Hilfe für die Helfer:innen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Ich hatte ein paar Kranken-Tage Zeit, darüber nachzudenken, welchen Beitrag ich aktuell leisten kann. Welche Hilfe kann ich für wen anbieten? Spenden und ein Zimmer in meiner Wohnung zur Verfügung stellen war meine erste Wahl. Mit dem Auto an die Grenze fahren? Blödsinn, dass machen andere viel organisierter und professioneller, egal ob in privaten Aktionen oder in Organisation wie Mission lifeline.

Ich spürte meine Unzufriedenheit, die natürlich auch etwas mit der eigenen Ohnmacht der Situation gegenüber zu tun hat und auch mit der merkwürdigen Situation: es ist Krieg in Europa, Menschen hungern, sterben, suchen Schutz, während wir hier ja trotzdem irgendwie versuchen, den Alltag zu meistern. All das führte letztendlich zu der Überlegung: was kann ich tun? Daraus wurde die Frage: wie kann ich das, was ich kann sinnvoll einsetzen. Ich spreche keine Fremdsprachen (rudimentär Englisch). Doch dann war sie da, die Idee. Angeregt dazu wurde ich von Monika Deters sozialer Aktion Million Dreams, bei der hunderte Coaches tausende Menschen am 21.03.2022 kostenfrei coachen Ich überlegte mir, was ich am besten kann. Coaching und Beratung. Also kam mir die Frage in den Sinn: “Viele helfen den Flüchtenden, doch wer hilft den Helfer:innen?” Das was sie unterwegs erleben, geht nicht an allen spurlos vorbei. Therapieplätze sind Mangelware und Coaching kostet Geld. Deshalb werde ich, als Hilfe für die Helfer:innen, ab sofort wöchentlich ein traumasensibles Online-Coaching (60-90 Minuten) kostenfrei für Helfer:innen zur Verfügung stellen. Bei Bedarf bucht bitte hier einen Termin.

Coaching - Hilfe für die Helfer:innen

Meine Hoffnung ist, dass sich andere Coaches anschließen, so dass wir ein Hilfenetz für die Helfer:innen spannen können.

Terminbuchung bitte hier:

[ssa_booking type=kostenfreies-coaching-fuer-unterstuetzerinnen]

Über die Autorin: Sylvia Tornau

„Ins Kleid des Lebens Würde weben" ist mein persönliches und berufliches Leitbild. Ich bin Sylvia, systemische Therapeutin, Trauma-Coachin und Frau mit eigener Geschichte aus Leipzig. Seit 2007 schreibe ich hier über das, was mich wirklich bewegt: über Muster, die uns fremdbestimmen, über die Erschöpfung, die entsteht, wenn wir funktionieren, statt zu leben. Und über die manchmal unbequemen Schritte, die wir gehen, um endlich in uns selbst zu Hause zu sein. Mit meinem Schreiben verbinde ich eigene Erfahrungen, aus einer Geschichte des Aufwachsens, die tiefe Spuren hinterlassen hat, aus den Erfahrungen, wie ich mit diesen Spuren umgehe, und mit einem breiten Schatz an Fachwissen, den ich mir über die Jahre aneignete und mir immer noch aneigne. Ich glaube zutiefst daran, dass wir wenig hilfreiche Muster mit einer großen Portion Selbstfürsorge in Lebendigkeit und Lebensfreude verwandeln können.

Hinterlasse einen Kommentar

Hallo, schön, dass du da bist!

Ich bin Sylvia, systemische Therapeutin, Trauma-Coach und Bloggerin. Die menschliche Psyche und die Frage „Warum ticken wir, wie wir ticken“ treiben mich schon seit meiner Jugend an.

Heute unterstütze ich Frauen dabei, alte Prägungen loszulassen, ihre Emotionen zu regulieren und im eigenen Leben zu Hause zu sein.

Frisch gebloggt:

Die Stimmen von Frauen – Zitate

Inspirierende Zitate von Frauen

Blogtotal