Von Kaffeepausen bis Kräuternetzwerken: Was Frauensolidarität im Alltag bedeutet
Das Thema Frauensolidarität begleitet mich durch mein Leben. Wie wichtig es ist, zeigte mir das Erlebnis einer Freundin, die nachts, auf einer schlecht beleuchteten Straße von einem Mann verfolgt wurde. Eine Fahrradfahrerin bemerkte dies und sie hielt an. Sie begleitete meine Freundin, bis der Mann sich abwandte.
Diese gelebte Form der Frauensolidarität hat mich nicht losgelassen. Sie berührte mich so, dass ich sie zur Grundlage meiner Blogparade “Frauensolidarität – Müssen wir wirklich allein stark sein?” gemacht habe.
Die Beiträge, die daraufhin eingegangen sind, haben mich in ihrer Vielfalt überrascht. Die Teilnehmerinnen schrieben über Kräuterfreundschaften und Kaffeepausen, über Sprache und Sichtbarkeit, über das Schweigen von Müttern und das Weinen von Freundinnen. Und alle kreisten um dieselbe Erkenntnis: Stärke entsteht nicht im Alleingang, sie entsteht in der Verbindung zu anderen.
In diesem Artikel findest du alle Beiträge gesammelt und kurz zusammengefasst. Lass dich berühren und überraschen. Vielleicht erkennst du dich selbst in dem, was diese Frauen geschrieben haben.
Was ist Frauensolidarität?
Frauensolidarität bezeichnet das bewusste gegenseitige Unterstützen von Frauen, im Alltag, im Beruf und in schwierigen Momenten. Sie zeigt sich im Zuhören ohne zu urteilen, im Empfehlen ohne Neid, im Dasein für jemanden, die gerade nicht für sich selbst da sein kann.
Frauensolidarität ist auch eine innere Haltung, die andere Frauen als Verbündete sieht statt als Konkurrentinnen. Diese Haltung kann geübt werden.
Frauennetzwerke spielen dabei eine besondere Rolle. Sie entstehen oft beiläufig, über geteilte Interessen, gemeinsame Wege, ein offenes Gespräch zur richtigen Zeit. Was klein beginnt, kann zu einem tragenden Geflecht werden: aus Frauen, die einander kennen, empfehlen, stärken und begleiten. Studien zeigen, dass Frauen in engmaschigen sozialen Netzwerken resilienter sind, schneller aus Krisen herausfinden und beruflich wie persönlich mehr wagen. Frauennetzwerke sind eine Ressource.
Aus Trauma- und Nervensystemperspektive gilt: Echte Verbundenheit reguliert. Sie signalisiert dem Nervensystem Sicherheit und Sicherheit ist die Grundlage für alles, was wir aufbauen wollen.
Frauensolidarität – die Beiträge
Hinweis: Die Sätze sind alphabetisch geordnet. Wenn du auf einen Satz klickst, öffnet sich eine kurze Zusammenfassung des jeweiligen Beitrags sowie der Link zum vollständigen Text.
Was verbindet dich mit anderen Frauen?
In diesem Blogartikel findest du sieben Blickwinkel von sieben Frauen und erhältst sieben Antworten auf dieselbe Frage: “Was ist Frauensolidarität”.
Vielleicht hast du beim Lesen an jemanden gedacht. An eine Freundin, eine Kollegin, eine Fremde auf der Straße oder an einen Moment, in dem dir eine Frau ohne zu zögern geholfen hat. Ich lade dich ein, diesen Moment in den Kommentaren zu teilen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Artikel weiterwächst. Als Sammlung von Geschichten, die zeigen: Wir müssen nicht allein stark sein. Wir werden stärker, wenn wir uns gegenseitig sehen, anerkennen und unterstützen.
Falls du Lust hast, einen Artikel zum Thema zu schreiben, oder du hast schon vor Jahren einen Artikel zum Thema geschrieben, verlinke ihn gern in den Kommentaren. Ich nehme ihn dann noch mit in die Liste auf.
Ich brauche deine Unterstützung!
Bitte nimm an meiner Umfrage teil. Je mehr teilnehmen, desto aussagekräftiger wird mein neuer Blogartikel.
Das Wort “Trauma” wird heute für Extremereignisse benutzt und für den Streit mit der Chefin. Ich vermute, dass genau das eine Zwickmühle erzeugt: Wer echte Bindungs- oder Kindheitstraumata kennt, fühlt sich mit dem Wort oft falsch verortet. Es scheint zu schwer für das lockere Alltagsverständnis und zu wenig dramatisch für das, was als “richtiges Trauma” gilt.
Ich möchte wissen, ob das stimmt und was das Wort wirklich in dir auslöst. Die Umfrage dauert ca. 5–8 Minuten und ist anonym.









Hinterlasse einen Kommentar