort beginnt, wo man das eigene Fremdheitsgefühl nicht mehr bekämpft, sondern ihm begegnet. "Fremd in dieser Welt, fremd in mir, nirgendwohin gehörend. Nackt und unbehaust stolperte  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-selbstakzeptanz-wie-du-aufhoerst-gegen-dich-selbst-zu-kaempfen/">Radikale Selbstakzeptanz: Wie du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Radikale-Selbstakzeptanz.png" alt="Frau sitzt ruhig und lächelnd unter einem Baum – radikale Selbstakzeptanz als innere Haltung" class="wp-image-14016" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Radikale-Selbstakzeptanz-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Radikale-Selbstakzeptanz-300x215.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Radikale-Selbstakzeptanz-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Radikale-Selbstakzeptanz.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In meinem Blogartikel „<a href="https://www.sylvia-tornau.de/zu-hause-in-mir/">Zu Hause in mir</a>“ habe ich geschrieben, dass ich mich lange Zeit wie ein Alien auf dieser Welt gefühlt habe. Heute weiß ich, dass radikale Selbstakzeptanz dort beginnt, wo man das eigene Fremdheitsgefühl nicht mehr bekämpft, sondern ihm begegnet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8220;<strong>Fremd in dieser Welt, fremd in mir, nirgendwohin gehörend. Nackt und unbehaust stolperte ich mehr durchs Leben.</strong>&#8221; – Sylvia Tornau</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Unter diesem Gefühl von Fremdheit saß noch etwas anderes. Tiefer eingegraben in mich, kaum noch als Gedanke wahrnehmbar. Dieser Satz kam aus einer alten, von mir verkörperten Überzeugung, die flüsterte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8220;Lange Zeit dachte ich, für so beschädigte Menschen wie mich gibt es kein Glück. Solchen Menschen wie mir steht das Glück nicht zu.&#8221;</strong> – Sylvia Tornau</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Radikale Selbstakzeptanz zeigt sich genau dort, wo du zum ersten Mal innehältst und den Einflüsterungen dieser Stimme nicht länger vorbehaltlos glaubst.</p>



<div class="wp-block-columns has-custom-css is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex wp-custom-css-183c7241">
<div class="wp-block-column has-custom-css is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow wp-custom-css-bead7470" style="flex-basis:700px"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-fusion-200 is-resized"><img decoding="async" width="200" height="200" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-200x200.png" alt="" class="wp-image-13112" style="width:106px;height:auto" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-66x66.png 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-150x150.png 150w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-200x200.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-300x300.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-400x400.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-600x600.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent.png 700w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>
</div>


<p class="has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-83ee00c3ed696c86a24cb4d31523e7f0 wp-block-paragraph" style="color:#3d567c"><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-29615a832c7c7a384b5ee08351655d2d" style="color:#3d567c"><strong>Radikale Selbstfürsorge bedeute</strong>t, die eigenen Bedürfnisse klar zu benennen und aufzuhören, sie zu verhandeln, ganz unabhängig von fremden Erwartungen.</li>



<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-b2a985d115b3b991a94393c0cbe4f2b5" style="color:#3d567c"><strong>Trost</strong> (Bäder, Kerzen, Me-Time) ist wertvoll, aber er verändert weder Situationen noch die eigene innere Haltung.</li>



<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-8da1b0a1792d3b9618a3ec0bc0f760aa" style="color:#3d567c"><strong>Das Radikale an dieser Form der Selbstfürsorge</strong> ist, dass du unausgesprochene Erwartungen nicht mehr vorauseilend erfüllst und bei ausgesprochenen Erwartungen bewusst entscheidest, ob du sie erfüllen willst oder nicht.</li>



<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-fbab9f3387b6343362dffb1cd106ba9b" style="color:#3d567c"><strong>Die Bambi-Haltung hält dich von dir selbst fern</strong>: Wer „Ich möchte“ sagt, legt den Kopf schief und bittet um Erlaubnis. Wer „Ich will“ sagt, steht aufrecht und entscheidet.</li>



<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-9a2765a3e64f6786c39e914f8610f18b" style="color:#3d567c"><strong>Widerstand</strong>, gegen diese Form der Selbstermächtigung, aus dem Umfeld <strong>gehört zum Weg</strong> und ist ein Zeichen dafür, dass echte Veränderung passiert.</li>
</ul>
</div>
</div>



<p class="has-awb-color-5-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-b2092b25b9fafe8ecc18dce9f2e0e438 wp-block-paragraph" style="background-color:#3b88b838;font-size:13px"><span dir="auto">Dir gefällt, was du liest? Hol dir Inspiration direkt in dein Postfach:</span> <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0">Abonniere meinen Newsletter!</a></strong></span></p>



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis</h2><ul><li><a href="#h-was-bedeutet-radikale-selbstakzeptanz" data-level="2">Was bedeutet radikale Selbstakzeptanz?</a></li><li><a href="#h-dein-innerer-kritiker-ist-eine-uberlebensstrategie" data-level="2">Dein innerer Kritiker ist eine Überlebensstrategie</a></li><li><a href="#h-ist-selbstakzeptanz-dasselbe-wie-aufgeben" data-level="2">Ist Selbstakzeptanz dasselbe wie Aufgeben?</a></li><li><a href="#h-was-ist-der-unterschied-zwischen-resignation-und-radikaler-selbstakzeptanz" data-level="2">Was ist der Unterschied zwischen Resignation und radikaler Selbstakzeptanz?</a></li><li><a href="#h-wie-beginnt-selbstakzeptanz-im-korper" data-level="2">Wie beginnt Selbstakzeptanz im Körper?</a></li><li><a href="#h-drei-fragen-die-dich-begleiten-konnen" data-level="2">Drei Fragen, die dich begleiten können</a></li><li><a href="#h-was-sich-verandert-wenn-du-aufhorst-gegen-dich-zu-kampfen" data-level="2">Was sich verändert, wenn du aufhörst, gegen dich zu kämpfen</a></li></ul></div>



<h2 id="h-was-bedeutet-radikale-selbstakzeptanz" class="wp-block-heading">Was bedeutet radikale Selbstakzeptanz?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Radikale Selbstakzeptanz bedeutet, dich selbst vollständig anzunehmen. Mit all deinen Licht- und Schattenseiten, mit der zu dir gehörenden, deinen Reaktionsmustern, Grenzen und Stärken, mit dem Körper, der dich durchs Leben trägt, und auch mit deiner ganz eigenen Art zu fühlen, ohne dich dafür zu verurteilen.<br><br>Ich habe an anderer Stelle bereits über <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-akzeptanz/">radikale Akzeptanz</a> geschrieben, über die Fähigkeit, das anzunehmen, was sich nicht ändern lässt. Eine unschöne Situation, einen Verlust, oder auch das, was früher nicht gut in deinem Leben war. Radikale Selbstakzeptanz geht noch einen Schritt tiefer, denn hier geht es um dich selbst. Die Frage lautet nicht mehr: Kann ich annehmen, was geschehen ist? Sondern die Frage ist: Kann ich annehmen, wer ich bin?<br><br>Aus meiner Sicht ist dies, so erlebe ich es in meiner eigenen Geschichte und in der Arbeit mit traumatisierten Frauen, eine der schwersten Fragen überhaupt. Dabei bemühen wir uns durchaus, uns selbst anzunehmen. Aber dieses Bemühen, dieses ewige Ringen darum, besser zu werden, ruhiger, leistungsfähiger, weniger bedürftig, wird so oft von inneren und äußeren Stimmen boykottiert, dass es wie unsere zweite Natur ist. Häufig merken wir kaum noch, wie wir eigentlich in einem dauerhaften Kampf mit uns selbst stecken. Einen Kampf, den wir so nicht gewinnen können und auch aus Sicht anderer vielleicht auch nicht sollen.</p>



<h2 id="h-dein-innerer-kritiker-ist-eine-uberlebensstrategie" class="wp-block-heading">Dein innerer Kritiker ist eine Überlebensstrategie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meinen inneren Kritiker habe ich viele Jahre als Feind gesehen, als den, der verhindert, dass ich meiner Intuition folge, der mich mit seinem Perfektionismus um den Schlaf brachte, weil ihm nichts, was ich tat, gut genug war. Heute weiß ich, dass es ein Fehler war, den Kritiker als meinen Feind zu betrachten, weil wir dann gegeneinander und insofern beide gegen mich arbeiten, denn er ist ein Anteil von mir.<br><br>Dein innerer Kritiker ist ein Teil von dir, der einst die Aufgabe übernahm, dich zu schützen. Er schützte dich vor Ablehnung, vor dem Schmerz, nicht zu genügen. Er schützte dich auch vor dem Risiko, gesehen zu werden und trotzdem nicht geliebt zu werden. Wenn du in einer Umgebung aufgewachsen bist, in der Fehler bestraft wurden, in der deine Bedürfnisse als störend galten oder Zuneigung an Bedingungen geknüpft war, dann war dieser kritische Innenanteil lebensnotwendig. Er gab dir Handlungsanweisungen, die damals dein Überleben sichern sollten. Er flüsterte: Sei besser, sei stiller oder sei angepasster, dann passiert dir nichts.<br><br>Heute, als Erwachsene, lebst du vielleicht in einer Umgebung, die viel sicherer ist, als die Umgebung deiner Kindheit und Jugend. Doch dein Nervensystem weiß das bisher nicht. Es greift auf die alten Muster zurück, die dein Überleben sichern sollen: Selbstkritik, Selbstüberwachung und die Überzeugung, dass du erst dann okay bist, wenn du dich noch ein wenig mehr angestrengt hast.<br><br>Das Erkennen dieses Musters, dass es dir als Überlebensstrategie diente und daher kein Defekt ist, ist der erste Schritt zur radikalen Selbstakzeptanz.</p>



<h2 id="h-ist-selbstakzeptanz-dasselbe-wie-aufgeben" class="wp-block-heading">Ist Selbstakzeptanz dasselbe wie Aufgeben?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich erlebe häufig, dass Frauen mit einem Unwillen oder Widerstand auf das Thema Selbstakzeptanz reagieren. Manchmal sprechen sie ihn auch aus: &#8220;Wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, dann verändere ich mich ja gar nicht mehr.&#8221; Diese Feststellung macht definitiv Sinn, weil sie dir zeigt, wie tief der Glaube in dir verankert ist: Nur Druck bringt Veränderung und die Selbstkritik hält mich auf Kurs.<br><br>Doch das Gegenteil ist wahr. Selbstakzeptanz bedeutet, dich anzuerkennen, so wie du bist: Du bist ein Mensch mit einer Geschichte. Diese Geschichte hat Spuren hinterlassen. Einige dieser Spuren helfen dir, andere hindern dich. Du darfst beides sehen und anerkennen, dass es in dir ist, mit Klarheit und ohne dich dafür zu verurteilen.<br><br>Für mich bedeutet das ganz konkret:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8220;Mich zu lieben heißt, mich so anzunehmen, wie ich bin. Nicht nur meine Strahleseiten, sondern auch das Kantige, Nervige anzunehmen.&#8221;</strong> – Sylvia Tornau</p>
</blockquote>



<h2 id="h-was-ist-der-unterschied-zwischen-resignation-und-radikaler-selbstakzeptanz" class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zwischen Resignation und radikaler Selbstakzeptanz?</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><strong>Resignation</strong></td><td>Radikale Selbstakzeptanz</td></tr><tr><td><strong>Entsteht aus</strong></td><td>Ohnmacht</td><td>Würde</td></tr><tr><td><strong>Kontakt zu dir</strong></td><td>Du verlierst dich</td><td>Du bleibst in Kontakt mit dir</td></tr><tr><td><strong>Erleben</strong></td><td>Dumpfes Weitermachen</td><td>Bewusstes Wahrnehmen + Entscheiden</td></tr><tr><td><strong>Bewegungsrichtung</strong></td><td>Rückzug, Taubheit, Verdammen</td><td>Innehalten, fühlen, sortieren und neu ausrichten</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zustand der Resignation verlierst du dich. Du ziehst dich von anderen zurück, deine Empfindungen sind dumpf oder gar taub. Du machst immer weiter, weil du keine andere Möglichkeit siehst, und fühlst dich dabei immer erschöpfter. Vielleicht sagst du dir Sätze wie „So bin ich eben“ und empfindest dabei Ablehnung dir selbst gegenüber.<br><br>Im Zustand der Selbstakzeptanz bleibst du in Kontakt mit dir. Du siehst, was da ist, nimmst dich an, wie du bist, und du entscheidest von dort aus, was als Nächstes kommt.</p>



<h2 id="h-wie-beginnt-selbstakzeptanz-im-korper" class="wp-block-heading">Wie beginnt Selbstakzeptanz im Körper?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Körperorientierte Selbstakzeptanz beginnt dort, wo du aufhörst, deinen Körper als Problem zu behandeln, und anfängst, ihn als Zeugen deiner Geschichte wahrzunehmen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8220;Du bist mehr als dein Körper, aber ohne deinen Körper gibt es dich nicht.&#8221;</strong> – Sylvia Tornau</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich in meiner Arbeit körperorientierte Selbstakzeptanz nenne, kann nicht gedacht werden, aber sie ist fühlbar, spürbar.<br>Ein Bild hat mir das einmal sehr deutlich gemacht. Es hängt seit über zwanzig Jahren in meinem Zimmer: <a href="https://www.sylvia-tornau.de/wie-ein-bild-von-frida-kahlo-mein-leben-beeinflusste/">Frida Kahlos &#8220;Die zerbrochene Säule&#8221; </a>(1944). Eine Frau, die sich in ihrem ganzen Schmerz zeigt und dabei stolz und aufrecht bleibt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8220;Entblößt bis ins Mark, wund, voller Schmerz und gleichzeitig stolz und kraftvoll. Ein Sinnbild für eine Frau, die sich nicht versteckt. Die nicht aufgibt, sondern den Schmerz annimmt, mit ihm lebt und dennoch würdevoll strahlt.&#8221;</strong> – Sylvia Tornau</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist körperorientierte Selbstakzeptanz in ihrer reinsten Form: den Körper als Zeugen der eigenen Geschichte sehen und ihn trotzdem aufrecht halten. Oder vielleicht gerade deshalb.<br><br>Trauma hinterlässt Spuren in unseren Gedanken und Überzeugungen, aber eben auch in unserem Körper, im Nervensystem. Es zeigt sich in chronischen Spannungsmustern, in dem Gefühl, in einem Körper zu wohnen, der sich manchmal fremd anfühlt und manchmal kaum vorhanden. <br>Was mir auf diesem Weg geholfen hat, war eine sehr körperliche Handlung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8220;Stundenlang saß ich summend im Schaukelstuhl, voller Liebe für die verletzten Anteile in mir.&#8221;</strong> – Sylvia Tornau</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Summend im Schaukelstuhl. Das klingt vielleicht unspektakulär, vielleicht belächelst du es oder dein Kritiker bezeichnet es als Schwachfug. Doch genau das ist für mich selbstakzeptierende Selbstfürsorge in dem Moment, in dem ich sie am meisten gebraucht habe: einfach da sein und den eigenen verletzten Anteilen Gesellschaft leisten.<br><br>Das darfst du auch.</p>



<h2 id="h-drei-fragen-die-dich-begleiten-konnen" class="wp-block-heading">Drei Fragen, die dich begleiten können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung möchte ich dir an dieser Stelle bewusst nicht geben, weil radikale Selbstakzeptanz kein linearer Prozess ist. Manchmal ist sie dringend notwendig, dann weniger, weil sich die neue Qualität erst in dir verankern muss. Dann wird sie wieder notwendiger. Es ist wie ein Wellenspiel oder wie die Gezeiten: Mal ist das Wasser ganz nah und dann wieder weit entfernt, aber da ist es immer.<br><br>Es gibt <strong>drei Fragen</strong>, die ich selbst immer wieder nutze und <strong>die ich hier gern an dich weitergebe</strong>.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Wie redest du gerade mit dir selbst und würdest du so mit jemandem sprechen, den du liebst?</strong> Diese Frage öffnet oft einen Riss in der automatisierten Selbstkritik. Zunächst nur, um zu sehen, was gerade ist. Das ist schon genug.</li>



<li><strong>Was brauchst</strong> <strong>du gerade von dir selbst?</strong> Vielleicht eine Pause, einen Moment der Würdigung oder das Eingestehen einer Grenze. Manchmal ist deine Antwort kleiner als gedacht und gleichzeitig ist sie für dich alles andere als selbstverständlich.</li>



<li><strong>Welcher Teil von dir kämpft gerade am lautesten gegen dich und was will er eigentlich beschützen?</strong> Diese Frage kommt aus der Teilearbeit und kann viel öffnen. Hinter dem lautesten Kritiker steckt oft eine uralte Angst: nicht zu genügen, nicht dazuzugehören, nicht sicher zu sein. Dieser Anteil wird weder kleiner noch stiller, wenn du ihn verurteilst. Das wird er erst dann, wenn du ihm Aufmerksamkeit schenkst, und ihm mit Neugier begegnest.</li>
</ol>



<h2 id="h-was-sich-verandert-wenn-du-aufhorst-gegen-dich-zu-kampfen" class="wp-block-heading">Was sich verändert, wenn du aufhörst, gegen dich zu kämpfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war es eine lange Reise zur Selbstfindung, Selbstakzeptanz und Selbstliebe. Eine Odyssee, die mitunter beschwerlich und schmerzhaft war und von Umwegen geprägt, und die sich dennoch gelohnt hat, weil sie mich zu mir zurückgebracht hat.<br><br>Radikale Selbstakzeptanz ist kein Zielzustand, sie ist eine Praxis. Eine Entscheidung, die du immer wieder neu triffst, vor allem an den Tagen, an denen du hinter deinen eigenen Erwartungen zurückbleibst, an denen alte Muster sich melden und an denen der innere Kritiker wieder lauter wird als du.<br><br>Diese Momente verschwinden durch radikale Selbstakzeptanz nicht. Sie gehören zum Leben, wie Erfolge und Misserfolge, Zustimmung und Ablehnung, oder wie die hormonelle Achterbahnfahrt, die dein Leben als Frau begleitet. Was sich verändert, ist deine Haltung zu diesen Momenten.<br><br>Du hörst auf, dich dafür zu verurteilen, dass du du bist. Du fängst an, dir zuzugestehen, was du durchgemacht hast, was du trotzdem getan, getragen und gelebt hast. Zu dir und deinen Bedürfnissen zu stehen, dich nicht permanent selbst infrage zu stellen, das ist die Entscheidung, die du für dich triffst, wenn du dich für radikale Selbstakzeptanz entscheidest.<br><br>Für mich ist das bis heute keine Selbstverständlichkeit. Es ist eine Übung, die ich in mein Leben integriert habe. Und ich halte sie für eine der wichtigsten Übungen, die ich kenne.</p>



<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block"><div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785160168863"><strong class="schema-faq-question">Was bedeutet radikale Selbstakzeptanz?</strong> <p class="schema-faq-answer">Radikale Selbstakzeptanz bedeutet, sich selbst vollständig anzunehmen, mit der eigenen Geschichte, den Reaktionsmustern, den Grenzen und Licht- und Schattenseiten, ohne sich dafür zu verurteilen. Es geht nicht darum, mit allem einverstanden zu sein. Es geht darum, aufzuhören, gegen dich selbst zu kämpfen.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785160208381"><strong class="schema-faq-question">Ist Selbstakzeptanz dasselbe wie Aufgeben?</strong> <p class="schema-faq-answer">Nein. Resignation entsteht aus Ohnmacht: Du machst weiter, weil du keine andere Wahl siehst. Selbstakzeptanz entsteht aus Würde: Du siehst, was da ist, und entscheidest von dort aus, was als Nächstes kommt. Das ist ein fundamentaler Unterschied.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785160234039"><strong class="schema-faq-question">Was hat der innere Kritiker mit Trauma zu tun?</strong> <p class="schema-faq-answer">Der innere Kritiker ist eine alte Überlebensstrategie. In Umgebungen, in denen Fehler bestraft wurden oder Bedürfnisse als störend galten, lernte dein Nervensystem: Sei besser, sei stiller, dann passiert dir nichts. Heute, in einer sichereren Umgebung, greift dein System trotzdem auf diese alten Muster zurück.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785160259634"><strong class="schema-faq-question">Wie kann ich mit radikaler Selbstakzeptanz anfangen?</strong> <p class="schema-faq-answer">Fang mit einer Frage an: Wie würde ich mit jemandem sprechen, den ich liebe, und spreche ich so mit mir selbst? Dieser erste Riss in der automatischen Selbstkritik ist oft schon alles, was es braucht, um etwas in dir zu öffnen.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785160284751"><strong class="schema-faq-question">Was ist der Unterschied zwischen radikaler Akzeptanz und radikaler Selbstakzeptanz?</strong> <p class="schema-faq-answer">Radikale Akzeptanz bezieht sich auf äußere Umstände, auf das, was sich nicht ändern lässt. Radikale Selbstakzeptanz richtet sich nach innen: auf die eigene Person, die eigene Geschichte, auf deine Reaktionsmuster und deinen Körper. Beide Konzepte ergänzen sich, meinen aber verschiedene Ebenen.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785160316354"><strong class="schema-faq-question">Warum radikale Selbstakzeptanz und nicht einfach Selbstakzeptanz?</strong> <p class="schema-faq-answer">Selbstakzeptanz kann leicht bedeuten: Ich akzeptiere mich, außer wenn ich wieder denselben Fehler gemacht habe, außer wenn mein Körper nicht so funktioniert, wie ich will, außer wenn ich einen schlechten Tag habe. Das Wort &#8220;radikal&#8221; kommt vom lateinischen radix = Wurzel. Es meint: bis zur Wurzel gehen. Radikal meint hier: dich selbst annehmen, auch in den Momenten, in denen es dir besonders schwerfällt. Das ist etwas grundlegend anderes als ein bedingtes Ich-akkzeptiere-mich-wenn.</p> </div> </div>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background" style="background-color:#6e90a9;grid-template-columns:auto 30%"><div class="wp-block-media-text__content">
<div style="height:28px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-awb-color-1-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-d8aad1678a2a5460d6aa778672d0032a wp-block-paragraph" style="background-color:#3d567c;font-size:14px"><strong>Dir hat dieser Blogartikel gefallen und du überlegst, mit mir zusammenzuarbeiten? Buche dir kostenfrei ein 30-minütiges Online-Kennenlerngespräch.<br>Ich freue mich auf dich!</strong></p>



<div style="height:27px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="450" height="450" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4.png" alt="" class="wp-image-13920 size-full" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-66x66.png 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-150x150.png 150w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-200x200.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-300x300.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-400x400.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4.png 450w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-selbstakzeptanz-wie-du-aufhoerst-gegen-dich-selbst-zu-kaempfen/">Radikale Selbstakzeptanz: Wie du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zuversicht in schwierigen Zeiten: Was mir als Traumatherapeutin wirklich hilft</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/zuversicht-in-schwierigen-zeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 21:52:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Beitrag zur Blogparade von Pia Hübinger #Zuversichtfinden In letzter Zeit stolpere ich häufig. Manchmal über eine Treppenstufe oder einen Stein auf dem Weg. Viel häufiger aber stolpere ich über mich selbst. Für kurze Momente weiß ich nicht, warum ich in die Küche gegangen bin, was ich dort eigentlich wollte, oder ich greife nach einer  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/zuversicht-in-schwierigen-zeiten/">Zuversicht in schwierigen Zeiten: Was mir als Traumatherapeutin wirklich hilft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Zuversicht-in-schwierigen-Zeiten.png" alt="" class="wp-image-14005" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Zuversicht-in-schwierigen-Zeiten-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Zuversicht-in-schwierigen-Zeiten-300x215.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Zuversicht-in-schwierigen-Zeiten-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Zuversicht-in-schwierigen-Zeiten.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Beitrag zur <a href="https://beziehungsweise.cologne/zuversicht-schwierige-zeiten-blogparade/">Blogparade von Pia Hübinger</a> #Zuversichtfinden</p>



<p class="wp-block-paragraph">In letzter Zeit stolpere ich häufig. Manchmal über eine Treppenstufe oder einen Stein auf dem Weg. Viel häufiger aber stolpere ich über mich selbst. Für kurze Momente weiß ich nicht, warum ich in die Küche gegangen bin, was ich dort eigentlich wollte, oder ich greife nach einer Tasse, die bereits in meiner Hand ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Traumatherapeutin weiß ich, was diese Signale bedeuten. Da ist eine innere Unruhe in mir, die sich einen Ausweg sucht. Aber da ist auch eine Erschöpfung, die tiefer geht als Schlafmangel. Mein Nervensystem steht unter Dauerstrom und fängt an, Kleinigkeiten fallen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mache seit Monaten Tai-Chi und ich kenne die Atemübungen, die mich beruhigen. Ich weiß, wie Nervensystemregulation funktioniert, und trotzdem stolpere ich. Denn Zuversicht in schwierigen Zeiten hängt nicht von der richtigen Methode ab, sondern davon, ob ich handlungsfähig bleibe.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-columns has-custom-css is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex wp-custom-css-183c7241">
<div class="wp-block-column has-custom-css is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow wp-custom-css-bead7470" style="flex-basis:700px"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-fusion-200 is-resized"><img decoding="async" width="200" height="200" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-200x200.png" alt="" class="wp-image-13112" style="width:106px;height:auto" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-66x66.png 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-150x150.png 150w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-200x200.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-300x300.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-400x400.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-600x600.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent.png 700w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>
</div>


<p class="has-text-align-center has-text-color has-link-color wp-elements-83ee00c3ed696c86a24cb4d31523e7f0 wp-block-paragraph" style="color:#3d567c"><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-29615a832c7c7a384b5ee08351655d2d" style="color:#3d567c"><strong>Radikale Selbstfürsorge bedeute</strong>t, die eigenen Bedürfnisse klar zu benennen und aufzuhören, sie zu verhandeln, ganz unabhängig von fremden Erwartungen.</li>



<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-b2a985d115b3b991a94393c0cbe4f2b5" style="color:#3d567c"><strong>Trost</strong> (Bäder, Kerzen, Me-Time) ist wertvoll, aber er verändert weder Situationen noch die eigene innere Haltung.</li>



<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-8da1b0a1792d3b9618a3ec0bc0f760aa" style="color:#3d567c"><strong>Das Radikale an dieser Form der Selbstfürsorge</strong> ist, dass du unausgesprochene Erwartungen nicht mehr vorauseilend erfüllst und bei ausgesprochenen Erwartungen bewusst entscheidest, ob du sie erfüllen willst oder nicht.</li>



<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-fbab9f3387b6343362dffb1cd106ba9b" style="color:#3d567c"><strong>Die Bambi-Haltung hält dich von dir selbst fern</strong>: Wer „Ich möchte“ sagt, legt den Kopf schief und bittet um Erlaubnis. Wer „Ich will“ sagt, steht aufrecht und entscheidet.</li>



<li class="has-text-color has-link-color wp-elements-9a2765a3e64f6786c39e914f8610f18b" style="color:#3d567c"><strong>Widerstand</strong>, gegen diese Form der Selbstermächtigung, aus dem Umfeld <strong>gehört zum Weg</strong> und ist ein Zeichen dafür, dass echte Veränderung passiert.</li>
</ul>
</div>
</div>



<p class="has-awb-color-5-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-b2092b25b9fafe8ecc18dce9f2e0e438 wp-block-paragraph" style="background-color:#3b88b838;font-size:13px"><span dir="auto">Dir gefällt, was du liest? Hol dir Inspiration direkt in dein Postfach:</span> <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0">Abonniere meinen Newsletter!</a></strong></span></p>



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis</h2><ul><li><a href="#h-wann-gerat-meine-zuversicht-ins-wanken" data-level="2">Wann gerät meine Zuversicht ins Wanken?</a></li><li><a href="#h-der-kern-des-problems-heisst-nicht-angst" data-level="2">Der Kern des Problems heißt nicht Angst</a></li><li><a href="#h-was-hilft-wirklich-wenn-zuversicht-in-schwierigen-zeiten-fehlt" data-level="2">Was hilft wirklich, wenn Zuversicht in schwierigen Zeiten fehlt?</a></li><li><a href="#h-wie-bleibe-ich-in-verbindung-wenn-mir-die-zuversicht-fehlt" data-level="2">Wie bleibe ich in Verbindung, wenn mir die Zuversicht fehlt?</a></li><li><a href="#h-was-kannst-du-tun-wenn-du-gerade-keinen-boden-findest" data-level="2">Was kannst du tun, wenn du gerade keinen Boden findest?</a></li><li><a href="#h-was-ich-beim-schreiben-gemerkt-habe" data-level="2">Was ich beim Schreiben gemerkt habe</a></li><li><a href="#h-haufige-fragen-zu-zuversicht-in-schwierigen-zeiten" data-level="2">Häufige Fragen zu Zuversicht in schwierigen Zeiten</a></li></ul></div>



<h2 id="h-wann-gerat-meine-zuversicht-ins-wanken" class="wp-block-heading">Wann gerät meine Zuversicht ins Wanken?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Momentan läuft vieles in meinem Leben gut, sogar besser als je zuvor. Doch wenn ich Wahlprognosen lese und Beiträge über die anstehende Rentenreform im Radio höre, gerate ich schnell aus dem Gleichgewicht und verliere meine Zuversicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich ehrlich bin, dann sind es nicht die großen, diffusen Ängste, die mich verunsichern, sondern es sind ganz konkrete Dinge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schaue ich mir die Wahlprognosen an, sehe ich, wie die AfD in manchen Bundesländern, auch hier in Sachsen, zur stärksten Partei wird. Eine Partei, die gegen Europa ist, gegen Demokratie, gegen Diversität und die sich dafür ausspricht, Menschen mit Migrationshintergrund massenhaft abzuschieben. Das nimmt mir die Luft und den Glauben an die Menschlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich über die <a href="https://www.bundesregierung.de">geplante Rentenreform</a> nachdenke, werde ich wütend, so richtig wütend. Ich werde im nächsten Jahr 61 und habe dann 45 Jahre Arbeitszeit hinter mir. Ich habe zweimal berufsbegleitend studiert, alle Fortbildungen berufsbegleitend gemacht, und als Alleinerziehende mit einem Bruchteil des Unterhalts durchgehalten. Durch sexuelle Übergriffe in meiner Kindheit und Jugend wurde ich traumatisiert. Viele Jahre habe ich trotz massiver Menstruationsbeschwerden funktioniert, und bin durch die Wechseljahre navigiert, auf die keine Arbeitsstruktur je Rücksicht genommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt bleibt mir die Aussicht, vielleicht bis 67 arbeiten zu müssen, weil die abschlagsfreie Rente mit 45 Jahren abgeschafft werden soll. Offen gesagt: Ich fühle mich betrogen. Und ich weiß, dass es vielen Frauen so geht, nicht nur in meiner Generation, sondern auch in der Generation meiner Tochter, die dann vielleicht sogar bis 70 arbeiten muss – trotz allem, was sie in ihrem Leben gestemmt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Körperlich wirken sich diese Nachrichten eher negativ auf mich aus. Ich spüre das als Gereiztheit, als innere Orientierungslosigkeit und als Konzentrationsschwäche. In der Folge stolpere ich häufiger.</p>



<h2 id="h-der-kern-des-problems-heisst-nicht-angst" class="wp-block-heading">Der Kern des Problems heißt nicht Angst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach vielen Jahren Traumaarbeit weiß ich: Zuversicht ist nicht das Gegenteil von Angst. Angst und Zuversicht können sehr wohl nebeneinander existieren. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zuversicht ist nicht das Gegenteil von Angst. Sie ist das Gegenteil von Ohnmacht.</strong> – Sylvia Tornau</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war dies der Unterschied, der alles veränderte. Denn Ohnmacht, das Gefühl, ausgeliefert zu sein, keine Wahl zu haben und nicht gehört zu werden, das ist das eigentliche Problem. Nicht die schwierigen Umstände an sich und auch nicht die Nachrichten über den Abbau des Sozialstaates. Die Umstände und die Nachrichten erzeugen erst einmal diese Ohnmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen, die Bindungs- und Entwicklungstrauma kennen, wissen das aus ihrem Körper heraus: Der Schmerz selbst ist oft aushaltbarer, als das Gefühl, ihm vollständig schutzlos ausgeliefert zu sein. Diese Ohnmacht ist es, die uns wirklich zermürbt. Hingegen ist die Handlungsfähigkeit, sei sie auch nur klein oder symbolisch, das, was uns die Zuversicht zurückbringt.</p>



<h2 id="h-was-hilft-wirklich-wenn-zuversicht-in-schwierigen-zeiten-fehlt" class="wp-block-heading">Was hilft wirklich, wenn Zuversicht in schwierigen Zeiten fehlt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir waren es verschiedene Schritte. So habe ich zuerst meinen Medienkonsum gedrosselt. Ich entscheide bewusst, wann ich mich mit Nachrichten konfrontiere und wann nicht. Das ist eine Form von Selbstschutz, und er gehört zur <a href="https://www.sylvia-tornau.de/emotionale-selbstregulation/">Nervensystemregulation</a> genauso wie die Atemübungen, die ich mehrmals täglich mache. So oft es mir möglich ist, gehe ich in die Natur, treffe meine Freundinnen und verbringe Zeit mit mir allein. Zusätzlich mache ich täglich ein paar Tai-Chi-Übungen. Und <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-akzeptanz/">ich übe mich in Akzeptanz</a>, was momentan heißt: Noch ist nicht alles beschlossen. Also fokussiere ich mich auf das Heute. Meine wichtigste Frage dabei ist: <em>Was kann ich heute tun, damit es dir und mir gut geht?</em> Das &#8220;dir&#8221; in diesem Satz ist wichtig für mich. Es hält mich in Verbindung, mit meinen Klientinnen, meinen Freundinnen, mit der Frau, die ich einmal war und die sich damals niemanden vorstellen konnte, der sich so für sie interessiert. <br><br><strong>Was mir konkret hilft:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Medienkonsum bewusst drosseln</li>



<li>So oft wie möglich in die Natur gehen</li>



<li>Freundinnen treffen</li>



<li>Mehrmals täglich Atemübungen machen</li>



<li>Täglich ein paar Tai-Chi-Übungen</li>
</ul>



<h2 id="h-wie-bleibe-ich-in-verbindung-wenn-mir-die-zuversicht-fehlt" class="wp-block-heading">Wie bleibe ich in Verbindung, wenn mir die Zuversicht fehlt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe einen Kreis von Freundinnen, die alle gebürtige Ostdeutsche sind. Wir haben nichts, was wir unseren Kindern vererben können. Wir haben keine Sicherheitsnetze aus Erbschaften oder familialem Vermögen. Altersarmut ist für uns kein abstraktes Thema, es ist unsere konkrete Realität oder wird es spätestens im Rentenalter sein.<br><br>Wir sprechen sehr offen über diese Themen: Wie stellen wir uns das Leben im Alter vor? Was wollen wir und was nicht? Gemeinsam suchen wir nach Wegen, die uns ein gutes Alter ermöglichen. Arm an Geld vielleicht, aber dennoch lebendig und reich an Lebenslust. Wir reden über das Wohnen in einer Alters-WG, darüber, mit wem wir uns das vorstellen könnten und mit wem nicht. Wir reden auch über mögliche Erkrankungen.<br><br>Ich zum Beispiel habe große Angst vor Demenz. Dabei geht es nicht darum, dass mir das Vergessen Angst macht, im Gegenteil, manches würde ich gern vergessen. Nein, ich habe Angst davor, dass ich mich im hohen Alter nur noch an meine Kindheit erinnere und dann erneut in diesem Gefängnis lande, ohne die Ressourcen der Erwachsenen, die ich heute bin. Deshalb reden wir auch über selbstbestimmtes Sterben und darüber, wie wir dafür schon heute vorsorgen können. Das hört sich vielleicht schwer an, und ja, es ist schwer, darüber zu sprechen. Und trotzdem: Diese Gespräche geben mir Zuversicht. Weil ich danach weiß: Ich bin dem, was da auf mich zukommt, nicht ohnmächtig ausgeliefert. Wir planen, sind füreinander da und schmieden Bündnisse.<br><br>Das ist für mich Zuversicht in schwierigen Zeiten. Nicht die Hoffnung im Sinne von &#8220;wird schon gut werden&#8221;, sondern die lebendige Erfahrung. Ich habe Gestaltungsmacht, auch dort, wo es bedrohlich wird. Diese Gespräche geben mir die Zuversicht zurück, weil sie mich wieder handlungsfähig machen.</p>



<h2 id="h-was-kannst-du-tun-wenn-du-gerade-keinen-boden-findest" class="wp-block-heading">Was kannst du tun, wenn du gerade keinen Boden findest?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du kennst vielleicht dieses Gefühl: Du hast Angst, und jemand sagt zu dir: &#8220;So schlimm wird es schon nicht werden.&#8221; Gut gemeint und doch das Falsche. Solche Sätze sollen trösten und lassen dich dennoch mit deinen Ängsten und Sorgen allein. <br><br><strong>Deshalb hier meine Tipps</strong>, die dir helfen können, einen Ausweg aus der Ohnmacht zu finden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Such dir Menschen, die deine Befürchtungen ernst nehmen</strong>. Die mit dir aushalten, was schwer ist, ohne es wegzureden.</li>



<li><strong>Nimm deine Ängste ernst</strong>. Setze dich mit ihnen auseinander. Akzeptiere, dass sie da sind, und akzeptiere dich mit ihnen, so wie du gerade bist. Du darfst dir Unterstützung suchen, du darfst überprüfen, ob deine Bewertungen der Lage stimmen und wenn ja, ob du sie verändern kannst. Übrigens darfst du auch einfach wütend sein.</li>



<li>Dann <strong>schau, was du tun kannst</strong>. Nicht was du tun müsstest, nicht was andere von dir erwarten, sondern was du tun <em>kannst</em>. Auch kleine Schritte zählen.</li>



<li><strong>Such dir Verbündete</strong>, denen es ähnlich geht, und schmiedet gemeinsam Pläne. Gestaltet das Leben, nicht irgendwann, sondern jetzt, im Denken und im Sprechen darüber.</li>



<li><strong>Gestatte dir zu träumen</strong> und schau, ob sich ein Zipfel davon verwirklichen lässt.</li>



<li>Und wenn du die Kraft dafür aufbringen kannst: <strong>Spüre deine Wut</strong> über die Ungerechtigkeiten dieser Welt, aber versinke nicht darin, sondern nutze ihre Energie. Werde laut, und sei es nur in einem Blogartikel oder einem Social-Media-Beitrag.</li>
</ul>



<h2 id="h-was-ich-beim-schreiben-gemerkt-habe" class="wp-block-heading">Was ich beim Schreiben gemerkt habe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während ich diesen Beitrag schreibe, merke ich, wie tief ich selbst gerade in diesem Thema stecke. Ich bin nicht die entspannte Therapeutin mit den fertigen Antworten. Ich bin die Frau, die stolpert, die wütend ist, die Tai-Chi macht und mit Freundinnen über Alters-WGs redet. Beides ist wahr, und beides darf da sein. Das ist die <a href="https://www.sylvia-tornau.de/prognose-2025-coaching-branche/">Ambivalenz des Lebens</a>. Sie zu jonglieren oder auch nur auszuhalten, zeigt mir, wie viel Kraft neben all den Ängsten noch in mir ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuversicht in schwierigen Zeiten bedeutet für mich nicht, dass alles gut wird. Sie bedeutet, dass ich nicht ohnmächtig bleibe.</p>



<h2 id="h-haufige-fragen-zu-zuversicht-in-schwierigen-zeiten" class="wp-block-heading">Häufige Fragen zu Zuversicht in schwierigen Zeiten</h2>



<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block"><div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785100960534"><strong class="schema-faq-question"><strong>Was bedeutet Zuversicht in schwierigen Zeiten konkret?</strong> </strong> <p class="schema-faq-answer">Zuversicht bedeutet für mich nicht, dass alles gut wird. Sie bedeutet, dass ich nicht ohnmächtig bleibe. Wer handlungsfähig ist, auch im Kleinen, hat Zuversicht, unabhängig davon, wie die äußeren Umstände aussehen.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785101002252"><strong class="schema-faq-question"><strong>Wie finde ich Zuversicht zurück, wenn Nachrichten und Politik mich lähmen?</strong> </strong> <p class="schema-faq-answer">Ich drossele meinen Medienkonsum bewusst, gehe in die Natur, mache Atemübungen und treffe Menschen, denen ich vertraue. Und ich frage mich täglich: Was kann ich heute tun, damit es dir und mir gut geht?</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785101059910"><strong class="schema-faq-question"><strong>Was ist der Unterschied zwischen Zuversicht und Optimismus?</strong></strong> <p class="schema-faq-answer">Optimismus erwartet, dass es gut wird. Zuversicht vertraut darauf, dass ich nicht ohnmächtig bin, auch dann nicht, wenn es nicht gut wird. <br></p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785101106601"><strong class="schema-faq-question"><strong>Was hilft Frauen, die sich von Politik und Gesellschaft betrogen fühlen?</strong> </strong> <p class="schema-faq-answer">Verbündete suchen, die dasselbe erleben, und gemeinsam konkret planen, statt zu warten. Die eigene Wut ernst nehmen und als Energie nutzen. Und sich erlauben, laut zu werden, auch wenn es nur ein Blogartikel ist.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-1785101134290"><strong class="schema-faq-question"><strong>Kann Nervensystemregulation bei politischer Erschöpfung helfen?</strong> </strong> <p class="schema-faq-answer">Ja, körperliche Praktiken wie Tai-Chi, Atemübungen, Umarmungen und Zeit in der Natur regulieren das Nervensystem, auch wenn der äußere Stress bleibt. Sie sind kein Ersatz für politisches Handeln, aber sie halten die Handlungsfähigkeit aufrecht.</p> </div> </div>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-background" style="background-color:#6e90a9;grid-template-columns:auto 30%"><div class="wp-block-media-text__content">
<div style="height:28px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-awb-color-1-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-d8aad1678a2a5460d6aa778672d0032a wp-block-paragraph" style="background-color:#3d567c;font-size:14px"><strong>Dir hat dieser Blogartikel gefallen und du überlegst, mit mir zusammenzuarbeiten? Buche dir kostenfrei ein 30-minütiges Online-Kennenlerngespräch.<br>Ich freue mich auf dich!</strong></p>



<div style="height:27px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-background has-custom-font-size wp-element-button" style="background-color:#3d567c;font-size:15px"><strong>Buche hier deinen Kennenlerntermin!</strong></a></div>
</div>



<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="450" height="450" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4.png" alt="" class="wp-image-13920 size-full" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-66x66.png 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-150x150.png 150w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-200x200.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-300x300.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4-400x400.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/4.png 450w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure></div>
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		<title>12tel-Blick Juni: Erblühen in voller Kraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 20:51:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Willkommen zurück am Gartentisch unter dem Apfelbaum. Nachdem im April alles in üppigem Wachsen stand und der Mai sich in allen Grüntönen zeigte, hat sich der Garten im Juni noch einmal verwandelt. Diesmal geht es um Licht und Schatten und um eine alte Erinnerung, der dieser Garten wieder ein Tor geöffnet hat.    [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13199" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Willkommen zurück am Gartentisch unter dem Apfelbaum. Nachdem <a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-april-ueppiges-wachsen/">im April alles in üppigem Wachsen stand</a> und <a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-mai-gruen-in-allen-schattierungen/">der Mai sich in allen Grüntönen zeigte</a>, hat sich der Garten im Juni noch einmal verwandelt. Diesmal geht es um Licht und Schatten und um eine alte Erinnerung, der dieser Garten wieder ein Tor geöffnet hat.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-reader fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-3"><h2>Was dich in diesem Beitrag erwartet:</h2>
</div><div class="awb-toc-el awb-toc-el--1" data-awb-toc-id="1" data-awb-toc-options="{&quot;allowed_heading_tags&quot;:{&quot;h2&quot;:0},&quot;ignore_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;ignore_headings_words&quot;:&quot;Was dich in diesem Beitrag erwartet:&quot;,&quot;enable_cache&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;highlight_current_heading&quot;:&quot;no&quot;,&quot;hide_hidden_titles&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;limit_container&quot;:&quot;post_content&quot;,&quot;select_custom_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;icon&quot;:&quot;fa-flag fas&quot;,&quot;counter_type&quot;:&quot;decimal&quot;}" style="--awb-item-color:#3d567c;--awb-item-color-hover:#ff914d;--awb-counter-color:#3d567c;--awb-list-indent:10px;--awb-item-margin-top:10px;--awb-item-margin-bottom:10px;--awb-item-font-family:&quot;Open Sans&quot;;--awb-item-font-style:normal;--awb-item-font-weight:600;--awb-counter-type:counters(awb-toc, &quot;.&quot;, decimal) &quot;. &quot;;"><div class="awb-toc-el__content"></div></div><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-open fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-4"><h2>Mein 12tel-Blick Juni– was sich im Garten verändert hat</h2>
<p><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Juni.png"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-13761 size-full" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Juni.png" alt="12tel-Blick Juni: Gartentisch mit Limonade unter einem Apfelbaum, Rosen und Hängematte im Hintergrund" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Juni-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Juni-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Juni-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Juni.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Die Decke auf dem Tisch unter dem Apfelbaum ist leicht verrutscht. Auf dem Tisch steht eine Flasche Limonade und hinter den Tischbeinen lugen die im vergangenen Herbst gepflanzten Rosen hervor, als würden sie mich neugierig anschauen.</p>
<p>Was mich in diesem Juni-Bild zuerst gepackt hat, ist das intensive Spiel von Licht und Schatten. Es ist nicht das gleichmäßige Sommerlicht der Postkarten, sondern ein lebendiges Wechselspiel zwischen hell und dunkel, das für mich genauso zum Juni gehört wie die üppige Fülle von Farben und Gerüchen.</p>
<p>Bei diesem Anblick rührt sich in mir etwas Altbekanntes.</p>
<h2>Was mein Körper wahrnimmt</h2>
<p>Als Kind waren meine besten Freunde die Kastanienbäume auf dem Schulhof. Ich wohnte direkt gegenüber der Schule. Die Kastanien waren Riesen für mich, und das Wichtigste: Sie waren immer da. Im Sommer war das Gras unter ihnen so weich, dass ich stundenlang darin liegen konnte. Die Blätter raschelten über mir, und ich sprach mit den Bäumen. Jeder hörte sich für mich ein wenig anders an. Hier war der Ort, an dem ich alles vergessen konnte, denn niemand wollte etwas von mir. Diese Kastanien waren meine Freunde, die liebevollsten Wesen, die ich zu dieser Zeit kannte. Ich fühlte mich damals in meinem Leben nicht behütet und nicht willkommen. Aber unter diesen Bäumen war das anders.</p>
<p>Genau diese Verbundenheit ist es, die jetzt wieder in mir anklopft, wenn ich hier vor dem Tisch stehe. Ich fühle sie so intensiv wie damals, aber freier. Heute bin ich nicht mehr in Not. Ich suche die Natur nicht mehr, um zu vergessen. Ich darf einfach nur da sein, mit ihr und in ihr, hier in diesem Garten, der mein Zuhause ist.</p>
<p>Während ich hier stehe, sehe und rieche ich das satte, frische Grün, spüre ich die Sonne auf der Haut und erfreue mich an dem Licht-und-Schatten-Spiel auf dem Gras und in den Bäumen. Diese Fülle an Wahrnehmung macht mich weich und hoffnungsfroh. Ich spüre eine Weite in mir und fühle die Einladung, mich genauso auszubreiten wie diese Natur, die gerade in voller Kraft steht. Ich habe das Gefühl, üppig zu sein und mich zu strecken, auszubreiten. Zu erblühen, mit all der Kraft, die längst in mir ist, die Kraft, die ich als Kind unter den Kastanien zum ersten Mal gespürt habe, und die dieser Garten mir heute zurückgibt.</p>
<h2>Was ist der 12tel-Blick – und wie funktioniert die Aktion?</h2>
<p>Die Idee des 12tel-Blicks ist einfach: Man sucht sich einen Ort und einen festen Bildausschnitt und fotografiert diesen über ein Jahr hinweg einmal im Monat, möglichst aus derselben Perspektive. So entsteht eine Bildreihe, die sichtbar macht, wie sich Landschaft, Licht, Jahreszeiten und Atmosphäre verändern.</p>
<p>Angeregt hat mich der Blogbeitrag von Angela Carstensen, in dem sie ihren <a href="https://angela-carstensen.de/12tel-blick-mai-26/">12tel-Blick</a> zeigt und ihren eigenen Zugang dazu beschreibt. Die Aktion geht auf Eva Fuchs zurück, die den <a href="https://evafuchs.blogspot.com/p/12tel-blick-philosophie.html">12tel-Blick seit vielen Jahren begleitet und die Idee dahinter beschreibt</a>. Dort gibt es auch eine <a href="https://evafuchs.blogspot.com/2026/06/12tel-blick-juni2026.html">Linkliste zu weiteren 12tel-Blicken</a>.</p>
<p>Neben den einzelnen Blogbeiträgen gestalte ich im Laufe des Jahres eine Collage, in die jeden Monat das jeweilige Bild einzieht – so entsteht nach und nach ein Gesamtbild, das nicht nur Veränderungen dokumentiert, sondern Zusammenhänge sichtbar macht: Übergänge, Wiederholungen, langsame Verschiebungen. Diese Collagen teile ich auf <a href="https://fresh.inlinkz.com/party/83041b2f871f47488fe0310db0a33564">InLinkz</a> und trage sie von dort in die jeweilige Linkparty ein. Für mich ist das eine Form, Entwicklung nicht nur punktuell festzuhalten, sondern als fortlaufenden Prozess zu begleiten, und eine Erinnerung daran, wie viel sich zeigen kann, wenn ich über längere Zeit bei etwas bleibe.</p>
<p><strong>Hier ist meine 12tel-Blick-Collage vom Mai 2026: </strong></p>
<p><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Collage-Juni.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13763" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Collage-Juni.png" alt="" width="800" height="560" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Collage-Juni-200x140.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Collage-Juni-300x210.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Collage-Juni-400x280.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Collage-Juni-600x420.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Collage-Juni-768x538.png 768w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/12tel-Collage-Juni.png 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p><em>Fortsetzung folgt.</em></p>
</div><div class="fusion-reading-box-container reading-box-container-1" style="--awb-title-color:#3d567c;--awb-margin-top:0px;--awb-margin-bottom:30px;"><div class="reading-box" style="background-color:#eee8df;border-width:1px;border-color:#3d567c;border-left-width:3px;border-left-color:var(--primary_color);border-style:solid;padding-top:0px px;padding-right:25px;padding-bottom:10px;padding-left:25px;"><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-desktop-button fusion-tagline-button continue fusion-desktop-button-margin continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0" target="_self"><span>Abonniere meinen Newsletter!</span></a><div class="reading-box-description">Hol dir Inspiration direkt dein Postfach:</div><div class="fusion-clearfix"></div><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-mobile-button continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0" target="_self"><span>Abonniere meinen Newsletter!</span></a></div></div></div></div></div></div></p>
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		<title>Zu laut, zu still, zu viel: Wie Schuld und Scham uns eingeredet werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 23:11:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nervensystem & Emotionsregulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gab eine Zeit in meinem Leben, da explodierte ich regelmäßig. Verbal und emotional, manchmal auf eine Weise cholerisch, die mich selbst erschreckte. Ich verletzte Menschen, die mir nah waren, und hinterher kamen fast immer zwei Gefühle, gleichzeitig und kaum voneinander zu unterscheiden.  Das eine war ein fettes Schuldgefühl, welches sich in mir ausbreitete,  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-5"><p><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Schuld-und-Scham.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13755" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Schuld-und-Scham.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Schuld-und-Scham-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Schuld-und-Scham-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Schuld-und-Scham-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/07/Schuld-und-Scham.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><br />
<span style="font-weight: 400;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Es gab eine Zeit in meinem Leben, da explodierte ich regelmäßig. Verbal und emotional, manchmal auf eine Weise cholerisch, die mich selbst erschreckte. Ich verletzte Menschen, die mir nah waren, und hinterher kamen fast immer zwei Gefühle, gleichzeitig und kaum voneinander zu unterscheiden. </span></span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Das eine war ein fettes Schuldgefühl, welches sich in mir ausbreitete, denn ich hatte jemanden verletzt. </span></span></span><span class="yoast-text-mark"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Das andere, darunterliegende Gefühl, war das Schamgefühl. Es wurde von den Gedanken gefüttert, dass ich mich wieder einmal nicht im Griff gehabt hatte und ich immer noch nicht wusste, wie ich mit meinen eigenen Verletzungen umgehen sollte. </span></span></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Lange habe ich Schuld und Scham in denselben Topf geworfen. Beides war unangenehm, obwohl sich beides nach mir anfühlte, und beides wollte ich loswerden. Und genau darin liegt, glaube ich, eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu sich selbst: Schuld und Scham sind zwei verschiedene Gefühle, und sie brauchen unterschiedliche Antworten. </span></span></span></p>
</div><div class="fusion-alert alert custom alert-custom fusion-alert-left awb-alert-native-link-color alert-shadow" style="--awb-background-color:#f4f4f4;--awb-accent-color:#3d567c;--awb-border-size:2px;--awb-border-top-left-radius:30px;--awb-border-top-right-radius:30px;--awb-border-bottom-left-radius:30px;--awb-border-bottom-right-radius:30px;--awb-margin-right:20px;--awb-margin-left:20px;--awb-padding-right:20px;--awb-padding-left:20px;" role="alert"><div class="fusion-alert-content-wrapper"><span class="fusion-alert-content"><p><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download.png"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-11976" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download.png" alt="" width="35" height="35" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download-66x66.png 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download-150x150.png 150w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download-200x200.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download.png 300w" sizes="(max-width: 35px) 100vw, 35px" /></a></p>
<h3 style="text-align: center;">Schuld und Scham – meine Definition</h3>
<p style="text-align: left;"><strong>Schuld</strong> ist das Gefühl, <strong>etwas Falsches getan</strong> zu haben, und <strong>Scham</strong> ist <strong>das Gefühl, grundsätzlich falsch zu sein</strong>. <strong>Bei Bindungs- und Entwicklungstrauma</strong> fühlt sich dies meist wie eine innere Wahrheit an, ist aber <strong>ein antrainiertes Denken und Fühlen</strong>, gespeist aus Worten und Handlungen anderer. Es ist <strong>eine Anpassungsleistung des Kindes</strong>, an das, was das Kind über sich lernen musste, um bei den Bezugspersonen dazuzugehören, von denen es abhing.</p></span></div></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-reader fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-6"><h2>Was dich in diesem Beitrag erwartet:</h2>
</div><div class="awb-toc-el awb-toc-el--2" data-awb-toc-id="2" data-awb-toc-options="{&quot;allowed_heading_tags&quot;:{&quot;h2&quot;:0},&quot;ignore_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;ignore_headings_words&quot;:&quot;Was dich in diesem Beitrag erwartet:&quot;,&quot;enable_cache&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;highlight_current_heading&quot;:&quot;no&quot;,&quot;hide_hidden_titles&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;limit_container&quot;:&quot;post_content&quot;,&quot;select_custom_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;icon&quot;:&quot;fa-flag fas&quot;,&quot;counter_type&quot;:&quot;decimal&quot;}" style="--awb-item-color:#3d567c;--awb-item-color-hover:#ff914d;--awb-counter-color:#3d567c;--awb-list-indent:10px;--awb-item-margin-top:10px;--awb-item-margin-bottom:10px;--awb-item-font-family:&quot;Open Sans&quot;;--awb-item-font-style:normal;--awb-item-font-weight:600;--awb-counter-type:counters(awb-toc, &quot;.&quot;, decimal) &quot;. &quot;;"><div class="awb-toc-el__content"></div></div><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-open fas" style="font-size: inherit;color:#e0dede;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7"><h2>Was Schuld und Scham wirklich unterscheidet</h2>
<p>In der Psychologie werden beide Gefühle oft so erklärt: Schuld bezieht sich auf ein Verhalten, ich habe etwas Falsches getan. Scham bezieht sich auf die Person, ich bin falsch.</p>
<p>Das stimmt erst einmal in dieser Kurzfassung. Aber wenn wir über Bindungs- und Entwicklungstrauma sprechen, greift diese Erklärung zu kurz. Denn hier entstehen Schuld und Scham in der Regel als Antwort auf eine sehr frühe und notwendige Anpassungsleistung: Das Kind muss sich selbst als das Problem sehen, weil das die einzige Möglichkeit ist, die Bindung zu den Bezugspersonen zu erhalten, von denen es abhängig ist. Die Gefühle sind dabei tief, real und oft körperlich verankert, aber ihre Ursache liegt außerhalb. Sie liegt in dem, was andere über das Kind sagten, wie sie es behandelten, was sie ihm über sich selbst beibrachten.</p>
<blockquote>
<p><strong>Beschämung ist eines der tiefsten Werkzeuge patriarchaler Systeme, weil Scham Trauma erzeugt, und Trauma erzeugt oft Lähmung.</strong> &#8211; Bell Hooks</p>
</blockquote>
<h2>Wenn die Schuld gar nicht deine war</h2>
<p>Jahrelang habe ich eine Schuld in mir getragen, obwohl sie mir nie gehört hat. Ich war überzeugt davon, an der Gewalt, die ich als Kind erfahren hatte, mitschuldig zu sein. Mein Wesen hatte ihn provoziert. Meine Art zu sein, mein Äußeres, mein Verhalten – all das hat ihn angezogen und verführt. So zumindest wurde es mir nahegebracht. Ich war schuld und er das Opfer meiner kindlichen Verführungskünste.</p>
<p>Und gleichzeitig war da noch etwas anderes, eine tief sitzende Scham in mir. Das Gefühl signalisierte mir: Ich selbst bin der Fehler. Mein Körper, meine Existenz. Ich reagierte, wie viele traumatisierte Kinder reagieren: Ich entfernte mich von mir. Lebte im Kopf, körperlos. Und wenn mich etwas an den eigenen Körper erinnerte, hasste ich ihn. Im Grunde hasste ich mich. Mein Körper nahm etwas anderes wahr, etwas, was in der Außenwelt nicht wahr sein durfte und geleugnet wurde. Um zu überleben, leugnete ich die Wahrnehmungen meines Körpers.</p>
<p>Erst in der Therapie, Jahre später, konnte ich das lösen. Was ich dort verstand, hat mein inneres Koordinatensystem verändert: <strong>Mein Vater war der Täter. Die Schuld lag bei ihm, und sie lag nie bei mir.</strong></p>
<p>In dem Moment, als diese Erkenntnis wirklich ankam, nicht nur als Gedanke, sondern als körperliche Gewissheit, öffnete sich etwas in mir. Zum ersten Mal konnte ich mit der Scham in Kontakt treten und prüfen, ob das, was mir erzählt worden war, mit dem, was mein Körper empfunden hatte, übereinstimmte. Vorher war das schlicht nicht möglich, weil die falsche Schuld davor saß wie eine Mauer. Solange die stand, blieb die Scham dahinter für mich unerreichbar.</p>
<p>Was ich heute verstehe: Bei vielen Frauen, die zu mir kommen, zeigt sich dieselbe Reihenfolge. Zuerst muss die falsche Schuld gehen. Erst dann wird der Weg zur Scham frei.</p>
<h2>Zu laut, zu still, zu viel – du warst immer irgendwie falsch</h2>
<p>Ich erinnere mich an Sätze meiner Mutter. Sätze, die wohl nicht böse gemeint waren und trotzdem ihr Werk taten: &#8220;Vater ist eben so. Du musst dich leiser verhalten. Widersprich nicht immer. Zieh dich anders an.&#8221;</p>
<p>Was in diesen Sätzen steckte, war eine klare Botschaft, auch wenn sie nie so ausgesprochen wurde: Was du tust, ist falsch. Und wie du bist, ist auch falsch. Das ist der Nährboden, auf dem Schuld und Scham wachsen. Als Kinder konnten wir nicht prüfen, ob das berechtigt war, ob es wirklich stimmte. Die Erwachsenen, von denen wir buchstäblich abhängig waren, hatten immer recht. Also glaubten wir ihnen, was sie sagten. Das war für uns Kinder eine Überlebensstrategie.</p>
<p>Zu laut, zu still, zu viel,  zu wenig, zu neugierig, zu faul, zu dumm, zu empfindlich, zu eigen – irgendwie waren wir immer irgendetwas zu …<br />
Und aus diesem beständigen Zu entstand mit der Zeit eine innere Überzeugung, die sich anfühlte wie eine Tatsache: Ich bin grundsätzlich falsch.<br />
Das ist Scham in ihrer tiefsten Form, und sie hat mit dem, was du wirklich bist, herzlich wenig zu tun.</p>
<h2>Was ich bei meinen Klientinnen sehe</h2>
<p>Manchmal kommen Frauen zu mir, die ein Kind verloren haben durch eine Fehlgeburt oder eine Totgeburt. Und mit dem Verlust kommen fast immer diese beiden Gefühle.</p>
<p><strong>Die Schuld sagt:</strong> Mein Körper hat versagt. Ich war psychisch nicht stabil genug. Ich hätte etwas anders machen müssen.</p>
<p><strong>Die Scham sagt:</strong> Ich bin keine vollwertige Frau. Ich kann das nicht, was Frauen können sollen.</p>
<p>Beide Gefühle sitzen im selben Körper und beide fühlen sich nach innen gerichtet an. Die meisten Frauen werfen beides in denselben Topf, weil sie die Gefühle kaum auseinanderhalten können. Solange das so bleibt, dreht sich das Leid im Kreis, weil Schuld und Scham zwar ähnlich wehtun, aber verschiedene Wurzeln haben und verschiedene Wege brauchen, um loszulassen.</p>
<p><strong>Der Weg aus der Schuld beginnt mit einer Frage: Ist das wirklich wahr?</strong> War mein Körper tatsächlich schuldig, oder habe ich eine Geschichte übernommen, die mir mein Schockerleben, die Umgebung oder gesellschaftliche Vorstellungen von Mutterschaft eingeredet haben?</p>
<p><strong>Der Weg aus der Scham braucht etwas anderes: Er braucht Begegnung.</strong> Das Erleben, gesehen zu werden trotz des Verlusts und wirklich mit dem, was passiert ist. Jemanden zu haben, der nicht wegschaut, nicht tröstet mit &#8220;Du kannst es noch einmal versuchen&#8221;, sondern eine, die aushält, was du trägst, ohne daraus eine Aussage über dich als Frau zu machen. Denn genau das tut die Scham: Sie verknüpft den Verlust mit deinem Wert. Sie flüstert, dass dein Körper gescheitert ist und du mit ihm.</p>
<p>Die Gegenerfahrung dazu ist etwas, das du in Beziehung erlebst: das Gespürtwerden als ganzer Mensch, unabhängig davon, was dein Körper erlebt oder nicht erlebt hat. Frausein ist keine Fähigkeit, die bewiesen werden muss. Es ist, was du bist.</p>
</div><div class="fusion-alert alert custom alert-custom fusion-alert-left awb-alert-native-link-color alert-shadow" style="--awb-background-color:#f4f4f4;--awb-accent-color:#3d567c;--awb-border-size:2px;--awb-border-top-left-radius:30px;--awb-border-top-right-radius:30px;--awb-border-bottom-left-radius:30px;--awb-border-bottom-right-radius:30px;--awb-margin-right:20px;--awb-margin-left:20px;--awb-padding-right:20px;--awb-padding-left:20px;" role="alert"><div class="fusion-alert-content-wrapper"><span class="fusion-alert-content"><p><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent.png"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-13112" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent.png" alt="" width="70" height="70" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-66x66.png 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-150x150.png 150w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-200x200.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-300x300.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-400x400.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-600x600.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent.png 700w" sizes="(max-width: 70px) 100vw, 70px" /></a></p>
<h2 style="text-align: center;">5 Arten von Scham – und warum der Unterschied zählt</h2>
<p>Scham ist nicht gleich Scham. In der Psychologie werden verschiedene Formen unterschieden, die sich zwar ähnlich anfühlen, aber verschiedene Auslöser und Lebensbereiche betreffen. (Quelle: <a href="https://karrierebibel.de/schamgefuehl/">Karrierebibel</a>)</p>
<p><strong>Akute Scham</strong> tritt plötzlich und ohne Vorwarnung auf, in einem Moment des Bloßgestelltseins, eines Missgeschicks, einer Situation, auf die wir nicht vorbereitet waren. Der Körper reagiert sofort: mit Röte, Erstarrung oder dem Wunsch, unsichtbar zu werden. Diese Form vergeht meistens, sobald der Moment vorbei ist.</p>
<p><strong>Körperbezogene Scham</strong> ist dauerhafter und richtet sich gegen das eigene Äußere. Betroffene fühlen sich mit ihrem Körper grundlegend falsch, zu viel oder zu wenig, und versuchen, ihn möglichst unsichtbar zu halten. Gerade bei Menschen mit frühem Trauma ist diese Form häufig und tief verankert, weil der Körper oft der Ort war, an dem die Verletzung stattfand.</p>
<p><strong>Emotionale Scham</strong> entsteht, wenn die eigenen Gefühle als beschämend erlebt werden. Tränen, Wut oder Bedürftigkeit – alles, was als zu viel oder unangemessen gilt. Zur ursprünglichen Emotion kommt dann eine zweite Schicht Scham dazu: das Schämen für das Fühlen selbst.</p>
<p><strong>Krankhafte Scham</strong> ist allgegenwärtig und diffus. Betroffene schämen sich für fast alles: dafür, wie sie aussehen, wie sie sprechen, wie viel Raum sie einnehmen, dafür, dass sie überhaupt da sind. Diese Form von Scham ist keine Reaktion auf einen bestimmten Auslöser, sondern ein dauerhafter innerer Zustand, der das gesamte Selbstbild durchdringt.</p>
<p><strong>Trauma-induzierte Scham</strong> fühlt sich an wie die eigene und ist es dennoch nicht. Sie entstand nicht aus eigenem Versagen, sondern aus dem, was andere über uns sagten, wie sie uns behandelten, was sie uns über uns selbst beibrachten. Sie ist tief verankert, oft körperlich spürbar, und sie sitzt so früh in uns, dass wir sie lange für unsere eigene Wahrheit halten.</p></span></div></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><h2>Was Schuld und Scham mit uns machen</h2>
<p>Unkontrollierte Schuld- und Schamgefühle verschwinden nicht einfach. Sie verwandeln sich meist in etwas, das wir oft gar nicht mehr als Schuld oder Scham erkennen.</p>
<p>Sie wandeln sich zu Perfektionismus, denn wenn ich alles richtig mache, kann niemand sehen, wie falsch ich bin. Wir finden sie wieder in der inneren Härte, in diesem leisen, dauerhaften Nörgeln an uns selbst, das keine Pause kennt und keine Gnade. Sie führen zu Erschöpfung, weil das Kontrollieren so viel Energie kostet, oder bringen uns dazu, uns zurückzuziehen, weil Begegnung gefährlich erscheint, wenn man im Grunde glaubt: So wie ich bin, bin ich nicht willkommen. Nicht selten führt all das zu Selbstablehnung, Körperhass und innerer Einsamkeit, weil ich, so wie ich bin, ja nicht auf diese Welt gehöre.</p>
<p>Irgendwann brauchen wir die kritischen, uns bewertenden Stimmen von außen gar nicht mehr. Wir haben sie so gründlich verinnerlicht, dass sie heute in uns präsent sind, strenger, hartnäckiger und unerbittlicher, als es irgendjemand von außen je gewesen ist.</p>
<p>Das darf aufhören. Du darfst das aufhören lassen.</p>
<blockquote>
<p><strong>Was ich an mir selbst annehme, kann nicht gegen mich verwendet werden, um mich kleiner zu machen.</strong> &#8211; Audre Lorde</p>
</blockquote>
<h2>Häufige Fragen zu Schuld und Scham</h2>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="margin-bottom:30px;--awb-margin-bottom:30px;--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:16px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9fb;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#3d567c;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ff914d;--awb-title-color:#212934;--awb-content-color:#3d567c;--awb-icon-box-color:#f4f4f4;--awb-toggle-hover-accent-color:#ff914d;--awb-title-font-family:&quot;Open Sans&quot;;--awb-title-font-weight:600;--awb-title-font-style:normal;--awb-content-font-family:&quot;Open Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:400;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-13738-1"><div class="fusion-panel panel-default panel-fe774b7462cb8117c fusion-toggle-has-divider" style="--awb-title-color:#212934;--awb-content-color:#4a4e57;"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_fe774b7462cb8117c"><a aria-expanded="false" aria-controls="fe774b7462cb8117c" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-13738-1" data-target="#fe774b7462cb8117c" href="#fe774b7462cb8117c"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon fa-question-circle fas" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Was ist der Unterschied zwischen Schuld und Scham?</span></a></h4></div><div id="fe774b7462cb8117c" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_fe774b7462cb8117c"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Schuld sagt: Ich habe etwas Falsches getan. Scham sagt: Ich bin falsch. Das klingt zunächst nach einem kleinen Unterschied, zieht aber sehr unterschiedliche Konsequenzen nach sich. Schuld bezieht sich auf ein Verhalten, das sich ändern lässt. Scham greift tiefer, sie betrifft das Selbstbild, das Gefühl, grundsätzlich nicht in Ordnung zu sein. Und genau deshalb brauchen beide Gefühle verschiedene Wege, um loszulassen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-d8de81dab1d89232f fusion-toggle-has-divider" style="--awb-title-color:#212934;--awb-content-color:#4a4e57;"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_d8de81dab1d89232f"><a aria-expanded="false" aria-controls="d8de81dab1d89232f" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-13738-1" data-target="#d8de81dab1d89232f" href="#d8de81dab1d89232f"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon fa-question-circle fas" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Woher weiß ich, ob ich gerade Schuld oder Scham fühle?</span></a></h4></div><div id="d8de81dab1d89232f" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_d8de81dab1d89232f"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Eine hilfreiche Frage ist: Richtet sich das Gefühl gegen etwas, das ich getan habe, oder gegen das, was ich bin? Schuld hat oft einen konkreten Auslöser, eine bestimmte Situation, eine Handlung. Scham ist diffuser, schwerer zu benennen, und sie zieht sich häufig durch viele Lebensbereiche gleichzeitig. Wenn du das Gefühl hast, dass du nicht wegen etwas, sondern deinetwegen selbst verurteilt wirst, ist es meistens Scham.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-d05cd7e4f5234a42c fusion-toggle-has-divider" style="--awb-title-color:#212934;--awb-content-color:#4a4e57;"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_d05cd7e4f5234a42c"><a aria-expanded="false" aria-controls="d05cd7e4f5234a42c" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-13738-1" data-target="#d05cd7e4f5234a42c" href="#d05cd7e4f5234a42c"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon fa-question-circle fas" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Können Schuld und Scham wirklich von außen eingeredet werden?</span></a></h4></div><div id="d05cd7e4f5234a42c" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_d05cd7e4f5234a42c"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Ja, und das passiert viel häufiger, als wir denken. Besonders bei Bindungs- und Entwicklungstrauma lernen Kinder sehr früh, sich selbst als das Problem zu sehen, weil das die Bindung zu den Bezugspersonen schützt, von denen sie abhängig sind. Was dann als Schuld oder Scham gefühlt wird, ist eigentlich eine Anpassungsleistung des Nervensystems, keine Wahrheit über die Person.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-5c1c8646732df3fc1 fusion-toggle-has-divider" style="--awb-title-color:#212934;--awb-content-color:#4a4e57;"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_5c1c8646732df3fc1"><a aria-expanded="false" aria-controls="5c1c8646732df3fc1" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-13738-1" data-target="#5c1c8646732df3fc1" href="#5c1c8646732df3fc1"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon fa-question-circle fas" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Warum ist Scham so viel schwerer loszulassen als Schuld?</span></a></h4></div><div id="5c1c8646732df3fc1" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_5c1c8646732df3fc1"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Weil Scham das Selbstbild betrifft, nicht eine einzelne Handlung. Schuld lässt sich manchmal durch Wiedergutmachung auflösen. Scham sitzt tiefer, sie ist oft körperlich verankert, verbunden mit frühen Erfahrungen, in denen wir gelernt haben, uns zu verstecken, uns klein zu machen, uns selbst abzulehnen. Scham braucht Beziehung, um sich aufzulösen: das Erfahren, dass du gesehen und angenommen wirst, so wie du bist.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-f0dd7377efacaacbe fusion-toggle-has-divider" style="--awb-title-color:#212934;--awb-content-color:#4a4e57;"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_f0dd7377efacaacbe"><a aria-expanded="false" aria-controls="f0dd7377efacaacbe" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-13738-1" data-target="#f0dd7377efacaacbe" href="#f0dd7377efacaacbe"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon fa-question-circle fas" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Brauche ich professionelle Begleitung, um Schuld und Scham zu bearbeiten?</span></a></h4></div><div id="f0dd7377efacaacbe" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_f0dd7377efacaacbe"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Das hängt davon ab, wie tief verwurzelt die Gefühle sind und wie sehr sie deinen Alltag beeinflussen. Manche Menschen kommen mit bewusstem Hinschauen und guten Gesprächen ein gutes Stück voran. Wenn Schuld und Scham aber mit frühem Trauma verbunden sind, empfehle ich traumasensible Begleitung, weil es dann nicht nur um das Verstehen geht, sondern auch darum, das Nervensystem dabei zu unterstützen, sich neu zu orientieren.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-9"><h2>Wie du Schuld und Scham auseinanderhältst und einen Weg herausfindest</h2>
<p>Das Folgende sind Einladungen und keine Aufgaben. Nimm, was sich für dich stimmig anfühlt, und lass den Rest erst einmal liegen.</p>
<h3>Rückschau halten</h3>
<p>Frage: Welche Situationen trägst du schon lange mit dir? Wofür schämst du dich? Wo fühlst du dich schuldig?<br />
Nimm dir Zeit und schreib auf, was hochkommt, unkontrolliert, planlos, ohne Zensur. Und dann schau, welche dieser Situationen dir am meisten Energie rauben, dich am stärksten <a href="https://www.sylvia-tornau.de/flashbacks-und-trigger/">triggern </a>und immer wieder auftauchen. Fang mit diesen an.</p>
<h3>Prüfen – ist das wirklich wahr?</h3>
<p>Frage: Bin ich tatsächlich schuldig? Habe ich als Kind oder Erwachsene wirklich etwas falsch gemacht, oder wurde mir das eingeredet? Und: Habe ich heute, als die Frau, die ich jetzt bin, wirklich einen Grund, mich dafür zu schämen?<br />
Diese Fragen lassen sich manchmal alleine beantworten, und manchmal braucht es jemanden, dem du vertraust, jemanden, der dir zuhört und dir glaubt.</p>
<h3>Wenn echte Schuld da ist – Wiedergutmachung statt Selbstbestrafung</h3>
<p>Manchmal ist da wirklich etwas, das schiefgelaufen ist. Dann hilft kein Umdeuten, nur akzeptieren: Das habe ich getan. Was helfen kann: Handeln. Ist eine ehrliche Entschuldigung möglich? Eine konkrete Geste? Wenn das nicht möglich ist, was brauchst du, um dir selbst zu vergeben? Kannst du einer anderen Person stellvertretend etwas Gutes tun?<br />
Das Ziel ist das Schließen des Kapitels, damit du weiterleben kannst, statt dich weiter zu bestrafen.</p>
<h3>Wenn dein Körper überwältigt wird</h3>
<p>Bevor du über das Gefühl nachdenkst, komm zuerst bei dir und im Jetzt an. Lenke deine Aufmerksamkeit bewusst nach außen: Was siehst du gerade? Was hörst du? Beschreibe es laut oder leise, aber nüchtern und konkret. Dein Gedankenkarussell hält kurz inne, wenn du aus dem Fenster schaust.</p>
<p>Oder du hältst dich selbst: Lege deine Arme überkreuzt vor die Brust, eine Hand unter die Achsel, die andere auf den Oberarm. Spür die Wärme deiner Hände und warte, bis dein Atem sich ein wenig vertieft. Das reicht für diesen Moment.</p>
<h3>Scham braucht Luft</h3>
<p>Scham funktioniert wie ein Ball, den du mit viel Kraft unter Wasser hältst. Du brauchst konstant Energie dafür, auch wenn du es kaum merkst. Wenn du das Gefühl aussprichst, es jemandem erzählst, dem du vertraust, verliert es oft überraschend schnell seine Schwere. Scham gedeiht im Verborgenen, und im Aussprechen beginnt sie sich aufzulösen.</p>
<blockquote>
<p><strong>Wenn wir unsere Geschichte mit jemandem teilen können, der uns mit Empathie begegnet, kann Scham nicht überleben</strong>. &#8211; Brené Brown</p>
</blockquote>
<p>Und zum Schluss noch ein Satz, den du dir vielleicht aufschreiben magst:</p>
<p><strong>&#8220;Ich habe damals mit dem gehandelt, was ich hatte. Mehr war mir nicht möglich.&#8221;</strong></p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Während ich diesen Artikel geschrieben habe, habe ich gemerkt, wie viel in mir noch wach wird, wenn ich auf diese frühen Jahre zurückschaue. Wie lange ich beides getragen habe, Schuld und Scham, bevor ich verstand, dass beides nie wirklich mir gehört hat. Und wie viel Raum entsteht, wenn man anfängt, beides auseinanderzuhalten.</p>
<p>Du musst das nicht alleine tun. Wenn du spürst, dass dich das Thema berührt und du dir Begleitung wünschst, lade ich dich herzlich zu einem 30-Minuten kostenfreien Kennenlerngespräch ein. Das Gespräch findet Online statt.</p>
</div><div class="fusion-reading-box-container reading-box-container-2" style="--awb-title-color:#3d567c;--awb-margin-top:0px;--awb-margin-bottom:30px;"><div class="reading-box" style="background-color:#eee8df;border-width:1px;border-color:#3d567c;border-left-width:3px;border-left-color:var(--primary_color);border-style:solid;padding-top:0px px;padding-right:25px;padding-bottom:10px;padding-left:25px;"><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-desktop-button fusion-tagline-button continue fusion-desktop-button-margin continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://calendly.com/sylvia-tornau/kennenlernen" target="_self"><span>Buche hier deinen kostenfreien Termin</span></a><div class="reading-box-description">Lass uns kennenlernen!</div><div class="fusion-clearfix"></div><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-mobile-button continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://calendly.com/sylvia-tornau/kennenlernen" target="_self"><span>Buche hier deinen kostenfreien Termin</span></a></div></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:30px;--awb-padding-left:30px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h3 style="text-align: center;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Das war inspirierend? Lies mehr zum Thema Nervensystem &amp; Emotionsregulation:</span></span></h3>
</div><div class="fusion-recent-posts fusion-recent-posts-1 avada-container layout-default layout-columns-3"><section class="fusion-columns columns fusion-columns-3 columns-3"><article class="post fusion-column column col col-lg-4 col-md-4 col-sm-4"><div class="fusion-flexslider fusion-flexslider-loading flexslider flexslider-hover-type-none"><ul class="slides"><li><a href="https://www.sylvia-tornau.de/schuldgefuehle-und-scham-verstehen/" aria-label="Schuldgefühle und Scham verstehen: Ursachen und Unterschied" class="hover-type-none"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/03/Schuldgefuehle-und-Scham-1.png" class="attachment-recent-posts size-recent-posts" alt="" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/03/Schuldgefuehle-und-Scham-1-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/03/Schuldgefuehle-und-Scham-1-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/03/Schuldgefuehle-und-Scham-1-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/03/Schuldgefuehle-und-Scham-1.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></li></ul></div><div class="recent-posts-content"><span class="entry-title" style="display: none;">Schuldgefühle und Scham verstehen: Ursachen und Unterschied</span><span class="vcard" style="display: none;"><span class="fn"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/author/sylvia/" rel="author">Sylvia Tornau</a></span></span><span class="updated" style="display:none;">2026-07-09T10:32:59+02:00</span></div></article><article class="post fusion-column column col col-lg-4 col-md-4 col-sm-4"><div class="fusion-flexslider fusion-flexslider-loading flexslider flexslider-hover-type-none"><ul class="slides"><li><a href="https://www.sylvia-tornau.de/emotionale-selbstregulation/" aria-label="Emotionale Selbstregulation lernen: 7 Strategien für mehr innere Stabilität" class="hover-type-none"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Gefuehle.png" class="attachment-recent-posts size-recent-posts" alt="" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Gefuehle-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Gefuehle-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Gefuehle-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Gefuehle.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></li></ul></div><div class="recent-posts-content"><span class="entry-title" style="display: none;">Emotionale Selbstregulation lernen: 7 Strategien für mehr innere Stabilität</span><span class="vcard" style="display: none;"><span class="fn"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/author/sylvia/" rel="author">Sylvia Tornau</a></span></span><span class="updated" style="display:none;">2026-02-18T00:27:41+01:00</span></div></article><article class="post fusion-column column col col-lg-4 col-md-4 col-sm-4"><div class="fusion-flexslider fusion-flexslider-loading flexslider flexslider-hover-type-none"><ul class="slides"><li><a href="https://www.sylvia-tornau.de/angst-bewaeltigen-bei-ueberforderung/" aria-label="Wenn die Angst das Ruder übernimmt – Angst bewältigen bei Überforderung" class="hover-type-none"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/10/Angst-bewaeltigen.jpg" class="attachment-recent-posts size-recent-posts" alt="" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/10/Angst-bewaeltigen-200x143.jpg 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/10/Angst-bewaeltigen-300x214.jpg 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/10/Angst-bewaeltigen-400x287.jpg 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/10/Angst-bewaeltigen.jpg 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></li></ul></div><div class="recent-posts-content"><span class="entry-title" style="display: none;">Wenn die Angst das Ruder übernimmt – Angst bewältigen bei Überforderung</span><span class="vcard" style="display: none;"><span class="fn"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/author/sylvia/" rel="author">Sylvia Tornau</a></span></span><span class="updated" style="display:none;">2025-11-07T21:45:09+01:00</span></div></article></section></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/schuld-und-scham-wie-sie-uns-eingeredet-werden/">Zu laut, zu still, zu viel: Wie Schuld und Scham uns eingeredet werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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		<title>Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 13:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogparaden]]></category>
		<category><![CDATA[Einblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Müssen wir wirklich allein stark sein? Eine Frau lief kürzlich, allein in der Nacht, eine Straße entlang und merkte, dass jemand hinter ihr war. Ein Mann. Er pfiff, rief und versuchte so, Kontakt mit ihr herzustellen. Sie lief immer schneller, und die Angst wuchs mit jedem Schritt. Plötzlich hielt eine Fahrradfahrerin neben ihr an.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-top:0px;--awb-padding-right:40px;--awb-padding-left:40px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-11"><h2 style="text-align: center;">Müssen wir wirklich allein stark sein?</h2>
<p><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/06/Frauensolidaritaet.png"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-13732 size-full" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/06/Frauensolidaritaet.png" alt="Frauensolidarität: Zwei Frauen lächeln sich einverständlich an" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/06/Frauensolidaritaet-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/06/Frauensolidaritaet-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/06/Frauensolidaritaet-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/06/Frauensolidaritaet.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>Eine Frau lief kürzlich, allein in der Nacht, eine Straße entlang und merkte, dass jemand hinter ihr war. Ein Mann. Er pfiff, rief und versuchte so, Kontakt mit ihr herzustellen. Sie lief immer schneller, und die Angst wuchs mit jedem Schritt.<br />
Plötzlich hielt eine Fahrradfahrerin neben ihr an. Die beiden Frauen schauten sich an und die Radfahrerin sagte: „Ich laufe mal ein Stück mit dir mit.“ Die Frau fiel der Radfahrerin vor Erleichterung um den Hals.<br />
Der Mann verschwand.</p>
<p>Diese Geschichte hat mir eine Freundin erzählt. Seit Tagen lässt sie mich nicht mehr los. Was mich nicht loslässt, ist die Frau auf dem Fahrrad. <strong>Geschichten von Frauen, die sich vor einem Mann fürchteten, habe ich schon hundertfach gehört. Vom Eingreifen einer anderen Frau in einer solch gefährlichen Situation, nur selten.</strong> Ich weiß nicht, was diese Geste der Solidarität die Frau gekostet hat, ob sie eigene Ängste überwinden musste, ob sie selbst schon mal in einer solchen Situation war. Aber ich frage mich seitdem: Wie oft passiert eine solche Unterstützung? Und wie oft passiert sie nicht?<br />
Denn ich kenne auch die andere Seite. Frauen, die wegschauen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht anhalten würden. Ich urteile darüber nicht. Ich weiß, dass Erschöpfung, Angst und eigene Verletzungen uns manchmal lähmen. Aber ich glaube, dass wir oft mehr können, als wir denken. Und dass es einen großen Unterschied macht, wenn wir es tun.</p>
<p>Als systemische Therapeutin und Trauma-Coachin begleite ich Frauen mit meiner <a href="https://www.sylvia-tornau.de/traumabalance-methode/">Methode TraumaBalance</a> dabei, sich selbst wieder näherzukommen. Ich erlebe täglich, wie tief es Frauen berührt, wenn sie wirklich gesehen werden, und wie selten das noch immer ist.</p>
<h2>Mein Beitrag zur Blogparade Frauensolidarität</h2>
<p>Ich wäre nicht die, die ich bin, würde ich dir nicht auch meinen eigenen Blick auf dieses Thema zeigen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn Frauen füreinander da sind, denn <strong>Frauenfreundschaften haben mich gestärkt, Mentorinnen haben mich beruflich unterstützt</strong>. Sie haben mir geholfen, meine Realität anzunehmen und aufzuhören, sie zu verbergen. <strong>Es war wichtig für mich, dass mir jemand zugehört hat. Dass eine Frau gesagt hat: Ich glaube dir.</strong></p>
<p>Genau das meine ich mit Frauensolidarität. Mir geht es nicht um die perfekte Haltung, mir geht es um den Blick und das Verständnis füreinander und das Erkennen, wann die andere strauchelt oder in Gefahr ist und Unterstützung braucht. Mir geht es darum, wann wir handeln und füreinander da sind, so wie es die Frau auf dem Fahrrad getan hat. <strong>Ich bin überzeugt davon: Wenn wir uns gegenseitig stärken, werden wir stärker.</strong> Das ist eine Erfahrung, die ich jeden Tag in meiner Arbeit sehe und schon oft in meinem Leben gemacht habe.</p>
<p>Was Frauensolidarität für mich bedeutet, persönlich und in meiner Arbeit, erfährst du in Kürze hier.</p>
<h2>Was ist eine Blogparade?</h2>
<p>Eine Blogparade ist ein <strong>Online-Event</strong>. Eine engagierte Bloggerin – in diesem Fall ich 😊 – lädt die Community ein, ihre Gedanken und Erfahrungen zu einem bestimmten Thema in einem Blogartikel zu teilen. So entsteht eine faszinierende Sammlung unterschiedlicher Sichtweisen zum gleichen Thema.<br />
Ganz nebenbei ist es eine wunderbare Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und neue Leser:innen für den eigenen Blog zu gewinnen.</p>
<p>Alle, die das Thema anspricht und die einen eigenen Blog* haben, können zum Thema „<strong>Frauensolidarität – Müssen wir wirklich allein stark sein?</strong>“ etwas schreiben.</p>
<p>Du veröffentlichst deinen Blogartikel auf deiner Website und verlinkst in deiner Einleitung diesen Beitrag hier, den du gerade liest.<br />
So entsteht ein schöner Austausch und es wird sichtbar, wer alles dabei ist.</p>
<p><strong>Das Ergebnis: Du schreibst einen Blogartikel, der deine Zielgruppe berührt. Neue Menschen klicken auf deinen Blog und erfahren etwas über dich und deine Arbeit. Und du siehst, wie andere dieses Thema für sich füllen, mit ihren Geschichten, Erfahrungen und Gedanken.</strong></p>
<p>🗓️ Die Blogparade ist befristet:<br />
<strong>Du kannst bis Sonntag, den 09. August 2026, mitmachen.</strong></p>
<p>* <em>Du hast keinen eigenen Blog, möchtest aber trotzdem mitmachen? Dann hinterlasse deinen Beitrag direkt in den Kommentaren, oder sende mir <a href="https://www.sylvia-tornau.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> mit dem Betreff &#8220;Frauensolidarität&#8221; deinen Beitrag und ich veröffentliche ihn als Gastbeitrag von dir auf meinem Blog.  </em></p>
</div><div class="fusion-countdown fusion-countdown-1 fusion-countdown-floated fusion-countdown-label-text_flow fusion-countdown-has-heading" style="--awb-element-margin-bottom:70 px;--awb-counter-box-spacing:10px;--awb-counter-border-size:2;"><div class="fusion-countdown-wrapper"><div class="fusion-countdown-heading-wrapper"><div class="fusion-countdown-subheading">Ende am 09.08. 2026</div><div class="fusion-countdown-heading">Blogparade: Frauensolidarität - Müssen wir wirklich allein stark sein?</div></div><div class="fusion-countdown-counter-wrapper" id="fusion-countdown-1" data-gmt-offset="2" data-timer="2026-08-09-23-59-59" data-omit-weeks="1"><div class="fusion-dash-wrapper "><div class="fusion-dash fusion-dash-days"><div class="fusion-digit-wrapper"><div class="fusion-thousand-digit fusion-digit">0</div><div class="fusion-hundred-digit fusion-digit">0</div><div class="fusion-digit">0</div><div class="fusion-digit">0</div></div><div class="fusion-dash-title">Days</div></div></div><div class="fusion-dash-wrapper "><div class="fusion-dash fusion-dash-hours"><div class="fusion-digit-wrapper"><div class="fusion-digit">0</div><div class="fusion-digit">0</div></div><div class="fusion-dash-title">Hrs</div></div></div><div class="fusion-dash-wrapper "><div class="fusion-dash fusion-dash-minutes"><div class="fusion-digit-wrapper"><div class="fusion-digit">0</div><div class="fusion-digit">0</div></div><div class="fusion-dash-title">Min</div></div></div><div class="fusion-dash-wrapper "><div class="fusion-dash fusion-dash-seconds"><div class="fusion-digit-wrapper"><div class="fusion-digit">0</div><div class="fusion-digit">0</div></div><div class="fusion-dash-title">Sec</div></div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-12" style="--awb-margin-top:65px;"><h2>So nimmst du an meiner Blogparade teil</h2>
<ol>
<li>Schreib einen <strong>Blogartikel</strong> zum Thema „<strong>Frauensolidarität</strong> – Müssen wir wirklich allein stark sein?“</li>
<li>Verlinke diesen Aufruf in deinem Text.</li>
<li>Hinterlasse den Link zu deinem Beitrag in den Kommentaren, damit ich dich in der Übersicht erwähnen kann.</li>
<li>Verwende gern den Hashtag <strong>#Frauensolidarität </strong>auf Social Media, wenn du dort teilst.</li>
<li>Kennst du eine Frau, für die diese Blogparade interessant sein könnte? <strong>Dann leite diesen Artikel bitte weiter und teile ihn</strong>.</li>
</ol>
<p><strong>Diese Blogparade endet am Sonntag, dem 09. August 2026.</strong></p>
<h2>Ein paar Fragen zur Inspiration für deinen Blogartikel</h2>
<p>Diese Fragen sind nur Vorschläge zur Orientierung. Gern kannst du deine eigenen Fragen stellen und dem Beitrag die Richtung geben, die du ihm geben möchtest.</p>
<ul>
<li>Hast du Frauensolidarität erlebt? Einen Moment, in dem eine andere Frau einfach für dich da war?</li>
<li>Wie hat sich das angefühlt, in deinem Körper, in deinem Leben?</li>
<li>Lebst du selbst Frauensolidarität? Wie, in welchen Momenten und in welcher Form?</li>
<li>Gab es auch Momente, in denen du dir mehr erhofft hättest, von anderen Frauen, von dir selbst?</li>
<li>Was braucht Frauensolidarität aus deiner Sicht, damit sie wächst, in unseren Alltagen, in unseren Communitys, in der Welt?</li>
<li>Was möchtest du einer anderen Frau mitgeben, die gerade das Gefühl hat, allein zu sein?</li>
<li>Wie hat sich dein Blick auf dich selbst durch die Erfahrung von Unterstützung durch andere Frauen verändert?</li>
</ul>
<p><strong>Ich freue mich auf das, was entsteht, wenn Frauen anfangen zu erzählen.</strong></p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:30px;--awb-padding-left:30px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h3 style="text-align: center;">Das war inspirierend? Hier findest du mehr</h3>
<h3 style="text-align: center;"></h3>
</div><div class="fusion-recent-posts fusion-recent-posts-2 avada-container layout-default layout-columns-3"><section class="fusion-columns columns fusion-columns-3 columns-3"><article class="post fusion-column column col col-lg-4 col-md-4 col-sm-4"><div class="fusion-flexslider fusion-flexslider-loading flexslider flexslider-hover-type-none"><ul class="slides"><li><a href="https://www.sylvia-tornau.de/ein-satz-der-mich-traegt-worte-die-selbstfuersorge-im-alltag-staerken/" aria-label="Ein Satz, der mich trägt: Worte, die Selbstfürsorge im Alltag stärken" class="hover-type-none"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/12/Ein-Satz-der-mich-traegt-1.png" class="attachment-recent-posts size-recent-posts" alt="" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/12/Ein-Satz-der-mich-traegt-1-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/12/Ein-Satz-der-mich-traegt-1-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/12/Ein-Satz-der-mich-traegt-1-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2025/12/Ein-Satz-der-mich-traegt-1.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></li></ul></div><div class="recent-posts-content"><span class="entry-title" style="display: none;">Ein Satz, der mich trägt: Worte, die Selbstfürsorge im Alltag stärken</span><span class="vcard" style="display: none;"><span class="fn"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/author/sylvia/" rel="author">Sylvia Tornau</a></span></span><span class="updated" style="display:none;">2026-07-09T10:32:58+02:00</span></div></article><article class="post fusion-column column col col-lg-4 col-md-4 col-sm-4"><div class="fusion-flexslider fusion-flexslider-loading flexslider flexslider-hover-type-none"><ul class="slides"><li><a href="https://www.sylvia-tornau.de/geteiltes-leben-die-suche-nach-der-identitaet-zwischen-ddr-und-brd/" aria-label="Geteiltes Leben: die Suche nach der Identität zwischen DDR und BRD" class="hover-type-none"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben.jpg" class="attachment-recent-posts size-recent-posts" alt="" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben-66x47.jpg 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben-177x127.jpg 177w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben-200x143.jpg 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben-300x215.jpg 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben-320x229.jpg 320w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben-400x287.jpg 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben-460x330.jpg 460w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben-540x387.jpg 540w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/07/Geteiltes-Leben.jpg 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></li></ul></div><div class="recent-posts-content"><span class="entry-title" style="display: none;">Geteiltes Leben: die Suche nach der Identität zwischen DDR und BRD</span><span class="vcard" style="display: none;"><span class="fn"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/author/sylvia/" rel="author">Sylvia Tornau</a></span></span><span class="updated" style="display:none;">2026-07-09T10:32:54+02:00</span></div></article><article class="post fusion-column column col col-lg-4 col-md-4 col-sm-4"><div class="fusion-flexslider fusion-flexslider-loading flexslider flexslider-hover-type-none"><ul class="slides"><li><a href="https://www.sylvia-tornau.de/begegnung-mit-meinem-juengeren-ich/" aria-label="Begegnung mit meinem jüngeren Ich" class="hover-type-none"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/10/juengeres-Ich.png" class="attachment-recent-posts size-recent-posts" alt="" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/10/juengeres-Ich-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/10/juengeres-Ich-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/10/juengeres-Ich-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/10/juengeres-Ich.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></li></ul></div><div class="recent-posts-content"><span class="entry-title" style="display: none;">Begegnung mit meinem jüngeren Ich</span><span class="vcard" style="display: none;"><span class="fn"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/author/sylvia/" rel="author">Sylvia Tornau</a></span></span><span class="updated" style="display:none;">2026-06-25T15:25:33+02:00</span></div></article></section></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></p>
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		<title>12tel-Blick-Mai: Grün in allen Schattierungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 19:09:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto- & Reisetagebücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr mache ich bei der Foto-Gemeinschaftsaktion 12tel-Blick mit. Die Idee, über zwölf Monate hinweg immer wieder denselben Ort zu fotografieren, interessiert mich nicht nur fotografisch. Mich reizt vor allem, über einen längeren Zeitraum bei einem Motiv zu bleiben und wahrzunehmen, wie sich dieser Ort – und mein Verhältnis zu ihm – verändert.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-20"><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-14"><p class="ai-optimize-27"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13199" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-47">In diesem Jahr mache ich bei der Foto-Gemeinschaftsaktion 12tel-Blick mit. Die Idee, über zwölf Monate hinweg immer wieder denselben Ort zu fotografieren, interessiert mich nicht nur fotografisch. Mich reizt vor allem, über einen längeren Zeitraum bei einem Motiv zu bleiben und wahrzunehmen, wie sich dieser Ort – und mein Verhältnis zu ihm – verändert.</p>
<p class="ai-optimize-48">Dies ist der vierte Beitrag der Reihe – mein 12tel-Blick April. Wenn du neu dabei bist, findest du den März <a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-maerz-wenn-mehr-zu-sehen-ist/">hier</a> und den April <a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-april-ueppiges-wachsen/">hier</a>.</p>
<p class="ai-optimize-21">
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-11 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-10 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-reader fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-15"><h2 class="ai-optimize-30">Was dich in diesem Beitrag erwartet:</h2>
<p class="ai-optimize-31">
</div><div class="awb-toc-el awb-toc-el--3" data-awb-toc-id="3" data-awb-toc-options="{&quot;allowed_heading_tags&quot;:{&quot;h2&quot;:0},&quot;ignore_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;ignore_headings_words&quot;:&quot;Was dich in diesem Beitrag erwartet:&quot;,&quot;enable_cache&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;highlight_current_heading&quot;:&quot;no&quot;,&quot;hide_hidden_titles&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;limit_container&quot;:&quot;post_content&quot;,&quot;select_custom_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;icon&quot;:&quot;fa-flag fas&quot;,&quot;counter_type&quot;:&quot;decimal&quot;}" style="--awb-item-color:#3d567c;--awb-item-color-hover:#ff914d;--awb-counter-color:#3d567c;--awb-list-indent:10px;--awb-item-margin-top:10px;--awb-item-margin-bottom:10px;--awb-item-font-family:&quot;Open Sans&quot;;--awb-item-font-style:normal;--awb-item-font-weight:600;--awb-counter-type:counters(awb-toc, &quot;.&quot;, decimal) &quot;. &quot;;"><div class="awb-toc-el__content"></div></div><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-open fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-16"><h2 class="ai-optimize-26">Mein 12tel-Blick Mai– was sich im Garten verändert hat</h2>
<p class="ai-optimize-22"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/zwoelftel-Mai.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13693" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/zwoelftel-Mai.png" alt="" width="600" height="430" /></a></p>
<p class="ai-optimize-50">Der Apfelbaum hat sich geschlossen. Was im April noch durchsichtig war, einzelne Blätter, Äste und dahinter der Himmel, ist jetzt ein dichtes Blätterdach. Der Tisch darunter ist kaum noch zu sehen, weil wir ihn verrückt haben. Im Mai haben wir gearbeitet: den Müllberg in der rechten Gartenecke beräumt, Bäume beschnitten, neue Büsche gepflanzt und einen Gartenteich ausgehoben. Der Garten hat sich verändert, weil wir Hand angelegt haben.</p>
<p class="ai-optimize-23">Die Apfelblüte habe ich verpasst. Ich habe darauf gewartet, und mich gewundert, dass sie nicht kam. Erst als ich Andreas, meinen Mann, fragte, war die Auflösung da: Die Apfelblüte war da, aber nur drei Tage lang, während ich in Griechenland war. Das machte mich etwas wehmütig. Und gleichzeitig ist es etwas, das zum 12tel-Blick passt: Nicht alles kann festgehalten werden. Manches passiert einfach, ob ich dabei bin oder nicht.</p>
<p class="ai-optimize-50">Was mir der Garten stattdessen gegeben hat: den ersten Rasenschnitt. Dieser Duft nach frisch gemähtem Gras, verbindet sich bei mir sofort mit etwas weit Zurückliegendem. Urlaub mit Tante Marianne in Gießübel in Thüringen. Ich verbrachte ganze Nachmittage auf der Decke auf der frisch gemähten Wiese, eingehüllt in diesen Geruch. Wenn der Rasenmäher losgeht, bin ich kurz dort. Das geht schnell, und es ist jedes Mal schön. Tante Marianne hat mich resilient gemacht, und das spüre ich, wenn ich den Grasduft einatme.</p>
<h2 class="ai-optimize-30">Was mein Körper wahrnimmt</h2>
<p class="ai-optimize-54">Am Samstag vor Pfingsten habe ich mir einen ganzen Tag in der Hängematte gegönnt. Ich war so erschöpft, dass ich mir die Zeit gegönnt habe. Ich habe gelesen, in den Himmel geschaut, wieder gelesen und viel geschlafen. Der Apfelbaum über mir war ein Dach aus verschiedenen Grüntönen. Dieses Grün beruhigt mich auf eine Weise, die ich nicht erklären kann. Es erinnert mich an all die verzauberten Orte, an denen mir so eine Vielfalt an Grün begegnet ist: Irland, Schottland und die Hohe Tatra.<br />
Am Abend war ich erholter, als hätte ich den Tag im Bett verbracht. Draußen sein, in diesem dichten Grün, im Wechsel von Lesen und Dösen und Stille, das ist für mich Energie tanken. Der Garten gibt mir zurück, was mich der Monat gekostet hat.</p>
<h2 class="ai-optimize-34">Was ist der 12tel-Blick – und wie funktioniert die Aktion?</h2>
<p class="ai-optimize-41">Die Idee des 12tel-Blicks ist einfach: Man sucht sich einen Ort und einen festen Bildausschnitt und fotografiert diesen über ein Jahr hinweg einmal im Monat, möglichst aus derselben Perspektive. So entsteht eine Bildreihe, die sichtbar macht, wie sich Landschaft, Licht, Jahreszeiten und Atmosphäre verändern.</p>
<p class="ai-optimize-42">Angeregt hat mich der Blogbeitrag von Angela Carstensen, in dem sie ihren <a href="https://angela-carstensen.de/12tel-blick-maerz-26/">12tel-Blick</a> zeigt und ihren eigenen Zugang dazu beschreibt. Die Aktion geht auf Eva Fuchs zurück, die den <a href="https://evafuchs.blogspot.com/p/12tel-blick-philosophie.html">12tel-Blick seit vielen Jahren begleitet und die Idee dahinter beschreibt</a>. Dort gibt es auch eine <a href="https://evafuchs.blogspot.com/2026/03/12tel-blick-marz2026.html">Linkliste</a> zu weiteren 12tel-Blicken.</p>
<p class="ai-optimize-44">Neben den einzelnen Blogbeiträgen gestalte ich im Laufe des Jahres eine Collage, in die jeden Monat das jeweilige Bild einzieht – so entsteht nach und nach ein Gesamtbild, das nicht nur Veränderungen dokumentiert, sondern Zusammenhänge sichtbar macht: Übergänge, Wiederholungen, langsame Verschiebungen. Diese Collagen teile ich auf <a href="https://fresh.inlinkz.com/party/ce2359e5ff71443daf8cfdff9db584ac">InLinkz</a> und trage sie von dort in die jeweilige Linkparty ein. Für mich ist das eine Form, Entwicklung nicht nur punktuell festzuhalten, sondern als fortlaufenden Prozess zu begleiten, und eine Erinnerung daran, wie viel sich zeigen kann, wenn ich über längere Zeit bei etwas bleibe.</p>
<p class="ai-optimize-48"><strong>Hier ist meine 12tel-Blick-Collage vom Mai 2026: </strong></p>
<p class="ai-optimize-24"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-Mai.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13694" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-Mai.png" alt="" width="800" height="560" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-Mai-200x140.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-Mai-300x210.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-Mai-400x280.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-Mai-600x420.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-Mai-768x538.png 768w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-Mai.png 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-50"><em>Fortsetzung folgt.</em></p>
<p class="ai-optimize-25">
</div><div class="fusion-reading-box-container reading-box-container-3" style="--awb-title-color:#3d567c;--awb-margin-top:0px;--awb-margin-bottom:30px;"><div class="reading-box" style="background-color:#eee8df;border-width:1px;border-color:#3d567c;border-left-width:3px;border-left-color:var(--primary_color);border-style:solid;padding-top:0px px;padding-right:25px;padding-bottom:10px;padding-left:25px;"><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-desktop-button fusion-tagline-button continue fusion-desktop-button-margin continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0" target="_self"><span>Abonniere meinen Newsletter!</span></a><div class="reading-box-description">Hol dir Inspiration direkt dein Postfach:</div><div class="fusion-clearfix"></div><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-mobile-button continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0" target="_self"><span>Abonniere meinen Newsletter!</span></a></div></div></div></div></div></div></p>
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		<title>12tel-Blick-April: Üppiges Wachsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 17:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto- & Reisetagebücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr mache ich bei der Foto-Gemeinschaftsaktion 12tel-Blick mit. Die Idee, über zwölf Monate hinweg immer wieder denselben Ort zu fotografieren, interessiert mich nicht nur fotografisch. Mich reizt vor allem, über einen längeren Zeitraum bei einem Motiv zu bleiben und wahrzunehmen, wie sich dieser Ort – und mein Verhältnis zu ihm – verändert.  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-april-ueppiges-wachsen/">12tel-Blick-April: Üppiges Wachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-12 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-17"><p class="ai-optimize-27"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13199" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/02/12tel-Blick-Cover.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-47">In diesem Jahr mache ich bei der Foto-Gemeinschaftsaktion 12tel-Blick mit. Die Idee, über zwölf Monate hinweg immer wieder denselben Ort zu fotografieren, interessiert mich nicht nur fotografisch. Mich reizt vor allem, über einen längeren Zeitraum bei einem Motiv zu bleiben und wahrzunehmen, wie sich dieser Ort – und mein Verhältnis zu ihm – verändert.</p>
<p class="ai-optimize-48">Dies ist der vierte Beitrag der Reihe – mein 12tel-Blick April. Wenn du neu dabei bist, findest du den Februar <a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-februar-wenn-der-boden-aufbricht/">hier</a> und den März <a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-maerz-wenn-mehr-zu-sehen-ist/">hier</a>.</p>
<p class="ai-optimize-7">
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-13 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-12 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-reader fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-18"><h2 class="ai-optimize-30">Was dich in diesem Beitrag erwartet:</h2>
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</div><div class="awb-toc-el awb-toc-el--4" data-awb-toc-id="4" data-awb-toc-options="{&quot;allowed_heading_tags&quot;:{&quot;h2&quot;:0},&quot;ignore_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;ignore_headings_words&quot;:&quot;Was dich in diesem Beitrag erwartet:&quot;,&quot;enable_cache&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;highlight_current_heading&quot;:&quot;no&quot;,&quot;hide_hidden_titles&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;limit_container&quot;:&quot;post_content&quot;,&quot;select_custom_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;icon&quot;:&quot;fa-flag fas&quot;,&quot;counter_type&quot;:&quot;decimal&quot;}" style="--awb-item-color:#3d567c;--awb-item-color-hover:#ff914d;--awb-counter-color:#3d567c;--awb-list-indent:10px;--awb-item-margin-top:10px;--awb-item-margin-bottom:10px;--awb-item-font-family:&quot;Open Sans&quot;;--awb-item-font-style:normal;--awb-item-font-weight:600;--awb-counter-type:counters(awb-toc, &quot;.&quot;, decimal) &quot;. &quot;;"><div class="awb-toc-el__content"></div></div><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-open fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-19"><h2 class="ai-optimize-26">Mein 12tel-Blick April – was sich im Garten verändert hat</h2>
<p class="ai-optimize-50"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/zwoelftel-April.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13689" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/zwoelftel-April.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/zwoelftel-April-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/zwoelftel-April-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/zwoelftel-April-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/zwoelftel-April.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-50">Der Tisch steht noch immer unter dem Apfelbaum. Die geblümte Tischdecke ist inzwischen schmutzig und das Sitzkissen auf dem Stuhl dient dem Halten meiner Körperwärme. Im Hintergrund siehst du das Gestell für meine Hängematte, die im April tatsächlich mal für 2 Stunden rausdurfte.</p>
<p class="ai-optimize-8">Dieser April war sehr durchwachsen und nur mäßig sonnig. Die Wochenenden hatten ihr eigenes Programm und wollten mich ärgern, denn sie zeigten sich  meistens in Wolken gehüllt und warfen mit Regen nach mir. Aber es gab dieses eine kurze  Zeitfenster: Ich lag, die Sonne über mir, ein Buch in den Händen, zwei Stunden lang in der Hängematte. Für mich ist das Luxus: bewusst genommen und bewusst genossen.</p>
<p class="ai-optimize-9">Der Garten stört sich nicht an menschlichen Befindlichkeiten. Er ist, was er ist, und nimmt das Wetter, wie es kommt. Der Regen hat sich ausgetobt und getan, was Regen im April tut: Er hat alles angetrieben. Das Gras ist hoch geworden und die Frühblüher haben sich ausgebreitet. Überall drängt etwas nach oben, wächst und zeigt sich. Es sieht nicht ordentlich aus, aber es gefällt mir vielleicht gerade deshalb: Es sieht lebendig aus.</p>
<p class="ai-optimize-10">Ich mag diese Veränderungen sehr und das Üppige erfreut mich. Es erinnert mich daran, dass natürliches Wachstum keine Erlaubnis braucht.</p>
<h2 class="ai-optimize-30">Was mein Körper wahrnimmt</h2>
<p class="ai-optimize-54">Ich lag in der Hängematte, das Buch auf dem Bauch, und merkte irgendwann, dass ich gar nicht mehr lese. Mein Blick wanderte durch die ersten Blätter des Apfelbaums nach oben. Meine Schultern entspannten sich dabei, fielen nach unten und wurden breiter. Ich nehme in der Hängematte offenbar mehr Raum ein, als ich es sonst tue.</p>
<p class="ai-optimize-11">Raum einzunehmen gelingt mir in der Natur schneller und unbewusster als drinnen. Wenn ich aufhöre, den Garten zu betrachten, und einfach darin bin, atmen wir im gleichen Takt, der Garten und ich. Eine ganz eigene Art von Co-Regulation. Ich werde still, so still, dass selbst der sonst ständig spürbare Tremor in meinen Händen ruhiger wird. Mein Puls beruhigt sich und ich atme so tief, wie es mir in geschlossenen Räumen selten gelingt.</p>
<h2 class="ai-optimize-34">Was ist der 12tel-Blick – und wie funktioniert die Aktion?</h2>
<p class="ai-optimize-41">Die Idee des 12tel-Blicks ist einfach: Man sucht sich einen Ort und einen festen Bildausschnitt und fotografiert diesen über ein Jahr hinweg einmal im Monat, möglichst aus derselben Perspektive. So entsteht eine Bildreihe, die sichtbar macht, wie sich Landschaft, Licht, Jahreszeiten und Atmosphäre verändern.</p>
<p class="ai-optimize-42">Angeregt hat mich der Blogbeitrag von Angela Carstensen, in dem sie ihren <a href="https://angela-carstensen.de/12tel-blick-maerz-26/">12tel-Blick</a> zeigt und ihren eigenen Zugang dazu beschreibt. Die Aktion geht auf Eva Fuchs zurück, die den <a href="https://evafuchs.blogspot.com/p/12tel-blick-philosophie.html">12tel-Blick seit vielen Jahren begleitet und die Idee dahinter beschreibt</a>. Dort gibt es auch eine <a href="https://evafuchs.blogspot.com/2026/03/12tel-blick-marz2026.html">Linkliste</a> zu weiteren 12tel-Blicken.</p>
<p class="ai-optimize-44">Neben den einzelnen Blogbeiträgen gestalte ich im Laufe des Jahres eine Collage, in die jeden Monat das jeweilige Bild einzieht – so entsteht nach und nach ein Gesamtbild, das nicht nur Veränderungen dokumentiert, sondern Zusammenhänge sichtbar macht: Übergänge, Wiederholungen, langsame Verschiebungen. Diese Collagen teile ich auf <a href="https://fresh.inlinkz.com/party/ce2359e5ff71443daf8cfdff9db584ac">InLinkz</a> und trage sie von dort in die jeweilige Linkparty ein. Für mich ist das eine Form, Entwicklung nicht nur punktuell festzuhalten, sondern als fortlaufenden Prozess zu begleiten, und eine Erinnerung daran, wie viel sich zeigen kann, wenn ich über längere Zeit bei etwas bleibe.</p>
<p class="ai-optimize-48"><strong>Hier ist meine 12tel-Blick-Collage vom April 2026: </strong></p>
<p class="ai-optimize-12"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-April.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13690" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-April.png" alt="" width="800" height="560" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-April-200x140.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-April-300x210.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-April-400x280.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-April-600x420.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-April-768x538.png 768w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/12tel-Collage-April.png 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-50"><em>Fortsetzung folgt.</em></p>
<p class="ai-optimize-13">
</div><div class="fusion-reading-box-container reading-box-container-4" style="--awb-title-color:#3d567c;--awb-margin-top:0px;--awb-margin-bottom:30px;"><div class="reading-box" style="background-color:#eee8df;border-width:1px;border-color:#3d567c;border-left-width:3px;border-left-color:var(--primary_color);border-style:solid;padding-top:0px px;padding-right:25px;padding-bottom:10px;padding-left:25px;"><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-desktop-button fusion-tagline-button continue fusion-desktop-button-margin continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0" target="_self"><span>Abonniere meinen Newsletter!</span></a><div class="reading-box-description">Hol dir Inspiration direkt dein Postfach:</div><div class="fusion-clearfix"></div><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-mobile-button continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0" target="_self"><span>Abonniere meinen Newsletter!</span></a></div></div></div></div></div></div></p>
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		<title>Monatsrückblick März und April 2026 &#8211; Erblühen und Leben</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/monatsrueckblick-maerz-und-april-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 07:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Monatsrückblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich für diesen Monatsrückblick März und April 2026 zurückschaue, fällt mir als Erstes ein, wie sich die Natur verändert. Jeden Morgen, wenn ich mit dem Auto fahre, entdecke ich etwas anderes: mal das erste zarte Grün an Büschen und Bäumen, mal die Magnolienblüten, die weißen Schlehen, die japanischen Kirschblüten. Auch in unserem Garten  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/monatsrueckblick-maerz-und-april-2026/">Monatsrückblick März und April 2026 &#8211; Erblühen und Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-10"><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-14 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-20"><p class="ai-optimize-7"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/20.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13522" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/20.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/20-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/20-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/20-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/20.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-7"><span style="font-weight: 400;">Wenn ich für diesen Monatsrückblick März und April 2026 zurückschaue, fällt mir als Erstes ein, wie sich die Natur verändert. Jeden Morgen, wenn ich mit dem Auto fahre, entdecke ich etwas anderes: mal das erste zarte Grün an Büschen und Bäumen, mal die Magnolienblüten, die weißen Schlehen, die japanischen Kirschblüten. Auch in unserem Garten blüht es: Hyazinthen, Osterglocken und dann, zu meiner großen Freude, entdeckte ich die ersten <a href="https://www.sylvia-tornau.de/gaensebluemchen-und-hoffnung/">Gänseblümchen</a>. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">An Andreas&#8217; neuem Zuhause in Neukieritzsch wird gebaut. In meiner Arbeit verabschieden sich Menschen, die bereit sind für ihr nächstes Kapitel, und neue kommen. Das Leben pulsiert. Manchmal ist es aufregend, manchmal macht es mich ein bisschen schwindelig. Und genau das fühlt sich für mich richtig an.</span></p>
<p class="ai-optimize-7">
</div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-15 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-14 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-reader fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-21"><h2 class="ai-optimize-9">Was dich in diesem Beitrag erwartet:</h2>
<p class="ai-optimize-10">
</div><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-open fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-reading-box-container reading-box-container-5" style="--awb-title-color:#3d567c;--awb-margin-top:20px;--awb-margin-bottom:30px;"><div class="reading-box" style="background-color:#eee8df;border-width:1px;border-color:#3d567c;border-left-width:3px;border-left-color:var(--primary_color);border-style:solid;padding-top:0px px;padding-right:25px;padding-bottom:10px;padding-left:25px;"><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-desktop-button fusion-tagline-button continue fusion-desktop-button-margin continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0" target="_self"><span>Abonniere meinen Newsletter!</span></a><div class="reading-box-description">Hol dir Inspiration direkt dein Postfach:</div><div class="fusion-clearfix"></div><a class="button fusion-button button-default fusion-button-medium button-medium button-flat fusion-mobile-button continue-right" style="-webkit-box-shadow:none;-moz-box-shadow:none;box-shadow:none;border-radius:41px 41px 41px 41px" href="https://3b2d642f.sibforms.com/serve/MUIFAIHk7rd8LjvuMvN93_BE4mxQmZ3pTr5t0j1c9HCUcw_DLv0-Q6vpocJs7KrbWjjDvniCLBbQ2yRVbuVvaS-X_ljzpm9titJ7lrqkgjYQqjBIyHmYsctM0ef1HjBfAjNyNIP5aQE5S6pw6NX1S-WRTTyssxV6ckr79_kxdu3aOsGOFxwvgTe42DqWHk7ECT_SSYGnIQWXwvI0" target="_self"><span>Abonniere meinen Newsletter!</span></a></div></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-16 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-22"><h2 id="toc_Mein_Januar_und_Februar_2026_in_einem_Satz" class="ai-optimize-9 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="30" data-lineheight="36px">Mein März und April 2026 in einem Satz</h2>
<blockquote>
<p class="ai-optimize-11"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/27.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13526" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/27.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/27-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/27-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/27-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/27.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><strong>Mit 60 rutscht die eigene Endlichkeit irgendwann vom Kopf ins Sein. In diesen zwei Monaten ist genau das passiert und seitdem stelle ich mir andere Fragen</strong>. – Sylvia Tornau</p>
</blockquote>
<h2 class="ai-optimize-17 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="30" data-lineheight="36px">Was mich in meiner Arbeit beschäftigt hat</h2>
<div id="attachment_13524" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/16.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13524" class="wp-image-13524 size-full" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/16.png" alt="Monatsrückblick März und April 2026: Flipchart-Plakat aus einer Inhouse-Weiterbildung mit dem Titel " width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/16-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/16-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/16-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/16.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-13524" class="wp-caption-text">Wenn eine Weiterbildung so ein Plakat hinterlässt, war sie gut.</p></div>
<h3 class="ai-optimize-9"><b>Übergänge, die berühren</b></h3>
<p class="ai-optimize-10"><span style="font-weight: 400;">Drei ambulante Familientherapien haben in diesen zwei Monaten ihren Abschluss gefunden. Drei neue haben begonnen, mit Themen, die mich fachlich und menschlich wirklich fordern.</span></p>
<p class="ai-optimize-11"><span style="font-weight: 400;">Es geht, wie so oft, um Hochstrittigkeit zwischen getrennt lebenden Eltern und um Eltern, die von den neurodiversen Besonderheiten ihrer Kinder überfordert sind und sich gleichzeitig so sehr wünschen, das Richtige zu tun. Diese Arbeit verlangt alles von uns als Therapeuten: Präsenz, Geduld, Klarheit, Containment. Von den Eltern verlangt sie ebenfalls Präsenz, Geduld und vor allem die Bereitschaft, sich selbst und das eigene Handeln zu hinterfragen. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Diese Arbeit ist oft mühsam, weil sie vor allem Ängste deutlich werden lässt: die Angst, etwas zu verlieren, nicht zu seinem Recht zu kommen, für die Kinder nicht gut genug zu sein bzw. keinen Zugang zum eigenen Kind zu finden. Mühsam ist dies hauptsächlich für die Eltern, die lieb gewordene, weil Sicherheit gebende Positionen verlassen und sich gefühlt in den freien Fall begeben, wenn sie neue Sichtweisen anprobieren und neue Reaktionsweisen ausprobieren.</span></p>
<h3 class="ai-optimize-12">Mein Umgang mit Abschieden</h3>
<p class="ai-optimize-13"><span style="font-weight: 400;">Eine langjährige Klientin hat sich von mir verabschiedet. Sie verlässt Leipzig, beginnt ein neues Arbeitsfeld und damit auch einen neuen Lebensabschnitt. Das trägt neben der Freude über ihren Erfolg immer auch etwas Wehmut in sich, auch für mich, nach einer so intensiven Zeit der Zusammenarbeit. Obwohl diese Abschiede zu dem gehören, was ich tue, nämlich Menschen ziehen zu lassen, wenn sie bereit dafür sind (letztlich ist das ja das Ziel meiner Arbeit), hinterlässt so ein Abschied, neben der Freude, auch in mir ein kurzes Gefühl von Trauer. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Für mich ist auch das Teil meiner Arbeit: das freudvolle Gehen der anderen in ein Leben ohne mich als Krückstock zu unterstützen und gleichzeitig, da ich ein Mensch bin und keine Maschine, meine Emotionen ernst zu nehmen, mir diesen Hauch von Traurigkeit zu erlauben. Für mich ist es ein Ritual geworden, noch einmal Revue passieren zu lassen, was wir gemeinsam erarbeitet haben, und die Erfolge zu feiern.</span></p>
<h3 class="ai-optimize-14"><b>Bewegung im Team</b></h3>
<p class="ai-optimize-15"><span style="font-weight: 400;">In unserer heilpädagogischen Wohngruppe gab es viel Veränderung: Eine Kollegin hat sich verabschiedet, eine neue ist dazugekommen, und wir begrüßen eine neue duale Studentin. So viel Wechsel auf einmal ist für alle herausfordernd, für die Kinder und für uns als Team. Letztlich stellen sich alle Beteiligten ähnliche Fragen: Wer bist du? Kann ich mich auf dich verlassen? Was erwartest du von mir? </span><span style="font-weight: 400;">Mein Job als Leitung ist es hier, allen Seiten möglichst viel Sicherheit zu geben und Erwartungen herunterzuschrauben. </span></p>
<p class="ai-optimize-16"><span style="font-weight: 400;">Begleitet haben wir das mit einer Inhouse-Weiterbildung zum Thema Sexualpädagogik, angeboten von der <a href="https://www.fachstelle-blaufeuer.de/">Landesfachstelle Blaufeuer Dresden</a>. Die war überraschend tiefgründig, lebendig und durch die Arbeit in Kleingruppen verbindend. Genau solche Momente sind es, die ein Team zusammenwachsen lassen, auch wenn – oder weil – es gerade unruhig ist.</span></p>
<h2 id="toc_Was_mich_privat_beschaftigt_hat" class="ai-optimize-18 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="30" data-lineheight="36px">Was mich privat beschäftigt hat</h2>
<div id="attachment_13532" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/28.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13532" class="wp-image-13532 size-full" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/28.png" alt="Les Reines Prochaines, drei Musikerinnen auf einer Buehne in einem historischen Gewölbesaal. Eine spielt Saxofon, eine singt, eine spielt E-Bass. Buntes, selbstbewusstes Auftreten in leuchtendem Buehnenicht." width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/28-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/28-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/28-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/28.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-13532" class="wp-caption-text">Die Schweizer Frauenband Les Reines Prochaines: feministisch, unvergleichlich, wunderbar alt und lebendig.</p></div>
<h3 class="ai-optimize-7">60 – und was dieser Geburtstag mit mir gemacht hat</h3>
<p class="ai-optimize-8">Ich bin an diesem Morgen aufgewacht und mir war sehr bewusst: Mir bleiben jetzt vielleicht noch zehn, vielleicht zwanzig Jahre. Im Kopf weiß ich das schon lange, aber jetzt ist dieses Bewusstsein irgendwie tiefer: Meine Zeit ist endlich. An diesem 17. März formulierte sich ein Gedanke sehr klar in mir: Die ersten Jahre meines Lebens waren gruselig. Diese letzten Jahre will ich zu meinen besten machen. Ich will sie genießen und ich will, solange ich kann, meinen Beitrag dazu leisten, den Generationen nach uns nicht nur verbrannte Erde zu hinterlassen.</p>
<p class="ai-optimize-9">Den Tag selbst habe ich so verbracht, wie ich es seit Jahren mache: Ich habe mir freigenommen, ausgiebig gefrühstückt und bin spazieren gegangen. Über den Tag verteilt kamen Besucher:innen, und weil sie sich staffelten, hatten wir jeweils wirklich Zeit füreinander.<br />
Ein paar Tage später habe ich dann mit meiner Familie und Wahlfamilie gefeiert. Eine reine Frauenrunde, jung und alt. Unsere Töchter fragen uns nach unserer Haltung zu politischen Entwicklungen, zu dem, was gerade in der Welt passiert. Und wir fragen sie zurück. Was sie sehen, was sie denken, wie sie sich positionieren. Dieses Gespräch zwischen den Generationen, das war das schönste Geschenk des Abends.</p>
<h3 class="ai-optimize-10">Neukieritzsch – ein Anfang für uns beide</h3>
<p class="ai-optimize-11">In dreizehn Jahren Fernbeziehung haben wir unseren Alltag maximal über Videocalls geteilt. Und jetzt sehen wir uns jeden Tag. Andreas ist angekommen und damit beginnt für uns beide etwas Neues. Wir finden gerade heraus, wie viel Nähe wir wollen, wie viel Alltag miteinander gut tut, was jeder von uns braucht. Es ist ein Einspielen aufeinander, mit allem, was dazu gehört, dem Schönen und dem Holprigen.</p>
<p class="ai-optimize-12">Für Andreas ist es ein Anfang in doppelter Hinsicht: neuer Wohnort, kein Beruf mehr. Das ist viel Veränderung auf einmal. Und weil er nicht untätig herumsitzen möchte, merke ich die Veränderung vor allem in unserem Garten. Er hat Apfelbäume gefällt, Bäume beschnitten und neue Sträucher gepflanzt. In den Ecken, in denen jahrelang einfach alles abgeworfen wurde – Äste, Grasschnitt, altes Laub –, hat er aufgeräumt und den darunter liegenden guten Humusboden im Garten verteilt.</p>
<p class="ai-optimize-13">Etwas Vergammeltes wegräumen und darunter etwas Fruchtbares finden. Als Bild für diesen Frühling passt das ganz gut.</p>
<h3 class="ai-optimize-14">Momo, Oli und Belantis</h3>
<p class="ai-optimize-15"><span style="font-weight: 400;">Dank meinem Kollegen und Freund Oli konnte ich Momo endlich ihren Wunsch erfüllen: einen Besuch in Belantis und endlich jemand, der mit ihr Achterbahn fährt. Kaum ausgestiegen, sind die beiden schon wieder zum Start gelaufen, noch eine Runde und noch eine. Ich habe selten so gelacht und selten so direkt gespürt, was Lebensfreude bedeutet. </span>Ich selbst bin nicht Achterbahn gefahren, mein Nervensystem sagt &#8220;Danke&#8221;, wenn ich das lasse. Mir wird nicht nur übel, sondern auch schwindlig.</p>
<p class="ai-optimize-16">Was mich an Momo immer wieder fasziniert: Sie mag es wild, sie testet aus, was geht, aber sie weiß auch sehr genau, was sie sich noch nicht zutraut. Die große Achterbahn wollte sie zum Beispiel nicht fahren. Reine Karussells, selbst Kettenkarussells sind ihr zu langweilig. Kinderkram, in ihren Augen. Für mich wäre selbst dies eine echte Herausforderung.</p>
<p class="ai-optimize-17">Auch wenn ich selbst Belantis nicht viel abgewinnen kann, freue ich mich an der Freude, die dieser Ort anderen bringt. Momo hat es sich so lange gewünscht und ich erfülle ihr solche Wünsche gern. Vielleicht ist das auch ein wenig stellvertretend, weil ich es, als meine Tochter in dem Alter war, als Alleinerziehende und Alleinverdienerin nicht konnte.</p>
<h2 id="toc_Was_mich_als_Frau_in_dieser_Zeit_bewegt" class="ai-optimize-19 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="30" data-lineheight="36px">Was mich als Frau in dieser Zeit bewegt</h2>
<p class="ai-optimize-17"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/24.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13535" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/24.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/24-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/24-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/24-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/24.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-18"><span style="font-weight: 400;">Ich bin Therapeutin und Coach und ich finde, meine Arbeit ist zutiefst politisch, weil Trauma immer auch in gesellschaftlichen Strukturen entsteht und weil Selbstbestimmung keine persönliche Angelegenheit ist, wenn gesellschaftliche Rahmenbedingungen sie täglich neu verhandeln. Deswegen gehören diese Momente in meinen Rückblick.</span></p>
<h3 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold ai-optimize-19">8. März – zwischen Genervtheit und Haltung</h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-&#091;1.7&#093; ai-optimize-20">Zugegebenermaßen nervt mich der Weltfrauentag. Dieser Tag ist in meiner Wahrnehmung längst verkommen zu einem Tag der Blumen und guten Wünsche. Kein Kampftag mehr, sondern ein in der öffentlichen Wahrnehmung wenig bedeutsamer Tag, der zur Wohlfühloase verkommen ist.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-&#091;1.7&#093; ai-optimize-21">Was ich mir wünsche, sind keine Blumen als Belohnung für von Frauen geleistete Sorgearbeit. Ich will, dass Frauen ohne Angst auf die Straße gehen können. Dass sie durch Gesetze, die wirklich greifen, vor männlicher Gewalt geschützt und dass Morde an Frauen als das bezeichnet werden, was sie sind: Femizide,  deren Ursachen in einer tiefverwurzelten gesellschaftlichen Verachtung des Weiblichen liegen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-&#091;1.7&#093; ai-optimize-22">Den Abend des 8. März habe ich mit Freundinnen verbracht, beim Konzert der <a href="https://reinesprochaines.ch/">Schweizer Frauenband Les Reines Prochaines</a>. Feministische Frauenpower in Reinform. Frauen auf der Bühne, die einfach da sind. Die sich nicht anpassen, nicht glätten, nicht darum bemühen, Erwartungen zu erfüllen. Das war kein Symbol. Das war Haltung.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-&#091;1.7&#093; ai-optimize-23">Am 9. März, dem Frauenstreik, wäre ich gern auf der Straße gewesen. Ich habe davon leider zu spät erfahren – und unsere Inhouse-Weiterbildung war ein Jahr im Voraus geplant. Ich war nicht dabei. Das bleibt als kleines Unbehagen.</p>
<h3 class="ai-optimize-24">Masih Alinejad und der Paulskirchenpreis</h3>
<p class="ai-optimize-25">Am 31. März wurde <a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2025-10/masih-alinejad-iran-aktivistin-mordversuch-gerichtsurteil-new-york">Masih Alinejad</a> in Frankfurt mit dem Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie ausgezeichnet. Ihre Online-Kampagne &#8220;My Stealthy Freedom&#8221; hat mich schon vor Jahren tief beeindruckt.</p>
<p class="ai-optimize-26">2014 hat sie ein Foto von sich in London gepostet und darüber geschrieben, dass sie sich jedes Mal, wenn sie den Wind in ihren Haaren spüre, daran erinnere, wie ihre Haare unter dem iranischen Regime in Gefangenschaft gehalten wurden. Was folgte, war eine Lawine: Tausende iranische Frauen schickten ihr Fotos von sich ohne Kopftuch. Aus dieser persönlichen Geste wurde ein Online-Projekt und eine Bewegung.</p>
<p class="ai-optimize-27">Dass sie heute in New York lebt und mehrfach Entführungs- und Mordversuchen entgangen ist, macht deutlich, was es kostet, eine weibliche Stimme zu sein, die sich nicht verleugnet. Was mich an der Preisverleihung besonders berührt hat: Die Paulskirche von 1848 hatte einen zentralen blinden Fleck: Frauen waren damals weder vertreten, noch sah die Verfassung ein Wahlrecht für sie vor. Diese Auszeichnung knüpft aus meiner Sicht auch daran an. Das Buch &#8220;Der Wind in meinem Haar: Mein Kampf für die Freiheit iranischer Frauen&#8221; von Masih Alinejad steht jedenfalls aktuell auf meiner Leseliste.</p>
<h3 class="ai-optimize-28">Der EuGH und Ungarns LGBTQ-Gesetz</h3>
<p class="ai-optimize-29">Ungarn versucht seit Jahren, die Demokratie in Europa einzuengen. Für mich hat Demokratie sehr viel damit zu tun, dass jeder Mensch das Recht hat, zu sein, wie er oder sie ist, ohne Einmischung von Staat und Kirche. Das betrifft auch Geschlechtsidentität. Deshalb ist dieses Urteil aus meiner Sicht essenziell: Der Europäische Gerichtshof hat Ungarns LGBTQ-Gesetz als das benannt, was es ist: diskriminierend und ein offenkundiger Verstoß gegen europäische Grundwerte.</p>
<p class="ai-optimize-30">Erstmals in der Geschichte der EU hat der EuGH in einem Vertragsverletzungsverfahren einen eigenständigen Verstoß gegen Artikel 2 des EU-Vertrags festgestellt, also gegen jene Grundwerte, auf die sich die EU gründet: Menschenwürde, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit.</p>
<p class="ai-optimize-31">Das Gericht hat klargemacht: Ein Mitgliedstaat darf keine Gesetze erlassen, die Minderheiten strukturell und systematisch ausgrenzen. Und er kann sich dabei nicht erfolgreich auf seine nationale Identität berufen. Fakt ist, Recht sprechen und Recht durchsetzen sind noch immer zwei verschiedene Dinge. Aber dieser Präzedenzfall hat hoffentlich Wirkung, und zwar weit über Ungarn hinaus.</p>
<h2 id="toc_Neue_und_uberarbeitete_Beitrage_im_Januar_und_Februar" class="ai-optimize-21 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="30" data-lineheight="36px">Neue und überarbeitete Beiträge im März und April 2026</h2>
<p class="ai-optimize-8"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Rueckblicke.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13523" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Rueckblicke.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Rueckblicke-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Rueckblicke-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Rueckblicke-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Rueckblicke.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-32"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-februar-wenn-der-boden-aufbricht/">12tel-Blick Februar: Wenn der Boden aufbricht</a> Derselbe Tisch, derselbe Baum und trotzdem ist alles anders. Im Februar zeigt der Garten die ersten Zeichen von Aufbruch, und ich merke, was das mit meinem Nervensystem macht. Über das Wachsein, das entsteht, wenn man einfach hinschaut.</p>
<p class="ai-optimize-33"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/schuldgefuehle-und-scham-verstehen/">Schuldgefühle und Scham verstehen: Ursachen und Unterschied</a> Schuld und Scham fühlen sich ähnlich an und führen doch in völlig verschiedene Richtungen. Dieser Beitrag erklärt, wie beide entstehen, warum sie sich so hartnäckig halten und was es braucht, um anders mit ihnen umzugehen.</p>
<p class="ai-optimize-34"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/weltfrauentag-2026-zwischen-muedigkeit-und-wut/">Weltfrauentag 2026 – zwischen Müdigkeit und Wut</a> Dieser Frauentag hat mich nicht kalt gelassen, mich aber auch nicht so reagieren lassen wie früher. Was sich in mir verändert hat, warum mein Kampfgeist ruhiger und gleichzeitig klarer geworden ist und was ein Konzert an diesem Abend damit zu tun hat.</p>
<p class="ai-optimize-35"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/leben-mit-60-persoenliche-reflexion/">Leben mit 60: Warum ich einfachen Antworten nicht mehr glaube</a> An meinem Geburtstag ist etwas passiert, das sich schwer in Worte fassen lässt und das ich trotzdem aufgeschrieben habe. Es geht um Endlichkeit, um Fragen, die plötzlich mehr Gewicht bekommen, und um das, was ich mit der Zeit, die mir bleibt, anfangen will.</p>
<p class="ai-optimize-36"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/12tel-blick-maerz-wenn-mehr-zu-sehen-ist/">12tel-Blick März: Wenn mehr zu sehen ist</a> Der Apfelbaum blüht, die Stühle sind wieder draußen, das Licht hat sich verändert. Im März wird aus dem Hinschauen ein körperliches Erleben und ich merke, wie sich Entspannung anfühlt, wenn sie sich einstellt, ohne dass ich sie herbeigedacht habe.</p>
<p class="ai-optimize-37"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-akzeptanz-verstehen-warum-loslassen-so-schwer-ist/">Radikale Akzeptanz verstehen: Warum Loslassen so schwer ist</a> Radikale Akzeptanz wird oft missverstanden, als Verzicht, als Aufgeben oder Gutheißen. Dabei ist sie etwas grundlegend anderes. Dieser Artikel erklärt, warum sie so schwer ist und warum der Weg dorthin fast immer durch den Körper führt.</p>
<h2 id="toc_Mein_Januar_und_Februar_2026_in_Bildern" class="ai-optimize-22 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="30" data-lineheight="36px">Mein März und April 2026 in Bildern</h2>
<h3 class="ai-optimize-25">Unerwartete Entdeckungen</h3>
<div id="attachment_13528" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Begegnung-mit-Tieren.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13528" class="wp-image-13528 size-full" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Begegnung-mit-Tieren.png" alt="Monatsrückblick März und April 2026: Bildcollage mit dem Titel Begegnung mit Tieren. Fuenf Fotos: ein Eisvogel auf einem Ast ueber dem Wasser, Enten auf einem Teich mit Schilfufer, ein Kranich auf einer Wiese, Sylvia Tornau mit einer grossen Teichmuschel in den Haenden, und eine Gruppe schwarzer Rinder auf einer Weide." width="800" height="560" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Begegnung-mit-Tieren-200x140.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Begegnung-mit-Tieren-300x210.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Begegnung-mit-Tieren-400x280.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Begegnung-mit-Tieren-600x420.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Begegnung-mit-Tieren-768x538.png 768w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Begegnung-mit-Tieren.png 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-13528" class="wp-caption-text">Eisvogel, Kranich, Teichmuschel – der Frühling hat mich beschenkt. Manchmal braucht es nur einen Spaziergang und offene Augen.</p></div>
<p class="ai-optimize-26">Die Begegnungen mit Tieren haben mich in diesem Frühling besonders begleitet. Den Eisvogel habe ich bei einem Spaziergang fotografiert. Dieses Blitzen von Türkis und Orange macht mich immer ein wenig andächtig. Eisvögel sind für mich kleine Wunderwerke der Natur.</p>
<p class="ai-optimize-27">Die schwarzen Rinder habe ich beim Baden in einem See beobachtet. Ich wusste nicht, dass Rinder schwimmen können. Das hat mich sehr berührt.<br />
Und dann der Kranich. Im vergangenen Jahr hatte ich ihn schon einmal kurz gesehen. Als ich zurückfuhr, um sicher zu sein, dass er das war, wofür ich ihn hielt, war er weg. In diesem Jahr stand er wieder da. Ich habe angehalten, geschaut und zum ersten Mal in meinem Leben bewusst einen Kranich beobachtet. Sehr beeindruckend sind diese Tiere. Für mich haben sie etwas von Urvögeln.</p>
<p class="ai-optimize-28">Die große Teichmuschel habe ich von einem Fischwirt geschenkt bekommen. Ich wusste nicht, dass es solche Muscheln in unseren Gewässern gibt. Was mir diese Tierbegegnungen immer wieder bewusst machen: Ich weiß so wenig über die Natur, die mich umgibt. Das will ich in den nächsten Jahren ändern und mich mehr mit den heimischen Tieren und Pflanzen beschäftigen.</p>
<h3 class="ai-optimize-29">Impressionen unserer Oma-Enkel-Zeit</h3>
<div id="attachment_13529" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Zeit-mit-Momo.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13529" class="wp-image-13529 size-full" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Zeit-mit-Momo.png" alt="Monatsrückblick März und April 2026: Ein Kind steht in einem Garten mit blühenden Blumentöpfen im Vordergrund. Eine Achterbahn in Belantis bei blauem Himmel. Kind hockt abends am Lagerfeuer und schielt mit einem Stock ins Feuer.." width="800" height="560" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Zeit-mit-Momo-200x140.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Zeit-mit-Momo-300x210.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Zeit-mit-Momo-400x280.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Zeit-mit-Momo-600x420.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Zeit-mit-Momo-768x538.png 768w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Zeit-mit-Momo.png 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-13529" class="wp-caption-text">Lagerfeuer, Achterbahn, Frühlingsgarten – die Zeit mit Momo ist immer intensiv und mittendrin im Augenblick.</p></div>
<p class="ai-optimize-30">Egal, was wir zusammen tun oder ob ich Momo bei ihrem Tun beobachte, es ist intensiv. Dieses Kind ist intensiv und gleichzeitig so jetzt und so im Moment. Obwohl sie ein Kind ist, welches in seine Zukunft hineinwächst, sind diese Begegnungen mit ihr für mich eine Erinnerung an etwas, das auch in mir schlummert, sich aufgrund meiner Lebensgeschichte mit all der notwendigen Wachsamkeit im Außen nie richtig breitmachen konnte in mir: dieses Versinken, ganz im Moment, ganz in dem, was jetzt gerade ist. Ich nenne es Hingabe. Im Zusammensein mit Momo erwacht diese in mir. Das ist so ein Geschenk, welches sie mir macht, ohne etwas davon zu ahnen.</p>
<h3 class="ai-optimize-31">Die feurige Sylvia</h3>
<div id="attachment_13530" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Feuerzeit.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13530" class="wp-image-13530 size-full" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Feuerzeit.png" alt="Vier Fotos: ein Gartenfeuer mit brennenden Ästen auf einem Feuerrost, Sylvia Tornau lächelnd vor einem Kaminofen, Sylvia abends am Lagerfeuer mit leuchtenden Flammen im Hintergrund, Sylvia am Feuer im noch winterlichen Garten bei Dämmerung." width="800" height="560" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Feuerzeit-200x140.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Feuerzeit-300x210.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Feuerzeit-400x280.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Feuerzeit-600x420.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Feuerzeit-768x538.png 768w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/Feuerzeit.png 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><p id="caption-attachment-13530" class="wp-caption-text">Drinnen, draußen, Tag und Nacht – Feuer ist mein Element. Vielleicht liegt das daran, dass ich ein Feuerpferd bin.</p></div>
<p class="ai-optimize-32">Feuer ist mein Element. Ob Kaminofen oder Lagerfeuer, ob tagsüber im Garten oder abends in der Dämmerung: Wenn ich am Feuer sitze und den Blick im Flammenspiel versinken lasse, löst sich Stress auf eine Weise, die ich kaum erklären kann.</p>
<p class="ai-optimize-33">Ich bin kein bisschen esoterisch. Aber ich mache meinem Element nach dem chinesischen Horoskop alle Ehre, denn ich bin ein Feuerpferd. Eigenwillig, heiß lodernd oder still vor mich hinglimmend, in jedem Moment bereit, erneut entfacht zu werden, wenn ich genügend Futter bekomme. Irgendwie passt das und ich mag diesen Teil von mir.</p>
<p class="ai-optimize-34">Das Gartenfeuer in Neukieritzsch hat übrigens einen praktischen Hintergrund: Wir haben die Äste und das alte Holz, das beim Aufräumen des Gartens angefallen ist, gleich verbrannt. Das bedeutet also, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Ich mag es 😍.</p>
<h2 id="toc_Ausblick_auf_den_Marz_2026" class="ai-optimize-23 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="30" data-lineheight="36px">Ausblick auf Mai und Juni 2026</h2>
<p class="ai-optimize-19"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/22-1.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13531" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/22-1.png" alt="" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/22-1-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/22-1-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/22-1-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/05/22-1.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-35">Im Garten steht viel Arbeit an. Ein Teich will gebaut werden, da Andreas Fische noch in seinem Gartenteich in Hermeskeil sind. Auch hier müssen wir uns noch schlaumachen, denn zwischen dem alten und dem neuen Teich liegen 500 Kilometer. Wie bekommen wir die Koi so transportiert, dass sie keinen Schaden nehmen?</p>
<p class="ai-optimize-36">Im Mai fliege ich für eine Woche mit meiner Freundin Gesa nach Griechenland und Ende Juni beginnt für mich der längste Urlaub seit meiner Schulzeit. Vier Wochen am Stück. Bis auf eine Woche ist davon noch nichts verplant.</p>
<p class="ai-optimize-37">In der Praxis steht eine kleine Veränderung an: Wir wollen den Flur malern lassen und neue Regale hineinstellen. Damit der Eintritt in die Praxis noch einladender wirkt, für unsere Klient:innen, aber auch für uns.</p>
<p class="ai-optimize-38">
</div><div class="fusion-flip-boxes flip-boxes row fusion-columns-1 flip-effect-3d equal-heights"><div class="fusion-flip-box-wrapper fusion-column col-lg-12 col-md-12 col-sm-12"><div class="fusion-flip-box flip-up" tabindex="0"><div class="flip-box-inner-wrapper"><div class="flip-box-front" style="--awb-background-image-front:url(&#039;https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/02/20240212_152106_0000.jpg&#039;);"><div class="flip-box-front-inner"><h2 class="flip-box-heading">Dir gefällt, was du hier liest?</h2>Ich freue mich über Kommentare.</div></div><div class="flip-box-back" style="--awb-background-image-back:url(&#039;https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/02/20240212_152106_0000.jpg&#039;);"><div class="flip-box-back-inner"><h3 class="flip-box-heading-back">Mit einem Kommentar unterstützt du meinen Blog</h3>
<p class="ai-optimize-39" style="text-align: center;">So ein Blog wächst, wenn er gelesen wird. Ich danke dir dafür!<br />
Wenn du meine Arbeit und mich unterstützen willst, lass mir gern einen Kommentar da.<br data-start="743" data-end="746" /><strong><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><img decoding="async" class=" wp-image-7964 aligncenter" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/01/Miniatur-Logo-e1706657220802.png" alt="" width="73" height="73" /></span></span></strong></p>
<p class="ai-optimize-40" style="text-align: center;" data-start="501" data-end="753"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> Geh liebevoll mit dir um, besonders in diesen Tagen.<br />
</span></span></span></span></span></span><strong><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Herzliche Grüße</span></span></span></span></span></span></span></span><br />
</span></span></strong><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4342" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2022/07/Kopie-von-Vorlage-Active-Campaign-Header-Footer-120-×-40-px-60-×-40-px-260-×-85-px-160-×-85-px-1-e1695779348380.png" alt="" width="69" height="37" /></p>
<p class="ai-optimize-41"></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/monatsrueckblick-maerz-und-april-2026/">Monatsrückblick März und April 2026 &#8211; Erblühen und Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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		<title>Radikale Akzeptanz verstehen: Warum Loslassen so schwer ist</title>
		<link>https://www.sylvia-tornau.de/radikale-akzeptanz-verstehen-warum-loslassen-so-schwer-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Tornau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 22:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstfürsorge & Alltagspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Kiefer ist angespannt. Schon wieder. Du weißt, dass du über diesen Menschen, diese Situation, diesen alten Schmerz eigentlich nicht mehr nachdenken willst. Und trotzdem bist du wieder mittendrin, in denselben Gedanken, denselben Gefühlen und der altbekannten Erschöpfung. Genau hier beginnt das Verstehen von radikaler Akzeptanz. Es geht darum, anzuerkennen, was war und so  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-akzeptanz-verstehen-warum-loslassen-so-schwer-ist/">Radikale Akzeptanz verstehen: Warum Loslassen so schwer ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-15"><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-17 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-16 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-23"><p class="ai-optimize-24"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/04/radikale-Akzeptanz-lernen1.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13497" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/04/radikale-Akzeptanz-lernen1.png" alt="Sylvia Tornau, systemische Therapeutin und Trauma-Coach, lächelt warmherzig in die Kamera – Expertin für radikale Akzeptanz und TraumaBalance&quot;" width="600" height="430" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/04/radikale-Akzeptanz-lernen1-200x143.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/04/radikale-Akzeptanz-lernen1-300x214.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/04/radikale-Akzeptanz-lernen1-400x287.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2026/04/radikale-Akzeptanz-lernen1.png 600w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p class="ai-optimize-7">Dein Kiefer ist angespannt. Schon wieder. Du weißt, dass du über diesen Menschen, diese Situation, diesen alten Schmerz eigentlich nicht mehr nachdenken willst. Und trotzdem bist du wieder mittendrin, in denselben Gedanken, denselben Gefühlen und der altbekannten Erschöpfung. Genau hier beginnt das Verstehen von radikaler Akzeptanz.</p>
<p class="ai-optimize-8">Es geht darum, anzuerkennen, was war und so wie es war und was ist, so wie es ist. Und damit aufzuhören, deine ganze Kraft in etwas zu stecken, das sich nicht verändern lässt: die Vergangenheit, den anderen Menschen, das, was hätte anders sein sollen.</p>
<p class="ai-optimize-9">Radikale Akzeptanz ermöglicht dir, den Faden zu kappen, der dich immer wieder in dieselbe Szene zurückzieht, in denselben Schmerz, dieselbe Ohnmacht und dieselbe Frage nach dem Warum. Damit du deinen Fokus nicht dauerhaft dorthin richtest, wo der Schmerz entstanden ist, sondern auf das, was jetzt möglich ist.</p>
<p class="ai-optimize-10">Dieser Artikel zeigt dir, warum radikale Akzeptanz sich oft so schwer anfühlt und was wirklich hinter diesem Widerstand steckt.</p>
<p class="ai-optimize-25">
</div><div class="fusion-alert alert custom alert-custom fusion-alert-left awb-alert-native-link-color alert-shadow" style="--awb-background-color:#f4f4f4;--awb-accent-color:#3d567c;--awb-border-size:2px;--awb-border-top-left-radius:30px;--awb-border-top-right-radius:30px;--awb-border-bottom-left-radius:30px;--awb-border-bottom-right-radius:30px;--awb-margin-right:20px;--awb-margin-left:20px;--awb-padding-right:20px;--awb-padding-left:20px;" role="alert"><div class="fusion-alert-content-wrapper"><span class="fusion-alert-content"><p class="ai-optimize-109"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download.png"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-11976" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download.png" alt="" width="35" height="35" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download-66x66.png 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download-150x150.png 150w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download-200x200.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/12/Download.png 300w" sizes="(max-width: 35px) 100vw, 35px" /></a></p>
<h3 class="ai-optimize-11 fusion-responsive-typography-calculated" style="text-align: center;" data-fontsize="25" data-lineheight="32.5px"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Radikale Akzeptanz – kurz erklärt</span></span></h3>
<p class="ai-optimize-12"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Radikale Akzeptanz</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> bedeutet, anzuerkennen, was war und was ist, so wie es war und wie es ist. Möglichst ohne inneren Widerstand und ohne Bewertung. Sie </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">ist der Schritt, der deine Energie aus dem Kampf gegen das Unveränderliche befreit und dir den Blick auf das öffnet, was jetzt möglich ist</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">. Radikale Akzeptanz </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">ist ein kompromissloses Ja zu dem, was ist, auch wenn es wehtut.</span></span></strong></p>
<p class="ai-optimize-13"><em><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Dieser Artikel ist für dich, wenn…</span></span></strong></em></p>
<ul>
<li class="ai-optimize-14"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Du weißt, dass du etwas loslassen möchtest, und es trotzdem nicht kannst.</span></span></li>
<li class="ai-optimize-15"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Du dich in Gedanken immer wieder bei alten Themen, Menschen oder Situationen ertappst.</span></span></li>
<li class="ai-optimize-16"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Akzeptanz sich für dich bisher nach Aufgeben oder Verrat angefühlt hat.</span></span></li>
<li class="ai-optimize-17"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Du verstehen möchtest, warum dich dieser Prozess so viel Kraft kostet.</span></span></li>
</ul>
<p class="ai-optimize-7"></span></div></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-18 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-reader fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div><div class="fusion-text fusion-text-24"><h2 class="ai-optimize-9">Was dich in diesem Beitrag erwartet:</h2>
<p class="ai-optimize-10">
</div><div class="awb-toc-el awb-toc-el--5" data-awb-toc-id="5" data-awb-toc-options="{&quot;allowed_heading_tags&quot;:{&quot;h2&quot;:0},&quot;ignore_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;ignore_headings_words&quot;:&quot;Was dich in diesem Beitrag erwartet:|Radikale Akzeptanz \u2013 kurz erkl\u00e4rt|K\u00f6rperimpuls&quot;,&quot;enable_cache&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;highlight_current_heading&quot;:&quot;no&quot;,&quot;hide_hidden_titles&quot;:&quot;yes&quot;,&quot;limit_container&quot;:&quot;post_content&quot;,&quot;select_custom_headings&quot;:&quot;&quot;,&quot;icon&quot;:&quot;fa-flag fas&quot;,&quot;counter_type&quot;:&quot;decimal&quot;}" style="--awb-item-color:#3d567c;--awb-item-color-hover:#ff914d;--awb-counter-color:#3d567c;--awb-list-indent:10px;--awb-item-margin-top:10px;--awb-item-margin-bottom:10px;--awb-item-font-family:&quot;Open Sans&quot;;--awb-item-font-style:normal;--awb-item-font-weight:600;--awb-counter-type:counters(awb-toc, &quot;.&quot;, decimal) &quot;. &quot;;"><div class="awb-toc-el__content"></div></div><div class="fusion-separator fusion-has-icon fusion-full-width-sep" style="align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div><span class="icon-wrapper" style="border-color:#e0dede;background-color:rgba(255,255,255,0);font-size:16px;width: 1.75em; height: 1.75em;border-width:1px;padding:1px;"><i class="fa-book-open fas" style="font-size: inherit;color:#ff914d;" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-separator-border sep-double" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;border-bottom-width:1px;"></div></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-19 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-18 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-25"><h2 id="toc_Was_radikale_Akzeptanz_wirklich_bedeutet" class="ai-optimize-21 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="30" data-lineheight="36px">Radikale Akzeptanz verstehen: Was sie wirklich bedeutet</h2>
<p class="ai-optimize-22">Wenn du das Wort „<strong>Akzeptanz</strong>“ hörst, was kommt da in dir hoch? Vielleicht geht es dir so, wie es mir erging: Ich spürte vor allem eine innere Abwehr. Hatte das Gefühl von einem Schlag ins Gesicht. So geht es auch vielen Menschen, denen ich das Konzept der radikalen Akzeptanz erkläre. <strong>In den Gesprächen tauchen immer wieder diegleichen Emotionen auf – Wut, Fassungslosigkeit oder Resignation. Sie alle stellen auch ähnliche Fragen, wie ich sie damals stellte: Soll ich etwa gutheißen, was mir passiert ist? Soll plötzlich richtig sein, was für mich so falsch war?</strong></p>
<p class="ai-optimize-23">Diese Reaktion ist sehr verständlich und trägt schon das größte Missverständnis in sich, das sich rund um das Konzept hält. Denn radikale Akzeptanz wird oft verwechselt mit Verzeihen, Gutheißen oder Aufgeben.</p>
<ul>
<li class="ai-optimize-24"><strong>Radikale Akzeptanz bedeutet nicht: Es war in Ordnung. Ich verzeihe. Ich gebe auf.<br />
</strong></li>
<li class="ai-optimize-25"><strong>Radikale Akzeptanz bedeutet: Ich erkenne an, dass es geschehen ist.</strong></li>
</ul>
<h3 class="ai-optimize-8">Die dialektisch-behaviorale Therapie</h3>
<p class="ai-optimize-26">Der Begriff stammt aus der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT), entwickelt von der Psychologin Marsha Linehan, die sich dabei auch von Ideen des Zen-Buddhismus hat leiten lassen. Im Zentrum steht eine einfache, aber tiefgreifende Idee: <strong>Schmerz gehört zum Leben</strong>. <strong>Leiden aber entsteht erst dann, wenn wir anfangen, gegen diesen Schmerz zu kämpfen, ihn zu verleugnen oder wegzudrücken.</strong></p>
<p class="ai-optimize-27">Radikale Akzeptanz unterbricht diesen Kampf, indem sie dir zeigt, wie viel Energie er kostet und wie wenig er verändert. <strong>Was dich nicht ändern kannst, bleibt. Was du annimmst, verliert ein Stück seiner Macht über dich.</strong></p>
<p class="ai-optimize-28">Wenn du tiefer in die Geschichte und Herkunft des Konzepts eintauchen möchtest, lies hier weiter: <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-akzeptanz/">Akzeptanz lernen</a></p>
<p class="ai-optimize-26">
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-1 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--icon-color:#ff914d;--icon-active-color:#ff914d;--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-alignment:start;--awb-inactive-color:#f1f2f2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#ff914d;--awb-active-border-color:#345576;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-7eff4943a19ae83ad18" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-7eff4943a19ae83ad18" href="#tab-7eff4943a19ae83ad18"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-7eff4943a19ae83ad18" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-7eff4943a19ae83ad18" href="#tab-7eff4943a19ae83ad18"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-7eff4943a19ae83ad18" id="tab-7eff4943a19ae83ad18">
<p class="ai-optimize-30">Spür mal kurz nach: Wenn du an etwas denkst, was du bis jetzt nicht annehmen kannst, wo zeigt sich das in deinem Körper? Atmest du kurz oder lang? Sind deine Schultern angespannt? Spürst du einen Druck oder Unruhe?<br />
Nimm die Reaktionen deines Körpers erst einmal bewusst wahr, ohne sie verändern zu müssen und ohne sie zu bewerten.</p>
<p class="ai-optimize-12"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-26"><h2 class="ai-optimize-9">Radikale Akzeptanz verstehen: Warum wir nicht akzeptieren können</h2>
<p class="ai-optimize-9"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Vielleicht hast du schon einiges über das Konzept der radikalen Akzeptanz gelesen. Du hast das Konzept verstanden und dennoch gelingt es dir nicht, dieses Wissen für dich zu nutzen. Du stößt immer wieder auf Widerstand in dir. Das hat einen guten Grund. Radikale Akzeptanz scheitert selten am Verstand. Sie scheitert im Körper, an dem, was dein Nervensystem gelernt hat, lange bevor du darüber nachdenken konntest. Dieser Widerstand, dein inneres Nein, das sich nicht einfach wegdenken lässt, hat eine Geschichte, deine Geschichte.</span></span></span></span><br />
<span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">In diesem Abschnitt geht es um folgende Fragen: Was steckt hinter dem Widerstand? Warum reicht Verstehen allein nicht aus? Und was hat deine Geschichte damit zu tun?</span></span></span></span></p>
<h3 class="ai-optimize-10 fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="25" data-lineheight="32.5px"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Widerstand: Dein inneres System schützt dich</span></span></span></span></h3>
<p class="ai-optimize-11"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Widerstand ist das Nein deines Körpers, bevor dein Verstand die Situation einordnen kann</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">. Er fühlt sich oft falsch an, wie ein Fehler, wie etwas, das du überwinden müsstest, wenn du nur entschlossen genug wärst und es „richtig“ angehst. Diese Bewertungen sitzen tief in uns, weil wir in einer Kultur leben, die Stärke mit Kontrolle gleichsetzt und Annehmen mit Aufgeben verwechselt.</span></span></span></span></p>
<p class="ai-optimize-12"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Dabei ist </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Widerstand</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> zunächst etwas ganz anderes: </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">ein Signal deines inneren Systems</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">. </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Eine</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> Art </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Schutzreaktion</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">, die sagt: Hier ist etwas, das sich nicht sicher anfühlt. Hier droht Schmerz. Hier könnte etwas auseinanderbrechen. Widerstand entsteht also, wenn etwas in uns erkennt: Diese Realität ist schmerzhaft. Und Schmerz wurde in uns irgendwann – oft sehr früh – mit Gefahr gleichgesetzt, mit Kontrollverlust oder mit dem Gefühl, nicht zu wissen, wie es weitergeht.</span></span></span></span></p>
<h3 class="ai-optimize-12"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Vier unterschiedliche Schutzreaktionen</span></span></span></span></h3>
<p class="ai-optimize-13"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Dein inneres System schützt dich also, so wie es gelernt hat zu schützen.</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> Doch diese Schutzreaktionen sehen nicht bei uns allen gleich aus. Manche von uns:</span></span></span></span></p>
<ul>
<li class="ai-optimize-14"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">kämpfen</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">, gegen die Situation, gegen den anderen Menschen, gegen die eigene Ohnmacht. Die Energie richtet sich nach außen, weil Kampf sich aktiver anfühlt als Ausgeliefertsein.</span></span></span></span></li>
<li class="ai-optimize-15"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">kontrollieren</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">, analysieren, planen oder verlieren sich im Grübeln. Der Kontext dazu heißt: Solange ich verstehe, was passiert, behalte ich die Oberhand.</span></span></span></span></li>
<li class="ai-optimize-16"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">schauen weg</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">. Sie lenken sich ab, beschäftigen sich, füllen jede Stille mit Aktivität. Weil Stille bedeuten würde, zu spüren, was da ist.</span></span></span></span></li>
<li class="ai-optimize-17"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">erstarren</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">, werden taub, ziehen sich zurück, fühlen nichts mehr. Wenn alles zu viel wird, fährt das innere System herunter.</span></span></span></span></li>
</ul>
<p class="ai-optimize-18"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Alle diese Reaktionen haben eines gemeinsam: Sie haben irgendwann Sinn ergeben und waren die beste Antwort, die dir damals zur Verfügung stand.</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> Dein inneres System hat sich gemerkt, was dich geschützt hat, und tut es immer noch. Auch dann, wenn die ursprüngliche Gefahr längst vorbei ist. Das ist ein tief eingraviertes Muster, welches Verständnis braucht, bevor es sich verändern kann.</span></span></span></span></p>
<h3 class="ai-optimize-10"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Dein Nervensystem kennt nur eine Aufgabe</span></span></span></span></h3>
<p class="ai-optimize-11"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Dein Nervensystem ist das unsichtbare Kommunikationsnetz zwischen deinem Gehirn und deinem Körper</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">. Es arbeitet pausenlos im Hintergrund und reguliert deinen Herzschlag, deine Atmung, deine Muskelspannung. Dabei bewertet es in jedem Moment: </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bin ich sicher? Oder droht mir Gefahr?</span></span></span></span></strong></p>
<p class="ai-optimize-12"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Je nach Antwort versetzt es dich in einen von </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">drei Zustände</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">n. Im Zustand der </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Sicherheit</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> bist du präsent, kannst fühlen, denken, in Kontakt sein. Wenn es </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Gefahr</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> registriert, mobilisiert es dich, dann bist du wach, angespannt, kampfbereit oder fluchtbereit. Und wenn die Bedrohung zu groß wird, zu </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">überwältigend</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">, schaltet dein Nervensystem ab, du erstarrst, ziehst dich zurück, wirst taub oder </span></span></span></span><a href="https://www.sylvia-tornau.de/alltagsdissoziation-symptome-und-selbstfuersorgepraktiken/"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">dissoziierst</span></span></span></span></a><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">.</span></span></span></span><br />
<strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Das Problem: Dein Nervensystem unterscheidet nicht zwischen einer echten, gegenwärtigen Gefahr und einer schmerzhaften Erinnerung. Es reagiert auf beides gleich.</span></span></span></span></strong></p>
<h3 class="ai-optimize-8">Bleib bei dem, was schmerzhaft ist</h3>
<p class="ai-optimize-13"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Stell dir vor, du bist in einem Haushalt aufgewachsen, in dem Nähe unberechenbar war. Manchmal bedeutete sie Wärme und manchmal Schmerz. Dein Nervensystem hat das gespeichert. Heute bist du in einer Beziehung und dein*e Partner*in zieht sich einen Abend lang zurück, ist still, antwortet einsilbig. Du wirst vielleicht unruhig, suchst nach Erklärungen und willst die Situation kontrollieren, oder du ziehst dich selbst zurück, bevor du verletzt werden kannst. Dein Nervensystem hat eine alte Bedrohung wiedererkannt und sofort reagiert. Es schützt dich vor etwas, das längst vorbei ist und mit der aktuellen Situation nichts zu tun hat, denn dein*e Partner*in hat sich lediglich etwas zurückgezogen.</span></span></span></span></p>
<p class="ai-optimize-14"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Radikale Akzeptanz ist für das Nervensystem</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> deshalb </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">eine große Herausforderung</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">. </span></span></span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Sie lädt dazu ein, bei dem zu bleiben, was schmerzhaft ist, ohne zu kämpfen, ohne wegzulaufen, ohne abzuschalten.</span></span></span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> Für ein System, das auf Überleben programmiert ist, klingt das zunächst wie eine Bedrohung. Als würdest du es bitten, die Waffen niederzulegen, während es noch überzeugt ist, dass Krieg herrscht.</span></span></span></span></p>
<p class="ai-optimize-15"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Wenn du verstehen möchtest, wie Trauma das Gehirn und Nervensystem beeinflusst, lies hier weiter: </span></span></span></span><a href="https://www.sylvia-tornau.de/trauma-ueberfordert-das-gehirn/"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Trauma überfordert das Gehirn</span></span></span></span></a></p>
<h3 class="ai-optimize-16"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Was Bindung bedeutet und warum sie uns so prägt</span></span></h3>
<p class="ai-optimize-17"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Warum radikale Akzeptanz so schwer ist, hat nicht nur mit dem Nervensystem zu tun, sondern auch damit, was dein Nervensystem in deinen frühesten Beziehungen gelernt hat. Denn Bindungserfahrungen sind keine abstrakten Erinnerungen. Sie sind körperlich gespeichert und sie beeinflussen bis heute, wie sicher es sich für dich anfühlt, eine schmerzhafte Realität anzunehmen.</span></span></p>
<p class="ai-optimize-18"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bindung beschreibt das urmenschliche Bedürfnis nach Nähe, Schutz und emotionaler Verbindung.</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> Als Kind bist du darauf angewiesen, dass die Menschen, die für dich sorgen, verlässlich für dich da sind, nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Dass sie dich sehen und auf dich eingehen. Dass Nähe sicher ist. </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Wie diese frühen Erfahrungen für dich aussahen, prägt dein inneres Bindungsmuster und damit auch, wie dein Nervensystem heute auf Nähe, Schmerz und Verlust reagiert.</span></span></strong></p>
<h3 class="ai-optimize-8">Die Bindungstheorie nach John Bowlby</h3>
<p class="ai-optimize-19"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Nach dem </span></span><a href="https://www.erzieherkanal.de/bindungstheorie-john-bowlby"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">britischen Psychiater John Bowlby</span></span></a><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">, der als Begründer der Bindungstheorie gilt, lassen sich </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">vier Muster</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> unterscheiden:</span></span></p>
<ul>
<li class="ai-optimize-20"><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Eine sichere Bindung</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> entsteht, wenn Bezugspersonen verlässlich und feinfühlig reagieren. Du lernst: Ich kann mich zeigen, Nähe ist sicher.</span></span></li>
<li class="ai-optimize-21"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bei </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">unsicher-vermeidende</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">r </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bindung</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> hast du deine Bezugspersonen als zurückweisend oder emotional unerreichbar erlebt. Dein System hat gelernt, Gefühle herunterzuregulieren und Nähe grundsätzlich zu meiden, um nicht enttäuscht zu werden.</span></span></li>
<li class="ai-optimize-22"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bei </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">unsicher-ambivalente</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">r </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bindung</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"> waren Bezugspersonen unberechenbar. Mal waren sie für dich da, mal nicht. Dein System hat darauf reagiert, indem es übermäßig auf Verbindung drängte, sich klammerte oder ständig kontrollierte, ob die Verbindung noch hält.</span></span></li>
<li class="ai-optimize-23"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bei </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">desorganisierte</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">r </span></span><strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bindung</span></span></strong><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">, oft dort, wo Gewalt oder schwere Vernachlässigung im Spiel war, waren die Bezugspersonen gleichzeitig Quelle von Trost und Quelle von Angst. Ein unlösbarer Widerspruch, der die tiefsten Spuren hinterlässt.</span></span></li>
</ul>
<p class="ai-optimize-24"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><span dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Diese frühen Muster verschwinden nicht mit dem Erwachsenwerden. Sie leben weiter in deinem Körper, in deinen Reaktionen, in dem, was passiert, wenn du dich einer schmerzhaften Wahrheit näherst.</span></span></p>
<h3 class="ai-optimize-25">Wenn Fühlen in der Kindheit nicht sicher war</h3>
<p class="ai-optimize-26"><strong>Wenn du früh erfahren hast, dass deine Gefühle nicht gesehen wurden</strong>, dass dein Schmerz beschämt oder bagatellisiert wurde, dann <strong>hat dein inneres System eine präzise Schlussfolgerung gezogen: Fühlen ist gefährlich. Ich muss funktionieren und stark sein.</strong></p>
<p class="ai-optimize-27"><strong>Radikale Akzeptanz lädt genau dazu ein, das zu fühlen, was so lange weggedrückt wurde.</strong> Dein Nervensystem reagiert darauf mit dem, was es kennt: mit den alten Schutzmustern. Denn tief in ihm ist noch gespeichert: Fühlen war damals nicht sicher. Und dein Körper erinnert sich genau daran, auch wenn dein Verstand längst weiß, dass die Gefahr vorbei ist.</p>
<h3 class="ai-optimize-28"><strong>Das Gefühl von Loyalität</strong></h3>
<p class="ai-optimize-28"><strong>Wenn ich anerkenne, dass es so war, wie es sich in meiner Wahrnehmung abgespielt hat, verrate ich dann nicht meine Familie?</strong> Mache ich sie zu schlechten Menschen? Diese innere Zerrissenheit zeigt, wie tief die alten Muster reichen und wie viel auf dem Spiel zu stehen scheint, wenn wir anfangen, die Dinge beim Namen zu nennen.</p>
<p class="ai-optimize-29">Es scheint einfacher zu sein, Erklärungen dafür zu finden, warum meine Bezugspersonen sich mir gegenüber so verhalten haben, wie sie sich verhalten haben. Verständnis oder gar Mitleid für ihre damalige Situation aufzubringen, scheint weniger schmerzhaft und gefährlich, als die eigene Erfahrung.</p>
<p class="ai-optimize-30"><strong>In solchen Momenten sind Schutzanteile aktiv, innere Stimmen oder Haltungen, die einst dafür gesorgt haben, dass du überleben konntest.</strong> Der Teil, der kämpft, und/oder der Teil, der schweigt. Der Teil, der funktioniert, egal wie es ihm geht. Diese Anteile haben dich beschützt, als du keinen anderen Schutz hattest. Sie verdienen dein Verständnis und deine Dankbarkeit, nicht Ablehnung oder Überredung.</p>
<p class="ai-optimize-31"><strong>Zum vertiefenden Lesen:</strong><br />
<strong>Was Trauma bedeutet und woran du es erkennst</strong>: <a href="https://www.sylvia-tornau.de/was-ist-ein-trauma-und-woran-erkenne-ich-es/">Was ist ein Trauma – und woran erkenne ich es?</a><br />
<strong>Mehr über innere Anteile und ihre Funktion</strong>: <a href="https://www.sylvia-tornau.de/arbeit-mit-inneren-anteilen/">Arbeit mit inneren Anteilen</a></p>
<h3 class="ai-optimize-32">Warum Akzeptanz manchmal einfach nicht geht</h3>
<p class="ai-optimize-33">Es gibt Momente, in denen radikale Akzeptanz sich völlig unerreichbar anfühlt. Das hängt nicht von deinem Willen ab. Es hängt davon ab, wo du gerade in deinem Nervensystem bist. Dafür gibt es ein hilfreiches Bild: <strong>das Toleranzfenster</strong>. Der Psychiater <strong>Daniel Siegel hat diesen Begriff geprägt, um den Bereich zu beschreiben, in dem unser Nervensystem in der Lage ist, Erfahrungen zu verarbeiten, ohne überflutet zu werden und ohne abzuschalten.</strong></p>
<p class="ai-optimize-34"><strong>Innerhalb dieses Fensters kannst du fühlen, ohne davon überwältigt zu werden</strong>. Du kannst einen schmerzhaften Gedanken halten, ohne sofort in alte Reaktionsmuster zu fallen. Du bist präsent, bei dir und bei dem, was ist. Genau hier ist radikale Akzeptanz möglich.</p>
<h3 class="ai-optimize-35">Doch was passiert, wenn du außerhalb dieses Fensters bist?</h3>
<p class="ai-optimize-35">Nach oben, <strong>in die Übererregung, gerätst du, wenn dein Nervensystem zu viel registriert.</strong> Zu viele Reize, zu viel Schmerz, zu viel Bedrohung auf einmal. Du bist dann überflutet: von Emotionen, von Gedanken und von körperlicher Anspannung. In diesem Zustand ist echte Akzeptanz kaum möglich, dein System kämpft ums Überleben.</p>
<p class="ai-optimize-35">Nach unten, <strong>in die Untererregung, gerätst du, wenn dein Nervensystem abschaltet.</strong> Du wirst taub, leer, teilnahmslos. Gefühle sind nicht mehr spürbar, dein Körper fühlt sich schwer an, Gedanken kommen wie durch Watte. Auch das ist ein Schutzmechanismus, aber einer, der dich von dir selbst trennt. Und auch hier ist radikale Akzeptanz nicht möglich, denn sie braucht Kontakt, mit dir und mit dem, was da ist.</p>
<p class="ai-optimize-36">Das bedeutet: <strong>Der Weg zur radikalen Akzeptanz beginnt oft nicht mit Akzeptanz selbst. Er beginnt mit Regulation, mit dem Zurückfinden in einen Zustand, in dem dein Nervensystem genug Sicherheit hat, um überhaupt bei dem zu bleiben, was schmerzhaft ist.</strong></p>
<p class="ai-optimize-37">Hier erfährst du mehr darüber, was das Toleranzfenster ist und wie du damit arbeitest: <a href="https://www.sylvia-tornau.de/das-window-of-tolerance/">das Window of Tolerance</a></p>
<p class="ai-optimize-27">
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-2 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--icon-color:#ff914d;--icon-active-color:#ff914d;--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-alignment:start;--awb-inactive-color:#f1f2f2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#ff914d;--awb-active-border-color:#345576;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-9b30621266fd8e48d83" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-9b30621266fd8e48d83" href="#tab-9b30621266fd8e48d83"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-9b30621266fd8e48d83" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-9b30621266fd8e48d83" href="#tab-9b30621266fd8e48d83"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-9b30621266fd8e48d83" id="tab-9b30621266fd8e48d83">
<p class="ai-optimize-30">Wo spürst du gerade Widerstand als körperliche Empfindung? Vielleicht ist da eine Enge im Bauch, eine Anspannung in den Schultern, dein Hals fühlt sich an wie zugeschnürt? Bleib einen Moment dabei. Du musst den Widerstand nicht auflösen. Nur wahrnehmen, dass er da ist.</p>
<p class="ai-optimize-39"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-27"><h2 class="ai-optimize-40">Radikale Akzeptanz und dein Körper</h2>
<p class="ai-optimize-41">Hier liegt das Herzstück meiner Arbeit mit mir selbst und mit anderen. Das, was ich in meiner Arbeit täglich erlebe und was in den meisten Texten über radikale Akzeptanz fehlt, ist der Körper. <strong>Wir können radikale Akzeptanz verstehen, erklären, in Worte fassen. Und trotzdem bleibt sie oft abstrakt, weil sie nicht dort ankommt, wo sie ankommen müsste, im Körper.</strong></p>
<p class="ai-optimize-42">In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder den gleichen Moment: Eine Frau sitzt mir gegenüber, sie hat alles verstanden. Sie weiß, was radikale Akzeptanz bedeutet. Sie spürt, dass der Widerstand sie erschöpft. Und trotzdem ist ihr Kiefer angespannt, sind ihre Schultern hochgezogen. Ihr Verstand sagt Ja und ihr Körper sagt Nein.</p>
<h3 class="ai-optimize-7">Wenn dein Nervensystem nicht mehr kämpft</h3>
<p class="ai-optimize-43">Für mich ist dies eine Einladung, genauer hinzuschauen, denn <strong>radikale Akzeptanz ist kein Gedanke. Sie ist ein Zustand, ein körperlicher Zustand, in dem das Nervensystem nicht mehr kämpft, nicht mehr erstarrt, sondern sich orientiert. In dem es registriert: Ich bin hier, es ist vorbei, ich bin sicher.</strong></p>
<p class="ai-optimize-44">Dieser Zustand fühlt sich anders an als Resignation, und anders als Erschöpfung. Vielleicht kennst du ihn aus Momenten, in denen du nach langem Ringen plötzlich tief ausgeatmet hast. In denen sich etwas in dir entspannt hat, ohne dass du es erzwungen hast. Das ist Regulation, und Regulation ist die Voraussetzung für echte Akzeptanz.</p>
<p class="ai-optimize-45">In meiner körperorientierten Arbeit geht es genau darum, die Bedingungen zu schaffen, unter denen Regulation und damit radikale Akzeptanz möglich werden. <strong>Das bedeutet, den Körper einzuladen, sich zu orientieren. Sicherheit zu spüren, bevor der Schmerz angeschaut werden kann. Kleine Schritte zu gehen, die das Nervensystem nicht überfordern, sondern behutsam zu erweitern, was es halten kann.</strong></p>
<p class="ai-optimize-46">Wenn du mehr über emotionale Selbstregulation lesen möchtest: <a href="https://www.sylvia-tornau.de/emotionale-selbstregulation/">Emotionale Selbstregulation – wie du dein inneres Gleichgewicht findest</a></p>
<p class="ai-optimize-47">
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-3 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--icon-color:#ff914d;--icon-active-color:#ff914d;--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-alignment:start;--awb-inactive-color:#f1f2f2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#ff914d;--awb-active-border-color:#345576;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-9aa5be52c94874054b2" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-9aa5be52c94874054b2" href="#tab-9aa5be52c94874054b2"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-9aa5be52c94874054b2" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-9aa5be52c94874054b2" href="#tab-9aa5be52c94874054b2"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-9aa5be52c94874054b2" id="tab-9aa5be52c94874054b2">
<p class="ai-optimize-30">Leg eine Hand auf dein Herz und eine auf deinen Bauch. Atme einmal tief ein und lass beim Ausatmen deine Schultern bewusst sinken. Spürst du einen Unterschied? Dieses kleine Innehalten ist eine Einladung an dein Nervensystem: Ich bin hier. Es ist gerade sicher.</p>
<p class="ai-optimize-48"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-28"><h2 class="ai-optimize-49">Was radikale Akzeptanz so schwer macht</h2>
<p class="ai-optimize-50">Wir haben bereits geschaut, was im Nervensystem passiert, wenn radikale Akzeptanz gefordert wird. Doch es gibt noch drei Ebenen, die dabei eine Rolle spielen und die oft übersehen werden: das Gerechtigkeitsgefühl, das sich gegen Akzeptanz sperrt. Die kulturelle Prägung, die Kämpfen zur Tugend macht. Und die ganz konkrete, körperliche Erfahrung, wenn wir uns einer schmerzhaften Wahrheit nähern.</p>
<h3 class="ai-optimize-51">Das Gerechtigkeitsgefühl</h3>
<p class="ai-optimize-52">Es gibt eine Frage, die ich immer wieder höre: <strong>Wenn ich das akzeptiere, kommt der/die andere dann einfach damit davon?</strong></p>
<p class="ai-optimize-53">Dieses Gefühl ist real und es verdient aus meiner Sicht Respekt. Radikale Akzeptanz kollidiert häufig mit unserem tiefen Bedürfnis nach Gerechtigkeit. <strong>Wir wollen, dass anerkannt wird, was uns angetan wurde. Dass der Schmerz gesehen wird, nicht nur von uns, sondern auch von denen, die ihn verursacht haben.</strong></p>
<p class="ai-optimize-53">Solange wir kämpfen, fühlt es sich an, als würden wir Zeugnis ablegen und sagen: Das war falsch. Das hätte nicht passieren dürfen.</p>
<h3 class="ai-optimize-8">Wofür hältst du den Schmerz fest?</h3>
<p class="ai-optimize-54">Und genau deshalb ist diese Frage so wichtig: <strong>Für wen kämpfst du, wenn du an diesem Schmerz festhältst?</strong><br />
Wir leben in einer Welt, die Opfern oft nicht glaubt. Die Täter*innen schützt und Betroffene zum Schweigen bringt. <strong>In dieser Welt kann das Festhalten an Gerechtigkeit sich anfühlen wie Würde, wie das Einzige, das noch bleibt.</strong> Das verstehe ich zutiefst.</p>
<p class="ai-optimize-55">Doch ich habe in meiner Arbeit etwas beobachtet, das mich nicht loslässt: <strong>Oft sind es genau die Frauen, die am längsten für Anerkennung kämpfen, die sich dabei selbst verlieren. Die ihre Gesundheit, ihre Kraft, ihre Lebensfreude opfern, für die Anerkennung ihres Schmerzes durch Menschen, denen das gleichgültig ist.</strong></p>
<p class="ai-optimize-56">Radikale Akzeptanz ist in diesem Kontext kein Aufgeben und kein Urteil über das, was geschehen ist. Sie ist eine Entscheidung: <strong>Ich weigere mich, mich für das zu zerstören, was mir angetan wurde. Ich hole meine Energie zurück.</strong></p>
<h4 class="ai-optimize-57">Eine schmerzhafte Wahrheit</h4>
<p class="ai-optimize-57">Solange du in diesem Kampf gefangen bist, gewinnen sie, weil deine Kraft dort gebunden ist, wo sie dir nichts mehr nützt. Wer in seiner Kraft ist, kann kämpfen. Wer erschöpft ist, überlebt. <strong>Der innere Kampf um Gerechtigkeit kostet dich täglich Kraft, und verändert das Vergangene kein bisschen. Radikale Akzeptanz ist der Weg zurück in deine Kraft.</strong></p>
<h3 class="ai-optimize-58">Die Last der kulturellen Prägung</h3>
<p class="ai-optimize-59"><strong>Es wäre zu einfach, die Schwierigkeit mit radikaler Akzeptanz nur in der persönlichen Geschichte zu suchen</strong>. Denn wir sind auch Kinder unserer Kultur. <strong>Wir leben in einer Gesellschaft, die Leistung über alles stellt.</strong> Produktivität, Optimierung, Kontrolle, das sind die Werte, nach denen wir bewertet werden. <strong>Wer kämpft, gilt als stark, wer durchhält, als integer, und wer scheitert, hat nicht hart genug gekämpft</strong>. In dieser Logik ist Annehmen gleichbedeutend mit Aufgeben und Versagen.</p>
<p class="ai-optimize-60"><strong>Für Frauen kommen weitere Anforderungen hinzu. Wir sind aufgewachsen mit der Botschaft: Sei belastbar, freundlich und verfügbar. Gleichzeitig sollen wir nicht klagen und keine Schwäche zeigen. Das ist ein doppelter Widerspruch.</strong></p>
<h3 class="ai-optimize-8">Darum fühlt sich radikale Akzeptanz manchmal falsch an</h3>
<p class="ai-optimize-61"><strong>Diese Prägungen sitzen im Kopf und im Körper, in unseren automatischen Reaktionen, in dem, was sich richtig oder falsch anfühlt</strong>. Sie sind Teil von uns geworden, weil wir sie so oft gehört haben, von Eltern, Lehrerinnen, Medien, von der Gesellschaft um uns herum. <strong>Sie machen radikale Akzeptanz zu etwas, das sich nicht nur schwer anfühlt, sondern auch falsch. Wie ein Verrat an dem, was wir sein sollten.</strong></p>
<p class="ai-optimize-62">Ich kenne dieses Gefühl. Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass das, was ich für Stärke hielt, das Durchhalten und Funktionieren, das Nicht-Nachgeben, mich in Wirklichkeit von mir selbst entfernt hat. Und ich erlebe es in meiner Arbeit immer wieder: Frauen, die so lange stark gewesen sind für alle anderen, dass sie vergessen haben, wie es sich anfühlt, einfach da zu sein, ohne Kampf.</p>
<p class="ai-optimize-63"><strong>Radikale Akzeptanz erfordert eine andere Art von Mut.</strong> Nicht den Mut, der kämpft und durchhält. Sondern den <strong>Mut, der innehält</strong>. Der aushält, was ist, ohne die Betäubung durch Aktivität, ohne den Schutz der Kontrolle, ohne den Lärm des Widerstands. Den <strong>Mut, sich selbst zu erlauben, zu fühlen, was wirklich da ist.</strong> Das ist die schwerste Art von Mut, die ich kenne.</p>
<h3 class="ai-optimize-64">Was im Körper passiert, wenn wir uns annähern</h3>
<p class="ai-optimize-65">Manchmal sitze ich einer Klientin gegenüber, die über etwas spricht, das sie schon hundertmal erzählt hat. Die Worte kommen routiniert und ihr Ton ist sachlich. Und dann, mitten im Satz, stockt sie. Sie schluckt und schaut weg. In ihrem Körper hat sich etwas gerührt, noch bevor sie es benennen kann. <strong>Auf dem Weg zur radikalen Akzeptanz, wenn noch nicht genug Sicherheit da ist, um wirklich anzunehmen, meldet sich der Körper.</strong></p>
<h3 class="ai-optimize-8">Wie sich das im Körper zeigt</h3>
<p class="ai-optimize-66">Da zeigt sich ein Ziehen in der Brust, oder ein Engegefühl im Hals, das Worte schwer macht. Tränen, die kommen, ohne dass du weißt, warum. Ein plötzliches Kribbeln in den Händen oder eine Schwere in den Beinen, als ob der Körper sagen würde: Ich gehe hier nicht weiter. Manchmal zeigt sich auch Übelkeit, wie ein stiller Protest des Bauchs gegen das, was gerade zu nah kommt. Statt Aufruhr zeigt sich mitunter aber auch das Gegenteil: eine plötzliche Leere. Ein Wegdriften, als würdest du dich selbst von außen beobachten. Deine Stimme wird flacher, dein Blick leer. <strong>All diese körperlichen Reaktionen sind Schutzreaktionen. Es sind Zeichen, dass du nah dran bist. Dass dein Körper beginnt, etwas zu spüren, was lange weggedrückt wurde. Und dass er noch prüft, ob es hier sicher genug ist, um das zu zeigen?</strong></p>
<p class="ai-optimize-67"><strong>In solchen Momenten ist das Wichtigste, innezuhalten. Zu atmen und deinen Körper zu fragen: Was brauchst du gerade</strong>? <strong>Radikale Akzeptanz beginnt oft</strong> genau hier. Nicht mit einem großen inneren Ja. Sondern mit einem kleinen, vorsichtigen Hinschauen. <strong>Mit der Bereitschaft zu sagen: Ich spüre, dass da etwas ist, und lasse es da sein.</strong> Ich muss es heute nicht auflösen.</p>
<p class="ai-optimize-68">Für viele Frauen, die gelernt haben, ihren Körper zu ignorieren oder zu funktionieren, ist das einer der mutigsten Schritte.</p>
<p class="ai-optimize-69">
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-4 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--icon-color:#ff914d;--icon-active-color:#ff914d;--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-alignment:start;--awb-inactive-color:#f1f2f2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#ff914d;--awb-active-border-color:#345576;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-ba9c5d9e63c694b2bfb" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-ba9c5d9e63c694b2bfb" href="#tab-ba9c5d9e63c694b2bfb"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-ba9c5d9e63c694b2bfb" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-ba9c5d9e63c694b2bfb" href="#tab-ba9c5d9e63c694b2bfb"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-ba9c5d9e63c694b2bfb" id="tab-ba9c5d9e63c694b2bfb">
<p class="ai-optimize-30">Denke an etwas, das du noch nicht ganz annehmen konntest, nimm bitte nicht das Schwerste. Beobachte, ohne etwas zu tun: Was passiert in deinem Körper, wenn du dich diesem Thema näherst? Wo spürst du Enge, Widerstand, Schwere? Wann driftest du ab, blickst aus der Beobachterperspektive auf dich?<br />
Bleib einen Moment dabei. Du musst heute nichts auflösen. Es reicht, hinzuschauen.</p>
<p class="ai-optimize-70"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-29"><h2 class="ai-optimize-7">Wo radikale Akzeptanz ihren Platz im Trauma-Prozess hat</h2>
<p class="ai-optimize-8">Radikale Akzeptanz ist ein Weg und passt daher gut zum Trauma-Integrations-Prozess. Denn in der Traumaarbeit gibt es keinen linearen Prozess, sondern es gibt Phasen, die aufeinander aufbauen.</p>
<p class="ai-optimize-9">Radikale Akzeptanz hat ihren Platz genau dort, wo Stabilisierung trägt und der Blick auf das Vergangene möglich wird, ohne davon überwältigt zu werden. Sie ist also nicht der erste Schritt. Doch sie öffnet den Weg für das, was danach kommt: neue Bedeutungszuschreibungen, neue Entscheidungen und ein neues Verhältnis zu dir selbst.</p>
<h3 class="ai-optimize-10">Wenn der Kampf endet, kommt deine Kraft zurück</h3>
<p class="ai-optimize-11">Bevor radikale Akzeptanz möglich wird, braucht es Stabilisierung. Ein reguliertes Nervensystem. Ausreichend innere Ressourcen. Ein Gefühl von Sicherheit im Jetzt. Erst wenn diese Grundlage trägt, kann echte Akzeptanz entstehen, als organisches Ergebnis des Kontakts mit dem, was wirklich war.</p>
<p class="ai-optimize-12">Und wenn sie entsteht, verändert sich etwas spürbar: Der Kreislauf von Aktivierung und Erschöpfung beginnt sich aufzulösen. Die Energie, die bisher in den Kampf gegen das Unveränderliche geflossen ist, wird frei für das Jetzt, für das, was heute möglich ist.</p>
<p class="ai-optimize-13">Viele meiner Klientinnen beschreiben diesen Moment als eine Art Erleichterung, die sie nicht erwartet haben. Als hätte etwas, das lange sehr viel Platz gebraucht hat, endlich seinen Platz gefunden.</p>
<h3 class="ai-optimize-14">Wenn deine Schutzanteile endlich gehört werden</h3>
<p class="ai-optimize-15">Radikale Akzeptanz verändert auch das <a href="https://www.sylvia-tornau.de/die-arbeit-mit-inneren-anteilen/">Verhältnis zu deinen inneren Anteilen</a>, also zu jenen Stimmen und Haltungen in dir, die dich einst geschützt haben und die oft noch aktiv sind, lange nachdem die ursprüngliche Gefahr vorbei ist.</p>
<p class="ai-optimize-16">Das gibt es unter anderem den kämpfenden Anteil, der nie aufgeben will. Oder den kontrollierenden Anteil, der alles im Griff behalten muss, oder den funktionierenden Anteil, der keine Schwäche zeigen darf. Sie alle haben ihren Grund. Und sie alle brauchen dasselbe, bevor sie loslassen können: das Gefühl, wirklich gehört zu werden.</p>
<p class="ai-optimize-17">Radikale Akzeptanz bedeutet hier nicht, diese Anteile in dir zu überwältigen oder zum Schweigen zu bringen. Es bedeutet, dass du ihnen zuhörst, ihre Logik verstehst. Dass du ihnen sagst: Ich sehe, was du erlitten hast. Ich weiß, warum du da bist. Du musst jetzt nicht mehr allein für mich sorgen.</p>
<p class="ai-optimize-18">Wenn deine Schutzanteile sich wirklich gehört und wahrgenommen fühlen, können sie ihre Schutzfunktion loslassen und du kannst an deine heutige Situation angemessene Reaktionen entwickeln.</p>
<h3 class="ai-optimize-19">Vom Überleben zum Leben</h3>
<p class="ai-optimize-20">Radikale Akzeptanz ist keine Technik. Sie ist eine tiefe innere Bewegung und aus meiner Sicht einer der bedeutsamsten Schritte im Trauma-Integrations-Prozess. Es ist der Schritt, in dem du aufhörst, dein Leben um das Trauma herum zu organisieren, und anfängst, es von dir aus zu gestalten.</p>
<p class="ai-optimize-21">Sie öffnet den Weg für das, was danach kommt: neue Bedeutungszuschreibungen, neue Entscheidungen, ein neues Verhältnis zu dir selbst. Die Frage verschiebt sich von &#8220;Warum ist mir das passiert?&#8221; hin zu &#8220;Was ist jetzt für mich möglich?&#8221;</p>
<p class="ai-optimize-22">Das ist eine bedeutende Veränderung und letztlich ist das der eigentliche Prozess, der Trauma-Integration: Du weißt und akzeptierst, dass dein bisheriges Leben war, wie es war, und du bist zunehmend in der Lage, jetzt das Steuer deines Lebens zu übernehmen.</p>
<p class="ai-optimize-23">
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-5 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--icon-color:#ff914d;--icon-active-color:#ff914d;--awb-margin-bottom:10px;--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-alignment:start;--awb-inactive-color:#f1f2f2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#ff914d;--awb-active-border-color:#345576;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-0ae7897fce021d0474b" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-0ae7897fce021d0474b" href="#tab-0ae7897fce021d0474b"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-0ae7897fce021d0474b" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-0ae7897fce021d0474b" href="#tab-0ae7897fce021d0474b"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-0ae7897fce021d0474b" id="tab-0ae7897fce021d0474b">
<p class="ai-optimize-30">Stell dir vor, du legst eine schwere Last ab, weil du sie lange genug getragen hast. Spür einen Moment nach: Was würde sich in deinem Körper verändern, wenn du sie ablegen dürftest? Vielleicht in den Schultern, in deinem Atem, in deiner Körperhaltung.</p>
<p class="ai-optimize-24">Du musst sie heute nicht wirklich ablegen. Es reicht, dir vorzustellen, wie es sich anfühlen könnte.</p>
<p class="ai-optimize-25"></div></div></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-20 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-sizes-top:10px;--awb-border-sizes-bottom:10px;--awb-border-sizes-left:25px;--awb-border-sizes-right:25px;--awb-border-color:#3d567c;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-right:25px;--awb-padding-left:25px;--awb-margin-bottom:20px;--awb-background-color:#eee8df;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-flex-column" style="--awb-bg-color:#eee8df;--awb-bg-color-hover:#eee8df;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:50%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:3.84%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:3.84%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;" data-scroll-devices="small-visibility,medium-visibility,large-visibility"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-30" style="--awb-margin-top:25px;"><p class="ai-optimize-24">Dieser Blogartikel gefällt dir?<br />
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<p class="ai-optimize-25">
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<p class="ai-optimize-27">Radikale Akzeptanz verändert nicht die Vergangenheit. Sie verändert dein Verhältnis zu ihr. Und das, so unspektakulär es auch klingt, verändert alles.<br />
Es verändert deinen inneren Kampf, dein Hadern mit dem, was war, das endlose Grübeln. Es ändert sich also dein immer wiederkehrendes Nein zu dem, was nicht mehr zu ändern ist, deiner Vergangenheit. All das verliert nicht von einem Tag auf den anderen seine Automatik. Aber es taucht seltener auf, und wenn es auftaucht, erkennst du es schneller: als altes Muster und als Schutzreaktion. Du weißt, es ist nicht länger die Wahrheit über dich in deiner heutigen Situation.</p>
<h3 class="ai-optimize-28">Was du im Alltag spürst</h3>
<p class="ai-optimize-29">Die Veränderungen, die Akzeptanz bringt, zeigen sich im Kleinen. In Momenten, die du vielleicht erst im Nachhinein bemerkst.</p>
<p class="ai-optimize-30">Du sitzt in einem Gespräch und merkst, dass du <a href="https://www.sylvia-tornau.de/flashbacks-und-trigger/">nicht mehr sofort auf jeden Trigger reagierst</a> und zwischen Reiz und Reaktion ein kleiner Raum entstanden ist, in dem du wählen kannst, wie du reagieren willst. Oder du begegnest jemandem, der dich früher sofort aus der Bahn geworfen hätte, und spürst, dass du geerdet bleibst. Du setzt deine Grenzen, nicht mehr aus Erschöpfung oder Wut, sondern weil du weißt, was du brauchst.</p>
<p class="ai-optimize-31">Deine Gefühle können fließen, ohne dich zu überwältigen. Sie kommen, sie bleiben eine Weile, sie gehen wieder. Du bist nicht mehr identisch mit ihnen, sondern du kannst sie halten, ohne in ihnen zu verschwinden. Und manchmal bemerkst du sogar etwas, das schwer zu benennen ist. Eine Art Erleichterung, weil du aufgehört hast, gegen das anzukämpfen und dort zu verharren, was sich nicht mehr ändern lässt. Damals konntest du nicht über dein Leben entscheiden, heute kannst du es.</p>
<h3 class="ai-optimize-32">Wie sich dein Verhältnis zu dir selbst verändert</h3>
<p class="ai-optimize-33">Die tiefere Veränderung ist weniger sichtbar, aber sie ist die bedeutsamste.</p>
<p class="ai-optimize-34">Solange du kämpfst, bist du an das gebunden, wogegen du kämpfst. Deine Aufmerksamkeit, deine Energie, dein innerer Dialog, vieles davon kreist um das, was war, um den anderen Menschen, um das, was hätte anders sein sollen. Du bist zwar präsent, aber du bist nicht bei dir.</p>
<p class="ai-optimize-35">Wenn Akzeptanz Raum in dir gewinnt, verschiebt sich dieser Fokus. Du beginnst, mehr bei dir zu sein, wahrzunehmen, was dich heute wirklich berührt, was dir guttut. Du weißt, was du brauchst, und zwar nicht mehr als Reaktion auf andere, sondern aus dir heraus.</p>
<p class="ai-optimize-36">Dein Verhältnis zu dir selbst wird ruhiger und du kannst dir selbst gegenüber milder sein, weil du nicht mehr so viel Energie brauchst, um die Vergangenheit in Schach zu halten. Und irgendwann bemerkst du, dass du Entscheidungen anders triffst, weniger aus alten Mustern heraus, sondern mehr aus dem Kontakt mit dem, was du heute bist, was heute ist. Für mich bedeutet das Freiheit.</p>
<p class="ai-optimize-28">
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-6 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--icon-color:#ff914d;--icon-active-color:#ff914d;--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-alignment:start;--awb-inactive-color:#f1f2f2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#ff914d;--awb-active-border-color:#345576;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-9c05ca479fce51b9e75" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-9c05ca479fce51b9e75" href="#tab-9c05ca479fce51b9e75"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-9c05ca479fce51b9e75" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-9c05ca479fce51b9e75" href="#tab-9c05ca479fce51b9e75"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-9c05ca479fce51b9e75" id="tab-9c05ca479fce51b9e75">
<p class="ai-optimize-30">Denke an einen Moment in letzter Zeit, in dem du dich überraschend geerdet gefühlt hast. Du hast dich ruhig gefühlt, warst dir nah. Spür diesem Moment noch einmal nach. Wo war das in deinem Körper spürbar? Was hat diesen Moment möglich gemacht? Du trägst diese Fähigkeit bereits in dir.</p>
<p class="ai-optimize-38"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-32"><h2 class="ai-optimize-39">Radikale Akzeptanz verstehen und lernen</h2>
<p class="ai-optimize-40">Radikale Akzeptanz lässt sich nicht einüben wie eine Entspannungsübung. Sie ist ein Prozess und der braucht Zeit, Selbstmitgefühl und manchmal Begleitung.<br />
Was ich in meiner Arbeit erlebe: Der Weg zur Akzeptanz geht fast immer durch das, wogegen wir uns wehren. Wir können uns daran vorbeimogeln, aber dann klappt es nicht mit der Akzeptanz.</p>
<p class="ai-optimize-41">Das bedeutet: Bevor Akzeptanz möglich wird, darf erst mal das da sein, was sich der Akzeptanz widersetzt, und das sind meist Gefühle wie Wut, Trauer oder das Gefühl von Ungerechtigkeit. Der Schmerz darüber, dass etwas so war und nicht anders, nicht wie erhofft oder erwünscht. Zeigen sich diese Gefühle, weißt du, dass du wirklich hinschaust.</p>
<p class="ai-optimize-29">
</div><div class="fusion-alert alert custom alert-custom fusion-alert-left awb-alert-native-link-color alert-shadow" style="--awb-background-color:#f4f4f4;--awb-accent-color:#3d567c;--awb-border-size:2px;--awb-border-top-left-radius:30px;--awb-border-top-right-radius:30px;--awb-border-bottom-left-radius:30px;--awb-border-bottom-right-radius:30px;--awb-margin-right:20px;--awb-margin-left:20px;--awb-padding-right:20px;--awb-padding-left:20px;" role="alert"><div class="fusion-alert-content-wrapper"><span class="fusion-alert-content"><p class="ai-optimize-109"><a href="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent.png"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-13112" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent.png" alt="" width="70" height="70" srcset="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-66x66.png 66w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-150x150.png 150w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-200x200.png 200w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-300x300.png 300w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-400x400.png 400w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent-600x600.png 600w, https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2023/07/Hinweis-transparent.png 700w" sizes="(max-width: 70px) 100vw, 70px" /></a></p>
<h3 class="ai-optimize-110" style="text-align: center;">Drei Schritte, die dir helfen, radikale Akzeptanz zu lernen</h3>
<p class="ai-optimize-117"><strong>Fang nicht mit dem Schwersten an.</strong> Übe Akzeptanz zunächst bei kleinen, weniger aufgeladenen Themen, bei einer enttäuschten Erwartung oder einer kleinen Unvorhersehbarkeit des Alltags. Dein Nervensystem lernt so, dass Annehmen sicher ist.<br />
<strong>Benenne, was ist. </strong>Bewerte nicht und suche nicht nach Erklärungen. Also sage nicht: &#8220;Ich hätte das nie zulassen dürfen.&#8221; Sondern sage stattdessen: &#8220;Es ist so. Und das löst in mir folgende Gefühle aus&#8230;&#8221;<br />
<strong>Bleib im Körper.</strong> Wenn Akzeptanz möglich wird, zeigt sich das oft zuerst körperlich, in einem Atemzug, der tiefer geht, oder in einem Moment, in dem ganz still wird in dir. Nimm das wahr.</p>
<p class="ai-optimize-43"></span></div></div><div class="fusion-text fusion-text-33"><h3 class="ai-optimize-8">Kleiner Exkurs zum Thema Bewertungen</h3>
<p class="ai-optimize-44"><strong>Bewerten</strong> <strong>ist</strong> übrigens <strong>eine der automatischsten Reaktionen, die wir haben.</strong> Kaum passiert etwas, ordnet unser Geist es ein: in gut oder schlecht, richtig oder falsch, verdient oder ungerecht.<br />
<strong>Das gilt für Situationen und es gilt genauso für uns selbst</strong>: Ich hätte das nicht zulassen dürfen. Warum bin ich so schwach? Andere schaffen das doch auch. Diese innere Bewertung ist oft härter als alles, was uns von außen je begegnet ist.<br />
Das Problem: <strong>Jede Bewertung erzeugt Abstand</strong>. Sie schiebt das, was ist, von uns weg, in eine Schublade, die wir dann bekämpfen, verteidigen oder verstecken müssen. Radikale Akzeptanz beginnt genau dort, wo die Bewertung pausiert, und sie pausiert,  wenn wir bereit sind, erst einmal wahrzunehmen, was wirklich da ist, ohne Urteil und ohne sofortige Einordnung. Das ist schwerer, als es klingt. Und es ist gleichzeitig einer der befreiendsten Schritte, die ich kenne.<br />
<strong>Konkrete Schritte zum Akzeptieren findest du hier</strong>: <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-akzeptanz/">Warum Akzeptanz der Schlüssel zu innerer Stärke ist</a> und <a href="https://www.sylvia-tornau.de/es-ist-was-es-ist-ein-gedicht-als-uebung-in-akzeptanz/">Es ist was es ist</a></p>
<p class="ai-optimize-30">
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-7 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--icon-color:#ff914d;--icon-active-color:#ff914d;--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-alignment:start;--awb-inactive-color:#f1f2f2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#ff914d;--awb-active-border-color:#345576;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-b0734e1b98124ff6b09" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-b0734e1b98124ff6b09" href="#tab-b0734e1b98124ff6b09"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-b0734e1b98124ff6b09" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-b0734e1b98124ff6b09" href="#tab-b0734e1b98124ff6b09"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-b0734e1b98124ff6b09" id="tab-b0734e1b98124ff6b09">
<p class="ai-optimize-30">Nimm dir einen Moment und <strong>beobachte deine Gedanken</strong>. Taucht eine Bewertung auf? Ein &#8220;Das hätte nicht so sein dürfen&#8221; oder ein &#8220;Ich hätte das besser machen müssen&#8221;? Spüre nach, was diese Bewertung in deinem Körper auslöst, und versuche wahrzunehmen, was unter der Bewertung liegt.</p>
<p class="ai-optimize-46"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-34"><h2 class="ai-optimize-47">Wann radikale Akzeptanz besonders wichtig wird</h2>
<p class="ai-optimize-48"><strong>Radikale Akzeptanz kann dich durch viele Momente des Lebens begleiten, und zwar überall dort, wo die Realität nicht so ist, wie du sie dir wünschst.</strong> Doch es gibt Lebenssituationen, in denen der Abstand zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte, besonders groß wird. In denen der innere Widerstand nicht nur erschöpft, sondern lähmt. Genau dann wird radikale Akzeptanz besonders wichtig.</p>
<h3 class="ai-optimize-56">Trauma</h3>
<p class="ai-optimize-49"><strong>Bei Trauma ist radikale Akzeptanz oft der Schlüssel aus dem Strudel.</strong> Das Festhalten an deiner Wut, Ohnmacht und an der Frage nach dem &#8220;Warum?&#8221; kann jahrelang Energie kosten, ohne je eine befriedigende Antwort zu liefern. Akzeptanz öffnet hier den Blick nach vorn,  weil der Schmerz durch den Prozess der radikalen Akzeptanz nicht mehr diffus ist und seinen Platz gefunden hat.</p>
<h3 class="ai-optimize-57">Trauer</h3>
<p class="ai-optimize-50"><strong>In Bezug auf  Trauer will der Körper den Verlust oft nicht wahrhaben.</strong> Er sucht nach Wegen zurück, in die Zeit vor dem Verlust. Akzeptanz bedeutet hier nicht, die Trauer zu beenden, sondern sie bedeutet, ihr einen Platz zu geben, ausreichend Platz, ohne dass du darin verschwindest.</p>
<h3 class="ai-optimize-58">Beziehungen</h3>
<p class="ai-optimize-51"><strong>Gerade in Beziehungen hilft radikale Akzeptanz, klar zu sehen, was wirklich ist, und von dort aus zu entscheiden, was du brauchst.</strong> Du musst dann nicht länger hoffen, dass der/die andere sich ändert, dir zuliebe anders wird. Sondern du entscheidest aus dem Kontakt mit der Realität.</p>
<h3 class="ai-optimize-59">Kontrollverlust</h3>
<p class="ai-optimize-52"><strong>Bei Kontrollverlust, wie wir ihn in Bezug auf Krankheit, bei beruflichen Einbrüchen oder unvorhergesehenen Veränderungen erleben, erschöpft uns der Widerstand gegen das Unveränderliche.</strong> Akzeptanz gibt dir die Energie zurück, die im schon längst verlorenen Kampf gebunden war.</p>
<h3 class="ai-optimize-60">Grübelschleifen</h3>
<p class="ai-optimize-53"><strong>Grübelschleifen</strong>, also wenn dieselben Gedanken immer wieder auftauchen, <strong>sind übrigens oft ein Zeichen</strong>: <strong>Da ist etwas, das noch nicht angenommen wurde.</strong> Radikale Akzeptanz hilft dir, die Schleife zu durchbrechen, durch echten Kontakt mit dem, was dahinterliegt. Mehr zum Thema Gedankenkarussell findest du hier: <a href="https://www.sylvia-tornau.de/gedankenkarussell-stoppen-und-innere-ruhe-finden/">Gedankenkarussell stoppen</a></p>
<p class="ai-optimize-54">
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-8 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--icon-color:#ff914d;--icon-active-color:#ff914d;--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-alignment:start;--awb-inactive-color:#f1f2f2;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#ff914d;--awb-active-border-color:#345576;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-c1f2eace668a0a620cc" aria-selected="true" tabindex="0" id="fusion-tab-c1f2eace668a0a620cc" href="#tab-c1f2eace668a0a620cc"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist" aria-orientation="horizontal"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-c1f2eace668a0a620cc" aria-selected="true" tabindex="0" id="mobile-fusion-tab-c1f2eace668a0a620cc" href="#tab-c1f2eace668a0a620cc"><h3 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-dragon fas" aria-hidden="true" style="font-size:16px; --icon-color:#ff914d;"></i>Körperimpuls</h3></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-c1f2eace668a0a620cc" id="tab-c1f2eace668a0a620cc">
<p class="ai-optimize-30">Denke an einen Moment dieser Woche, in dem du gegen etwas angekämpft hast, das sich nicht ändern ließ. Was hat dieser Kampf mit deinem Körper gemacht? Wo spürst du das noch jetzt?</p>
<p class="ai-optimize-55"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-35"><h2 class="ai-optimize-18">Radikale Akzeptanz ist kein Ziel – sie ist ein Weg</h2>
<p class="ai-optimize-19"><strong>Wir leben in einer Welt, die für fast alles eine Schublade hat. Kämpfen oder aufgeben. Stark sein oder schwach. Verzeihen oder festhalten. Radikale Akzeptanz passt in keine davon. Sie ist etwas, für das unsere Kultur kaum ein Bild hat, und genau deshalb fühlt sie sich so fremd an, so schwer greifbar.</strong></p>
<p class="ai-optimize-20">Ich erinnere mich an den Moment, in dem ich zum ersten Mal wirklich verstanden habe, was radikale Akzeptanz bedeutet. Ich arbeitete als Journalistin, in meinem absoluten Traumjob. Und der Inhaber der Zeitung belästigte mich über Monate hinweg sexuell. Ich wollte, dass er geht. Ich hasste ihn für das, was er tat, trotzdem wollte ich meinen Job behalten. Mein Körper zeigte mir auf eine Weise, die ich lange nicht verstand, dass ich nicht gut für mich sorgte: Trotz Waschzwang hatte ich einen Körpergeruch, der mich selbst erschreckte.</p>
<p class="ai-optimize-21">Erst, als ich kündigte, als ich aufhörte, gegen eine Realität anzukämpfen, die sich nicht ändern ließ, entspannte sich etwas in mir. Der Körpergeruch verschwand sofort. Das war das erste Mal, dass ich am eigenen Leib gespürt habe: Radikale Akzeptanz ist kein Aufgeben. Sie ist die Entscheidung, mich nicht länger für das zu zerstören, was mir angetan wurde. Mir meine Energie zurückzuholen.</p>
<p class="ai-optimize-22"><strong>Radikale Akzeptanz ist übrigens keine Haltung, die du einmal einnimmst und dann hast. Sie ist eine Entscheidung, die du immer wieder neu triffst.</strong> Du kannst bei einer schmerzhaften Wahrheit bleiben, ohne sofort weglaufen zu müssen. Du triffst Entscheidungen mehr aus dir heraus und nicht mehr als Reaktion auf andere.</p>
<p class="ai-optimize-23">
</div><div class="fusion-flip-boxes flip-boxes row fusion-columns-1 flip-effect-3d equal-heights" style="--awb-flip-duration:1.5s;"><div class="fusion-flip-box-wrapper fusion-column col-lg-12 col-md-12 col-sm-12"><div class="fusion-flip-box flip-up" tabindex="0"><div class="flip-box-inner-wrapper"><div class="flip-box-front" style="--awb-border-size:5px;--awb-border-radius:rund;--awb-background-image-front:url(&#039;https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/01/meine-Angebote-2024.png&#039;);"><div class="flip-box-front-inner"><h2 class="flip-box-heading">Noch Fragen? </h2>Manchmal klärt ein Gespräch mehr als hundert Gedanken.</div></div><div class="flip-box-back" style="--awb-border-size:5px;--awb-border-radius:rund;--awb-background-image-back:url(&#039;https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2024/01/meine-Angebote-2024.png&#039;);"><div class="flip-box-back-inner">
<p class="ai-optimize-68" style="text-align: center;">Der Weg zur radikalen Akzeptanz braucht manchmal mehr als Wissen und guten Willen, er braucht einen sicheren Raum und eine behutsame Begleitung.<br />
Ich arbeite traumasensibel und körperorientiert mit dir daran, alte Muster zu verstehen und loszulassen, in deinem Tempo, mit dem, was dir wichtig ist.</p>
<p class="ai-optimize-68" style="text-align: center;">Buche dir <strong><a href="https://www.sylvia-tornau.de/termine/"><span style="color: #ff9900;"><span style="vertical-align: inherit;">hier</span></span></a></strong> einen Termin für ein kostenfreies Kennenlerngespräch, und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich dich unterstützen kann.<br />
<span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><br />
Herzliche Grüße</span></span></span></span><br />
<img decoding="async" class="aligncenter wp-image-4342" src="https://www.sylvia-tornau.de/wp-content/uploads/2022/07/Kopie-von-Vorlage-Active-Campaign-Header-Footer-120-×-40-px-60-×-40-px-260-×-85-px-160-×-85-px-1-e1695779348380.png" alt="" width="105" height="56" /></p>
<p class="ai-optimize-24"></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.sylvia-tornau.de/radikale-akzeptanz-verstehen-warum-loslassen-so-schwer-ist/">Radikale Akzeptanz verstehen: Warum Loslassen so schwer ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sylvia-tornau.de">Sylvia Tornau</a>.</p>
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